Im Detail bedeute dies aufgrund der höheren Datendichte vor allem eine Verminderung des Platzbedarfs bei identischer Kapazität und eine Senkung der Kühlkosten. Darüber hinaus sollen auch die Gesamtbetriebskosten (Abk. „TCO“ - Total Cost of Ownership) niedriger Ausfallen als bei bisher verfügbaren Produkten.

Technisch basiert die C10K1200 auf der bereits seit einiger Zeit erhältlichen C10K900 und verfügt somit über eine SAS-Schnittstelle mit einer maximalen Übertragungsrate von 6Gb/s. Die Drehzahl des 2,5“-Laufwerks liegt bei 10.000 Umdrehungen in der Minute, der Cache bei 64MB. Den größeren Speicherplatz im Vergleich zu ihrer  technischen Grundlage erreicht die C10K1200 durch hinzufügen einer zusätzlichen, vierten Magnetscheibe, woraus allerdings eine Bauhöhe von grob 15mm resultiert.



Den Stromverbrauch gibt der Hersteller im Idle mit 3,7 Watt sein, unter Last soll sich dieser auf 6,7 Watt steigern. Die Verfügbarkeit bezeichnet HGST zwar mit „ab sofort“, in den Preisvergleichen ist die C10K1200 hierzulande allerdings noch nicht gelistet. Auch zum avisierten Preis stehen keine Informationen zur Verfügung, weshalb sich derzeit nur feststellen lässt, dass dieser wohl oberhalb der knapp 450€ liegen wird, die derzeit für die C10K900 veranschlagt werden.

Quelle: Pressemitteilung, HGST