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Symbian ist tot - Nokia fährt Gewinne ein

Nokia hat es seit einiger Zeit nicht leicht, die ehemalige Nummer 1 der Handy-Branche ist extrem eingebrochen. Die Geschichte von Nokia ist von einigen Fehlentscheidungen und Umbrüchen geprägt. Noch 2008 entschied man sich das langgenutzte Betriebssystem Symbian für 264 Millionen Euro komplett aufzukaufen. Doch schon bald sank der Symbian-Anteil im wachsenden Smartphone-Sektor. Das angestaubte Betriebssystem konnte nicht mit der Konkurrenz mithalten, so entschied sich Nokia schon 2009 auf das eigene Projekt Maemo für zukünftige Smartphones zu setzen.

Doch auch Maemo hat sich nicht durchgesetzt. Zwischenzeitlich arbeitete Nokia zusammen mit Intel ein einem ähnlichen Projekt Meego, mit demselben Ergebnis. Schließlich entschloss sich Nokia auf eine Zusammenarbeit mit Microsoft und dem damals neuen Windows Phone 7 zu setzen. Das hat wohl endlich Früchte getragen, von den Windows Phone 8 Lumia Geräten wurden in 2012 4,4 Millionen Stück verkauft. Von Symbian Geräten konnte Nokia nur noch 2,2 Millionen Geräte absetzen.

Nokia 808 PureView

Damit hat es Nokia im letzten Quartal 2012 auch endlich geschafft, wieder schwarze Zahlen zu schreiben. 585,7 Millionen Dollar hat Nokia an Gewinn eingefahren. Auch wenn dieser vom 3 Milliarden hohen Verlust des gesamten vergangenen Jahres wieder geschluckt wird, kann man nur auf einen Aufwärts-Trend hoffen.

Eigentlich sollte Symbian noch bis 2016 im Einsatz bleiben, doch die aktuelle Entwicklung hat Nokia wohl zu einem Schlussstrich überzeugt. Somit wird das Nokia 808 PureView, das mit einem 41 Megapixel Kamera-Sensor bestückt ist, das letzte Symbian Gerät von Nokia sein. Soviel verrät Nokia in seinem Jahresbericht. Ob damit der absolute Tiefpunkt erreicht und überwunden ist, bleibt abzuwarten.

Quelle: Nokia, Engadget

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