OpenZFS (Bild © OpenZFS)
Die Entwickler haben außerdem sichergestellt, dass die Unterstützung für ältere Umgebungen, bis zurück zum Linux-Kernel 4.18, weiterhin gewährleistet ist. Für diejenigen, die FreeBSD nutzen, funktioniert die Software weiterhin mit Version 13.3 und neuer. Über die Kernel-Kompatibilität hinaus behebt das 2.4.2-Update mehrere technische Altlasten und Fehler. Zu den nennenswerten Verbesserungen gehören Erweiterungen an initramfs und die zusätzliche Unterstützung für POSIX_FADV_DONTNEED. Das Entwicklungsteam konzentrierte sich zudem auf die Infrastruktur und aktualisierte die Continuous-Integration-Pipelines sowie die Testsuite, um eine bessere Stabilität zu gewährleisten.
Zu den weiteren Verbesserungen gehören frühzeitige Korrekturen für den kommenden Linux-7.1-Kernel und eine strengere Durchsetzung der SPDX-Lizenzierung. Außerdem wurden verschiedene Linux-spezifische Codeanpassungen vorgenommen, um Leistung und Zuverlässigkeit zu optimieren.
Für Administratoren, die noch nicht bereit sind, auf die 2.4-Serie umzusteigen, hat das Projekt gleichzeitig OpenZFS 2.3.7 veröffentlicht. Diese Version dient als Update für den vorherigen stabilen Zweig und beinhaltet Unterstützung für Linux 7.0 sowie viele der gleichen Fehlerbehebungen, die auch in der neuesten Version enthalten sind.
Detaillierte Änderungsprotokolle und Download-Pakete sind über das GitHub-Repo des Projekts verfügbar.
