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ADATA: Rebranding in DashDrive und andere Familien (Computex 2012)

Innerhalb kürzester Zeit hat ADATA es geschafft sich auf dem Hardware-Markt zu etablieren, doch denkt man daran, dass man schon lange im OEM Geschäft tätig ist, verwundert das nicht weiter. So finden sich deren Produkte beispielsweise in den ASUS Zenbooks und so hat man zu Beginn aus aus dem bisherigen Geschäft auch die Modellnummern übernommen. Da weniger informierte Kunden aber mit Zahlen wenig anfangen können hat man nun begonnen die eigenen Produkte je nach Kategorie in drei Klassen einzuteilen.

Die erste Sparte von ADATA beinhaltet alle Produkte, die zum Speichern von Daten genutzt werden - also vor allem USB Sticks und externe Festplatten. Diese bekommen nun den Namen DashDrive verpasst, dazu kommt ein weiteres Attribut, um es einordnen zu können. Die High-End Familie nennt sich “DashDrive Elite” und beinhaltet die schnellsten USB 3.0 Sticks wie den Nobility N005 Pro und Superior S102 oder auch die externen Festplatten der Nobility NH13, NH03 oder NH92 Serie. Neu dazu kommt bald das DashDrive Elite HE720, das laut ADATA die dünnste externe Festplatte ist, mit schickem Äußerem in Alu-Optik.

Für Leute, die gern im Gelände unterwegs sind, bietet sich die “DashDrive Durable” Familie an, die besonders widerstandsfähige Modelle beinhaltet. Darunter sind beispielsweise die Superior S107 und S101 USB Sticks oder die Superior SH14 und SH93 Festplatten sowie das neue DashDrive Durable HD710.

Als “DashDrive Choice” führt man in Zukunft die auf Design getrimmten Modelle wie den Nobility S805 oder DashDrive Choice UC500 Stick, der die Form einer Sektflasche hat.

Die letzte Familie lautet einfach nur “DashDrive” und beinhaltet alle “normalen” Produkte ohne besondere Eigenschaften, also zum Großteil die bisherige Classic Serie und als neue Modelle die DashDrives UV100, UV110 und HV610.

Das Namensschema der Modellbezeichnungen ist dabei auch schnell entziffert - der erste Buchstabe steht für das Produkt (U - USB Stick / H - Festplatte) und der zweite für die Familie (E - Elite / D - Durable etc.).

Alle anderen Speicherprodukte wie SSDs, RAMs oder Speicherkarten bekommen ebenfalls neue Namen. Als High-End Familie nutzt man den bereits etablierten Namen “XPG”, der alle RAM Module mit Heatspreader und die schnellen SSDs der SX910 und SX900 Serie beinhaltet. Diese sind beide neu, setzen auf den SandForce SF-2281 Controller, bieten Lese-/Schreibraten von 550 MB/s / 530 MB/s, synchrone Speicherchips und im Gegensatz zu allen anderen SandForce SSDs die volle Kapazität von 64 - 512 GB. Das kommt daher, dass man hochwertige und langlebige Speicherchips verwendet und dadurch eine geringere “Reserve” benötigt. Die Besonderheit der SX910 SSD ist zusätzlich eine fünfjährige Garantie, ansonsten ist sie identisch zur SX900.

Knapp darunter angesiedelt ist die neue “Premier Pro” Familie, die einen Übergang zwischen High- und Low-End Segment bildet und beispielsweise die neuen microSDHC Karten beinhaltet. Neu ist außerdem die SP900 SSD, die ebenfalls auf einen SandForce Controller setzt, asynchronen Speicher nutzt und mit 550 MB/s / 520 MB/s etwas langsamer schreibt. Die RAM Module der Premier Pro Familie sind im Grunde identisch zu denen der Premier Familie, dafür zuvor ausgiebig getestet, was aber wohl für Desktop PCs eher unwichtig ist.

Die “Premier” Familie beinhaltet dann alle Budget-Lösungen wie die neue SP800 SSD, die ebenfalls auf einen SandForce Controller setzt, aber nur SATA II  bietet.

Damit hat man also nach wie vor alle Zielgruppen bedient, das Ganze aber etwas übersichtlicher gestaltet. Dafür wurde ADATA auch von den ReBrand 100 Global Awards ausgezeichnet, was zeigt, dass Rebanding nicht immer etwas Schlechtes sein muss.

Quelle: Eigene

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