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Einführung von Facebook-Angeboten als neue Geldquelle

Die ursprünglichen Facebook-Angebote gibt es hierzulande schon eine ganze Weile, bei denen konntet ihr die Aktionen aber nur wahrnehmen, wenn ihr zuvor per Facebook App an diesem Ort eingecheckt seid. Nun folgen die “Facebook Offers”, über die jedes beliebige Unternehmen ähnlich wie bei Groupon eigene Aktionen erstellen kann.

Die einzige Voraussetzung für die Angebote ist, dass die Seite mindestens 400 Follower hat. Glaubt man Facebook so ist die erste Nutzung der Angebote kostenlos, danach muss man allerdings für jeden Coupon zahlen, abgerechnet wird nach der Reichweite, also der Anzahl der Nutzer, die das Angebot wahrnehmen können.

Ein solches Angebot wird ebenso schnell und leicht erstellt wie eine herkömmliche Statusmeldung, wobei sich über ein Zusatzfenster zahlreiche weitere Einstellungen vornehmen lassen, bspw. wo genau das Angebot eingelöst werden kann, wann die Aktion ausläuft oder wie viele Angebote bereitstehen. Zusätzlich lässt sich auch ein Barcode oder ein Bild des Produkts hinzufügen, damit die Fans nicht die Katze im Sack kaufen.

Interessant oder auch problematisch wird das Ganze dadurch, dass alle erstellten Angebote öffentlich sichtbar sind, also auch von Nicht-Fans oder sogar nicht angemeldeten Usern gesehen werden können. Nimmt man das Angebot an bekommt man kurz darauf eine E-Mail mit allen erforderlichen Informationen, um es im nächstbesten Shop des Unternehmens einlösen zu können. Mehr Infos für Nutzer und Seiteninhaber gibt es direkt bei Facebook.

Damit kann man einerseits Coupon-Seiten wie Groupon etwas Konkurrenz bieten, viel wichtiger dürfte diese Option aber als Einnahmequelle für Facebook werden. Seit die Aktie des Unternehmens an der Börse gehandelt wird läuft es nicht ganz so rosig - die Aktie, die zum Börsenstart für 38 US-Dollar ausgegeben wurde sank zwischenzeitlich auf unter 20 US-Dollar.

Quelle: Facebook

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