Top-Aktuell: Robocraft im Kurztest
Apps
CPU Prozessoren

Der König des Sockel A: AMD Athlon XP-M

Ich sollte für einen Kumpel ein neues System zusammenstellen. Dabei mussten bestimmte Anforderungen erfüllt werden und eine dieser war hohe Taktbarkeit. Die Entscheidung fiel auf einen Athlon 64 3000+, MSI K8N Diamond SLI und 2 A-Data Vitesta DDR500 512MB Speicherriegel. Die CPU wurde mit Air-Cooling um 50% übertaktet.

  Geschichte Die Geschichte des Sockel A begann vor gut 6 Jahren, im Jahre 1999. Im August 1999 war der große Durchbruch für AMD und den Sockel A, damals baute AMD den ersten x86 kompatiblen Prozessor, der mit über 1Ghz taktete! Damit hatte AMD die beste CPU, die es bis dato gab. Auch in den folgenden Jahren bleib der Sockel A frisch wie kein anderer. Die Palette an CPU’ s für ihn ist einfach riesig! Vom Athlon über Duron bis hin zu Athlon XP und Sempron hat er die Zeit überstanden! Aber seine endgültige Leistungs- ausbeute ist mit dem Athlon XP-M zu Ende! Und um diese CPU soll es auch im Detail heute gehen, um genau zu sein, um den AMD Athlon XP-M 2600+, welcher seit einiger Zeit von vielen als die neue Legende des Sockel A gefeiert wird! Ob dies zutrifft wird heut un hier geklärt!     ATHLON XP-M 2600+ Der Athlon XP-M 2600+, das M steht für AMD’ s Mobile Prozessoren, basiert auf dem Barton Kern des normalen Desktop Athlon XP. Dadurch hat er auch die vollen 512kb L2 Cache und wird im 130 Nanometer Prozess gefertigt. Des weiteren läuft er bei einen  FSB von 133Mhz . Nur dadurch, dass der XP-M auf OPGA Plattform aufgebaut ist, kann er auf üblichen Desktop Mainboard verwendet werden. Die großen Vorteile von ihm liegen vor allem in der Kernspannung, die nur 1,45V beträgt und dem frei wählbaren Multiplikator. Wegen der geringen Verlustleistung von nur 45W eignet er sich besonders gut für silence Rechner oder auch zum Overclocking, um welches es nun auch geht. Die Vorteile beim Overclocking des XP-M  liegen somit auf der Hand: - Frei wählbarer Multiplikator - niedrige Verlustleistung - niedrige Kernspannung - gute OC Chancen, da leichte Kühlung     Wenn man nun noch das richtige Mainboard hat, in meinem Fall ein Abit NF7 und den richtigen Speicher (bei mir MDT-PC3200),dann kann man anfangen dem XP-M Beine zu machen. Bei meinem handelte es sich um diesen Core:     Komponenten Als erstes braucht man ein gutes und vor allem stabiles Mainboard! In meinem Fall handelt es sich hier um ein Abit NF7! Wer ein Asus Board hat, dem muss ich leider sagen, dass der Multi über 12,5 nicht wählbar ist. Als Basis auf dem NF7 steht uns ein Nforce 2 400U zu Verfügung, welcher einen hohen FSB gewährleistet. Als Bios kommt das 27’er zum Einsatz, da dieses bei hohen Taktraten stabiler ist, als andere!         Beim RAM greife ich in  auf meine zwei 256 MB Module von MDT zurück, die im Dualchannel laufen! Sie haben sich bei mir durch gutes OC Verhalten bewährt!     Overclocking Nun will ich euch nicht weiter auf die Folter spannen, sonder gleich anfangen! Im Standartbetrieb läuft der XP-M mit 13315 auf 1,995Ghz. Die erste Möglichkeit dem System mehr Power zu geben, besteht darin, den FSB auf 200MHz und den Multi auf 10 zu setzen, aber weil das für mich nicht langt habe ich den Multi auf 11 gesetzt. Dies ergibt 2,2Ghz bei 1,45 V. Hier lohnt es sich noch nicht die SPannung zu erhöhen, also gehen wir hoch auf 2,45Ghz. Die waren dann auch schnell erreicht. Dieses mal war der FSB bei 222Mhz (wie gesagt die MDT Module haben damit kein Problem).     Auch die Kernspannung bleibt mit 1,616V in einen sehr guten Bereich. Prime 95 lief ohne Probleme  4 Stunden lang. Von nun an habe ich immer mit einem FSB von rund 220mhz getestet, um die maximale Performance zu erzielen! Was auch eine etwas höhere Kernspannung hervorbringt. Das Plus liegt dabei bei gut 0,03 - 0,05V. Mein nächstes Ziel waren 2,6Ghz. Der Multi ging auf 12 und die Kernspannung musste ich auf 1,875V stellen. Auch hier lief er bestens und trotz der hohen Vcore blieb die Temp im normalen Bereich von nicht mehr als 45° auf last. Ich wollt einen möglichst hohen FSB aber mit 220 ging es nicht, denn die CPU schaltete ab. Ich es mit einem niedrigeren FSB probiert. Der FSB wurde auf 207MHz gesetzt und der Multi auf 13,5! Ich hatte anfangs ein schlechtes Gewissen, wegen der hohen Vcore von nun immerhin 1,95V, aber die schien glatt an ihm vorbei zu gehen! Windows fuhr einwandfrei hoch ohne Zwischenfälle!     Etwas später die große Enttäuschung. Der höchste mögliche Takt legte sich bei 2,78Ghz mit 222mhz12,5 nieder. Alles im Überblick:   <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tbody>

FSB\Multi Speed ALU FPU P-Rating 200*10 2000 Mhz 8340 3231 2700+ 222,7*11 2450 Mhz 10199 3952 3800+ 220*12 2650 Mhz 11015 4269 4300+ 222,4*12,5 2780 Mhz 11502 4378 4500+ 207,6*13,5 2803 Mhz Absturz 4500+

</tbody></table>       Fazit Wie man in diesem Test sehen konnte, haben die Leute nicht ganz unrecht gehabt, was es seiner Zeit der Athlon XP 1700+ war, ist jetzt der XP-M 2600+ die Legende. Er stellt die maximale Ausbaustufe des Sockel A dar und einer der besten Gründe sich diese CPU zuzulegen ist der Preis! Der 2600+ kostet im Durchschnitt um die 90€. Ein Athlon XP 3200+ kostet im Vergleich 150€. Man hat ein sehr gutes Potenzial beim Übertakten. Wenn man noch auf Sockel A setzen möchte, dann ist das die beste Variante ihm Feuer unterm Hintern zu machen. invalid  

Diesen Artikel teilen:

Welovetech