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Entwicklung von Mozilla Thunderbird abgeschlossen und eingestellt

Wozu bringt man eigentlich ständig Updates für ein Programm? Meist um neue Funktionen einzubauen oder Sicherheitslücken zu schließen. Doch was ist, wenn es nichts mehr gibt, was das Programm wirklich “besser” macht? Die Frage hat man sich kürzlich bei Mozilla gestellt, als es um den Stand-alone E-Mail Client Thunderbird ging. Das Programm ist ausgereift und wird damit nun abgeschlossen.

Gut, vielleicht nicht ganz abgeschlossen, es folgt eher eine Phase der “Neuorientierung”. Demnach will man den Client in Zukunft nur noch mit Stabilitäts- und Sicherheitsupdates versorgen, neue Features werden nicht mehr implementiert. Stattdessen bestimmt nun die Community, wie es mit dem Projekt weitergehen soll und bestimmt über den Feature-Prozess.

Weiterhin wird es voraussichtlich im Herbst ein neues User Interface, einen neuen lokalen Dateihoster, neue E-Mail-Adresspartner und auch eine communitybasierte Instant Messaging Funktion geben. Demnach wird in Zukunft auch zwischen Unternehmensversionen (ESR = Extended Support Releases) und Versionen für Privatanwender unterschieden, wobei bei letzteren die Features der Community in den normalen Release-Prozess eingebunden werden.

Aber man will ja keine Kosten einsparen, sondern lediglich etwas umstrukturieren, weswegen die ehemaligen Angehörigen von “Mozilla Messaging” wieder zum Haupt-Entwicklungs-Team zurückkehren und dort ihre Fähigkeiten einsetzen. Weitere Infos zu der Neuorientierung findet man - wenn auch nur auf Englisch - im Mozilla Wiki.

Quelle: Mozilla

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