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Nippon Electric Glass zeigt "unsichtbares Glas" auf der CEATEC

Neben den heimischen und ausländischen Computer-Messen gibt es natürlich auch noch zahlreiche andere Zusammenkünfte großer Unternehmen, die durchaus nette Technologien demonstrieren. So auch auf der CEATEC in Japan. Nachdem sich das bekannte Gorilla Glass über die letzte Zeit einen Namen machen könnte sorgt nun der japanische Hersteller Nippon Electric Glass mit seinem nahezu unsichtbaren Glas für Aufsehen, das uns in Zukunft nervige Spiegelungen von unseren Geräten nehmen könnte.

Gerade bei Notebooks und Monitoren haben User schon länger die Qual der Wahl, ob sie sich für ein nicht spiegelndes, mattes Display oder die frischeren Farben eines spiegelnden Displays bevorzugen. Mit dem neuen “Invisible Glass” werden Reflexionen stark gemindest, sodass es trotz der kontrastreichen Farben zu deutlich weniger Spiegelungen kommt. Zuletzt hatte man im Smartphone-Sektor versucht mit Hilfe von laminierten Displays, bei denen Touch-Folie und Display eine Einheit bilden, die Reflexionen zu senken.

Laut eigenen Aussagen kommt diese Technologie bereits in Kunstgalerien und Abdeckungen für Kamera-Sensoren zum Einsatz, nun möchte man die Anwendungsgebiete aber weiter vergrößern. Natürlich kann man nicht gänzlich alle Reflexionen verhindern, das Ziel sei aber eine Mischung aus herkömmlichen matten und glänzenden Displays zu erreichen, wie man im nachfolgenden Video sehen kann:

Ebenfalls ganz interessant war die ausgestellte Liquid Lens Technologie, bei der die Linse und damit der Fokus über ein schwaches elektrisches Feld verstellt werden kann - herkömmliche Autofokus-Motoren könnten damit überflüssig werden. In der Demonstration reagierte der Aufbau bereits relativ schnell, bis zu einem fertigen Produkt dauert es aber vermutlich noch mindestens ein Jahr. Immerhin: Die flüssige Linse ist klein genug um sie in Smartphones und Webcams unterzubringen. Auch hier ein Video dazu:

Quelle: Engadget

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