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Sony: Ladezeiten als Kopierschutz

Illegale Raubkopien sind Softwareherstellern schon seit Beginn der Fertigung ein Dorn im Auge. Deswegen versuchen Firmen mit immer neueren Methoden, dem illegalen Handel einen Riegel vorzuschieben und Raubkopierern das Handwerk zu legen – oft greift der Kopierschutz sogar so tief, dass Spiele Startprobleme haben, obwohl eine originale Disk eingelegt ist. Aktuelle Spiele benötigen zur Echtheitsprüfung vermehrt auch eine dauerhafte Internetverbindung.

Sony patentierte bereits vor mehr als einem Jahren einen Kopierschutz, der über die Ladezeit der sich im Laufwerk befindlichen Disk ermittelt, ob es sich um ein Original oder eine Raubkopie handelt – ohne DRM oder andere umstrittene Kopierschutzverfahren. Dabei wird die benötigte Zeit mit einem in einem Benchmark festgelegten Wert verglichen.

Wenn die Werte übereinstimmen, startet das Spiel problemlos. Sollten die Zeiten zu weit auseinander liegen, werden „User-Identification-Information“ gesammelt. Damit soll später festgestellt werden können, ob Nutzer vermehrt Probleme mit unautorisierten Spielen haben. Auffällige User könnten so schlussendlich von Sony-Diensten ausgeschlossen werden. Ob dieses Kopierschutzverfahren in Sonys Playstation 4 zum Einsatz kommt, ist allerdings noch nicht bekannt.

Quelle: Darkzero

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