Ursprünglich sollte ja die TV-Videoplattform Hulu bereits im Oktober 2011 verkauft werden. Doch scheiterten die Verhandlungen am Kaufpreis, den Lizenzverträgen für die Fernsehinhalte und den Befürchtungen der Eigner, ihre Inhalte in die Hände von branchenfremden Unternehmen zu geben. Nach unbestätigten Berichten hatte damals Apple, Google, Microsoft, AT&T und Yahoo ein Angebot vorbereitet.
Nach fast zwei Jahren Wartezeit konnte Yahoo also endlich sein Angebot abgeben, wie hoch jenes allerdings ausgefallen ist, ist nicht bekannt.
Wenn man bedenkt, dass das Unternehmen im Jahre 2011 einen Umsatz von 500 Millionen und im Folgejahr 2012 einen Umsatz von 700 Millionen US-Dollar machte, scheint allerdings klar, dass man die Plattform nicht weit unter dem Marktpreis erwerben kann.
Warum sie unter Umständen noch nicht viel von Hulu gehört haben und der Umsatz erschreckend hoch erscheint? Ganz einfach, Hulu unterbindet eine Nutzung außerhalb der USA per IP-Sperre. Im Oktober 2011 prüfte Hulu einen Einstieg in den deutschen Markt. Ein Team hatte laut einem unbestätigten Bericht auch Verhandlungen mit möglichen Partnern geführt, allerdings erfolglos, sodass Hulu weiterhin den Amerikanern vorbehalten bleibt.
Bei all dem Furor bleiben andere Interessenten natürlich nicht aus, nachdem 2011 unter anderem Apple, Google und Microsoft zu den Interessenten gehörten, sollen nun Time Warner Cable, DirecTV, Chernin Group, und Guggenheim Partners ihr Interesse angemeldet haben und mitbieten.
Quelle: Golem.de
