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Sony wird drittgrößter Smartphone-Hersteller; HTC und Nokia fallen

Wie immer ist der Smartphone-Markt hart umkämpft und die Hersteller schenken sich nichts, wenn es um die begehrten Markt-Anteile geht. Überraschenderweise schiebt sich Sony nun hinter Samsung und Apple auf den dritten Platz, wenn es um die Zahl der verkauften Smartphones geht. Prinzipiell ein schöner Trend für Sony, allerdings verfliegt dieser Schein, wenn man sich die Zahlen einmal genauer anschaut.

An den beiden führenden Herstellern hat sich nichts geändert: Samsung bedient einen Marktanteil von 31,3% (zuvor 22,7%), Apple als zweiter Platz immerhin 14,6% (zuvor 13,8%). Gegenüber dem Vorjahresquartal konnten sich also beide stark verbessern, sodass man nun zusammen fast die Hälfte aller Verkäufe verbuchen konnte. Als dritter Platz folgt nun also Sony, die nun nicht mehr als das ehemalige Joint Venture Sony Ericsson agieren und die nun 4,8% (zuvor 5,0%) des Weltmarktes für Smartphones bedienen.

Sony Xperia S

Dahinter folgt dann laut Quelle bereits HTC, das mit 4,7% Marktanteil (zuvor 10,3%) einen regelrechten Sturzflug hingelegt hat. Nokias Anteil ist ebenfalls auf 3,4% (zuvor 13,6%) gesunken, was wohl auf die nur mäßig erfolgreichen Lumia Geräte zurückzuführen ist. Der Anteil von Research in Motion (RIM), vor allem durch die Blackberry Geräte bekannt, sank auf 4,2% (zuvor 9,6%). ZTE bewegt sich in einem ähnlichen Bereich um die 4%-Marke, konnte sich gegenüber dem Vorjahr allerdings steigern.

Das alles sind aber nur die Anteile am gesamten Markt, der im 3. Quartal 2012 gegenüber dem 3. Quartal 2011 von 123 Mio. verkauften Geräten auf ca. 180 Mio. verkaufte Geräte gewachsen ist - Samsung konnte den reinen Absatz an Geräten quasi verdoppeln, während er bei HTC um die Hälfte gesunken ist. In einem Jahr kann die gesamte Situation allerdings auch schon wieder ganz anders aussehen. Mit dem Start von Windows Phone 8 bekommen die Hersteller eine neue Plattform geliefert, außerdem soll China dieses Jahr zum weltweit größten Smartphone-Markt wachsen, wenn auch nur für Einsteigergeräte.

Quelle: Wall Street Journal

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