Apps
Xbox One News

Xbox 720: Finale Spezifikationen nun bekannt?

Schon wieder -möchte man sagen- sind mögliche Leistungsdaten zur Xbox 720 durchgesickert. Dieses Mal war wohl ein Mitarbeiter vom Microchipgiganten AMD, welcher auch die Recheneinheiten liefert, zu gesprächig und hat die nun aktuellen Spezifikationen der Xbox 720, die auch unter dem Codenamen: „Durango“ bekannt ist, preisgegeben.

Dies geschah jedoch nicht in einer Pressekonferenz, sondern bei unseren Kollegen von vgleaks.com. Deshalb gilt auch wieder hier, die gebotenen Informationen mit Vorsicht zu genießen, da es sich um nicht bestätigte Daten handelt. Vgleaks zufolge wird in der Xbox 720 eine 64-Bit-8-Kern-CPU mit 1,6GHz und 4 MB L2-Cache basierend auf AMDs „Jaguar“-Technologie verbaut, die ähnlich wie die Sockel 775-Quadcores von Intel aus zwei CPU-Modulen besteht. Damals war ein solcher Quad-Core (CPU mit vier Kernen) aus zwei Dual-Core (CPU mit zwei Kernen) CPU-Module aufgebaut, heute sind es zwei Quad-Core CPU-Module, die einen Octa-Core (CPU mit acht Kernen) bilden. Dabei erhält jedes Modul 2 MB L2-Cache, die sich zu 4 MB addieren. Des Weiteren wird es sich um einen vollwertigen 8-Kern-Prozessor, also mit einem Thread pro Kern und ohne Hyperthreading oder Ähnliches handeln. Die Grafikeinheit wird mit 800MHz takten, bis zu 1,2 Tera-FLOPS/s ausgeben, 768 Threads mit 12 Shaderkernen ansteuern und DirectX 11.1 fähig sein. Wie viel Speicher dieser Grafikeinheit zur Verfügung stehen wird, ist aber noch nicht klar. Darüber hinaus werden 8 GB Arbeitsspeicher in der DDR3 Rambus-DRAM-Technologie mit einer Datenrate von 68 GB/s verbaut werden, was der doppelten Datenrate von mit 2133 MHz taktenden Ramriegel im Dual-Channel Betrieb entspricht. Zusätzlich verfügt die neue Konsole über 32MB ESRAM, welcher mit 102 GB/s Datenüberträgt und mit dem Arbeitsspeicher mit insgesammt 170 GB/s kommunizieren kann.

ursprüngliche Leak-Skizze der Xbox 720

Weiter sollen auch auch der neueste USB Standard: USB 3.0, wie auch ein Gigabit-Ethernet-Internetanschluss (LAN), Wi-Fi und Wi-Fi Direct von der neuen Microsoft-Konsole unterstützt. Außerdem findet sich eine sogenannte. „Moves Engine“ wieder, die aber näher nicht definiert wird und die Kinect MEC (multichannel echo cancellation) Hardware, welche ebenfalls nicht weiter beschrieben wird, aber eventuell. eine neue Schnittstelle für Kinect sein wird.

Nachdem nun wohl die größten Geheimnisse um die Xbox 720 enthüllt sind, bleibt natürlich die Frage der Datenspeicherung: HDD oder SSD ist hier die Frage! Scheinbar hat man sich für eine HDD (Hard Drive Disk) entschieden, welche auch schon in der Xbox 360 verbaut ist. Über deren Größe machte man jedoch keine Angaben.

Weitere Spezifikationen sind ein Video-, Bild- und Ton-(De)Codierer, welcher aber weiter nicht benannt wird, ein „High-fidelity Natural User Interface“ (NUI) Sensor sowie ein HDMI 1.4a Eingang und Ausgang. Ob dies nun alles in der kommenden Xbox 720 enthalten sein wird oder nicht, wird man evtl. schon auf der E3 Ende Juni erfahren, jedenfalls stimmten die Angaben schon immer mehr mit vorherigen Spekulationen überein.

Quelle: VGLeaks.com

Diesen Artikel teilen:

Welovetech