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Neue Informationen zu Intels Chipsätzen für Haswell CPUs

Es ist noch gar nicht so lange her, da haben wir uns gefreut, dass doch endlich Intels lang ersehnte Ivy Bridge Prozessoren lieferbar geworden sind. In weniger als einem Jahr steht aber logischerweise schon wieder das nächste Update an, das auf den Namen Haswell hört und ebenfalls im 22 Nanometer Prozess mit den 3D-Transistoren gefertigt wird. Bei den Chipsätzen geht man insgesamt gewohnte Wege und wird wohl zu Beginn sechs Versionen anbieten, um alle Zielgruppen abzudecken.

Wie ebenfalls bereits bekannt wurde werden die Haswell Prozessoren auf dem Sockel LGA1150 basieren, was also neue Mainboards zwingend erforderlich machen wird. Die Benennung der Chipsätze wird dabei recht logisch fortgeführt, sodass uns hier der Z87, H87 und H81 erwarten werden. Für Business-Kunden werden hingegen eher die Varianten Q87, Q85 und B85 interessant sein.

Allgemein ändert sich an der Ausstattung nicht viel. So wird es mit Z87 und H87 Chipsatz möglich sein CrossFireX oder SLI-Gespanne zu betreiben und eine SSD für die Smart Response Technology zu nutzen. Hinter Lake Tiny verbiergen sich noch nicht näher benannte Leistungs- und Stromverbrauchsoptimierungen für SSDs. Die Anzahl der USB 3.0 Ports beschränkt sich nach wie vor auf vier Stück, immerhin hat man es geschafft sechs SATA 6 GBit/s Schnittstellen zu integrieren. Weiterhin bleibt der Z87 Chipsatz der einzige mit Übertaktungsmöglichkeiten und der H81 eine stark abgespeckte Version.

Bei den Business-Chipsätzen liegt der Schwerpunkt auf der Identity Protection Technology, dem Small Business Advantage und vPro, was der Q87 alles problemlos beherrscht. Die weiteren Schnittstellen sind hier ähnlich den Consumer Chipsätzen, nur muss auf CrossFire und SLI verzichtet werden. Q85 und B85 sind wiederum leicht abgespeckte Versionen.

Allen gemein ist die Bezeichnung mit dem Codenamen “Lynx Point”, die zusammen mit der “Haswell”-CPU dann die “Shark Bay”-Plattform ergeben. Laut Roadmap sind sie für den Zeitraum des 2. Quartals 2013 zu erwarten, also ungefähr der gleiche Zeitraum wie Ivy Bridge und die passenden Mainboards. Zu den High-End Versionen namens Ivy Bridge-E, die uns davor erreichen sollten, war leider nichts zu finden.

Quelle: ComputerBase

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