Apps
News Games

Eternal Darkness 2 war bei Silicon Knights in Entwicklung

Ein Hitspiel garantiert noch nicht, dass ein Entwicklerstudio dauerhaften Erfolg hat. Bestes Beispiel dafür ist der kanadische Entwickler Silicon Knights, welcher für Spiele wie<strong> Legacy of Kain</strong>, <strong>Eternal Darkness</strong> und <strong>Metal Gear Solid: Twin Snakes</strong> zuständig war. Wie Kotaku nun jedoch berichtet, sind seit der Trennung von Nintendo harte Zeiten angebrochen, da man nicht mehr an die früheren Erfolge anknüpfen konnte.

Wie ein ehemalige Mitarbeiter von Silicon Knights berichtet, war das Studio durch die alleinige Führung durch Denis Dyack dem Untergang geweiht: „Nintendo brachte seinen Namen ins Spiel ein, so dass es ‘Nintendo Qualität’ haben musste.” Statt sich auf das Projekt X-Men Destiny, welches man von Sega erhalten hatte, zu konzentrieren, arbeitet man lieber an einem Nachfolger zu Eternal Darkness. „Silicon Knights hat die Entwicklung von X-Men Destiny die ganze Zeit nicht ernst genommen als ich noch dort gearbeitet habe”, so eine anonyme Quelle.

„Sie arbeiteten an einer Eternal Darkness 2-Demo, die sie den Publishern zeigen konnten. Als ich noch da war, haben sie selbst aus meinem Team Leute abgezogen, die an der Demo arbeiten sollten”, sagt die Quelle. Als dann nur noch 60 Prozent der Mitarbeiter an X-Men Destiny arbeiteten, kamen die Arbeiten ins Stocken und Activision wurde langsam sauer, da man die Spielmängel nicht beseitigte - Silicon Knights wollte eher den Auslieferungstermin verschieben, als die Arbeiten an dem Titel ernst zu nehmen.

Am Ende wollte man das Team so weit verringern, dass Activision die Entwicklungsarbeiten verlängern musste. Activision ging diesen Weg jedoch nicht und so kam X-Men Destiny als kommerzieller Flop in die Läden. Doch auch Eternal Darkness 2 wurde nicht weiterverfolgt: „Schlechte Technik, kombiniert mit einem Team, das aus Leuten bestand, das seit Metal Gear kein einziges Spiel mehr ausgeliefert hatte, schadeten der Demo”, sagt ein Insider. Mittlerweile sollen weniger als fünf Leute im Entwicklerstudio arbeiten, woran ist vollkommen unklar.

Quelle: Kotaku

Diesen Artikel teilen:

Welovetech