Apps
Gehäuse

Cooler Master Cosmos 2

Viele werden sich noch an das Urgestein der Cosmos Serie erinnern. Es glänzte mit einem grandiosen Innenraum und schlichtem,  cleanem Design und war für damalige Verhältnisse schon kein kleines Gehäuse. Das danach folgende Cosmos S sorgte für viel Diskussionsstoff, das Design wurde überarbeitet und der Innenraum entschlackt. Die Meinungen gingen von „Hammer!“ bis „Geht ja gar nicht, wir wollen das Ur-Cosmos wieder!“.

Was uns aber heute erwartet, wird all dies in jeder Hinsicht toppen können. Selten war ein Gehäuse größer oder schwerer als dieses Monster, welches man alleine kaum durchs Treppenhaus geschleppt bekommt. Cooler Master hat die imageträchtige Cosmos  Serie dazu auserkoren, das ultimative Flaggschiff-Gehäuse unter sich beheimaten zu können. Dabei sind wir der Überzeugung, dass das neue Cosmos 2 mehr polarisieren wird als irgendein anderes Case.  Die Ziele, die man sich bei Cooler Master gesteckt hat, sind einfach – das Maximum! Mehr Platz, mehr Features, mehr Design, mehr Details und mehr Kompatibilität. Sozusagen die eierlegende Wollmilchsau für Hardware, Overclocking und Casemod-Enthusiasten.  Eines kann man wohl schon vorweg nehmen: für den Otto-Normal-Verbraucher wurde dieses Gehäuse keineswegs entworfen! <p style="text-align: center;"> </p> <p style="text-align: center;"></p> <p style="text-align: center;"> </p> Wir sind also sehr gespannt ob Cooler Masters Vision von „DEM“ Gehäuse aufgeht und bedanken uns an dieser Stelle auch für das zur Verfügung gestellte Testmuster.

Impressionen: Außen


Hat man es erst einmal überhaupt geschafft das Case in seinem riesigen Karton allein nach Hause zu bekommen, kann man sich daran machen, das Gehäuse auch mindestens zu zweit auszupacken. Was einen dann erwartet, grenzt an ein Gesichtschaos. Die Emotionen schlagen bei diesem Case, wenn man es erst einmal in voller Größe vor sich stehen hat, große Wellen. Wir können uns in diesem Moment auch nicht den Kommentar verkneifen, dass das Cosmos 2 schon etwas von einem aufgeblasenen Cosmos S hat. Das Case ist in allen Dimensionen gewachsen. Am Ende sind es nun stolze 33,4 x 70,4 x 66,4 cm (Breite x Höhe x Tiefe), die das Cosmos 2 für sich beansprucht. Dass dazu noch 22 kg Leergewicht kommen, ist fast schon nichts Besonderes mehr.

 

 

Doch wollen wir uns nicht von Emotionen blenden lassen und betrachten die Außenhaut ganz nüchtern. Die Front wird bei der Neuauflage des Cosmos  von einem großen Meshgitter dominiert, welches zusätzlich mit einem Wabenmuster hervorgehoben wird. Dahinter finden je ein 200 mm (per Adapter) oder 140 mm und ein 120 mm Lüfter Platz. Cooler Master verbaut hier standardmäßig einen 200 mm LED Lüfter. Ein passendes 120 mm Modell kann im unteren Bereich zusätzlich montiert werden.

 

Es ist ein hin und her. Verfügte das Ur-Cosmos noch über eine Tür an der Front, waren es beim Nachfolger Cosmos S nur noch Mesh-Einsätze im 5,25 Zoll Format. In der nun dritten Generation geht man mehr oder weniger den Mittelweg und so sind die fünf 5,25 Zoll Schächte am Cosmos 2 von einer Schiebetür verdeckt. Diese wird über zwei Magnete arretiert und muss durch einen recht großen Kraftaufwand gelöst werden, danach gleitet sie geschmeidig hinunter. Das ist zwar dank Aluminium-Finish optisch sehr schick, jedoch öffnete uns die Tür schon beim zweiten Versuch viel zu langsam, so dass wir nachgeholfen haben. Wenn man nicht allzu oft an die dahinterliegenden Bauteile heran muss ist das ok, wer diesen Vorgang öfter vollzieht, der wird über kurz oder lang die Blende wohl dauerhaft unten lassen. Die drei 5,25 Zoll Blenden sind über einen kleinen Hebel in der Blende selbst direkt von außen abnehmbar. Die letzten zwei 5,25 Zoll Schächte werden von zwei abschließbaren Hot-Swap Schächten besetzt.

 

 

 

 

 

 

Besondere Aufmerksamkeit hat bei den Cosmos Modellen schon immer das Frontpanel bekommen. Und auch beim Cosmos 2 ist dieses wieder komplett neu gestaltet. Im unteren Bereich befinden sich ein frei zugängliches Anschlusspanel mit zweimal USB 3.0 und viermal USB 2.0, einem eSATA Port und den üblichen Audioanschlüssen. Der zweite Teil des Panels befindet sich dann schon auf dem Dach und ist reichlich ausgestattet. Unter  einer weiteren Schiebetür sind mehrere Druckknöpfe zu finden, welche allesamt über ein Metall-Finish verfügen. Dabei erinnert das Erscheinungsbild etwas an das schon in die Jahre gekommenen Motorola Razr Handys. Mittig angeordnet befindet sich der Powerbutton. Um diesen herum sind vier Bedienelemente für die integrierte Lüftersteuerung, ein Resetbutton, ein LED Button und die Status LEDs angeordnet. Der Rest der Oberseite wird wie schon beim Cosmos S von einem großen Kunststoff / Meshgitter Verbund eingenommen. Das Cover kann durch das lösen einer Rändelschraube am Heck des Gehäuses herausgezogen werden. Darunter birgt es Platz für jeweils drei 120 mm, zwei 140 mm oder einen 200 mm Lüfter. Verbaut ist hier ab Werk nur ein 120 mm Lüfter. Am Heck des Gehäuses finden wir neben einem 140 mm Lüfter noch drei Schlauchdurchführungen für den Betrieb einer externen Wasserkühlung. Des Weiteren finden wir zehn Erweiterungsslots und einen zusätzlich vertikal angeordneten Slot vor. Dieser kann zum Beispiel für Lüftersteuerung oder dergleichen genutzt werden. Ungewöhnlich dagegen ist die Konstruktion für das Netzteil. Dieses ist nach außen versetzt, um so im Case mehr Platz für große Stromversorger zu schaffen.

 

 

 

Das wirkliche Highlight des Cosmos 2 sind aber seine Seitenteile, pardon, Seitentüren. Von Seitenteilen im klassischen Sinne kann hier wirklich nicht die Rede sein. Eine klassische Befestigung mit Rändelschrauben sucht man vergebens. Ein kleiner Druck auf den Hebel am Heck und die Tür springt aus der Verriegelung und kann dann über ein an der Front montiertes Scharnier aufgeklappt werden. In geöffneter Position kann diese auch einfach nach oben herausgezogen werden. Idealerweise hat man hier an passende Griffschalen auf der Innenseite gedacht.  Des Weiteren fällt die mächtige Dicke der Türen auf. Befindet sich auf der Außenseite noch edles Aluminium, besteht die Tür innen aus viel Kunststoff. Die Lüftungsschlitze in der Tür, welche dem Case eine sehr sportliche Optik geben, bekommen dadurch eine optische Tiefe und wirken nicht einfach nur wie Löcher im Seitenteil. An der Tür selbst können zudem auch noch zwei 120 mm Lüfter verbaut werden.

 

 

Zusammenfassend sei noch zu erwähnen, dass alle Lufteinlässe über Staubfilter verfügen, was aber ja mittlerweile Standard ist. Von außen glänzt das Cosmos 2 mit einer tadellosen Verarbeitung, trotz des sehr hohen Kunststoffanteils wirkt das Case an keiner Ecke billig. Es hätte aber durchaus etwas weniger sein dürfen. Impressionen: Innen


Sesam öffne dich! Dieser Spruch ist hier nicht ganz unangebracht, denn öffnet man einmal die Tür, präsentiert das Cosmos sein wahres Prachtstück – den Innenraum. Dieser wirkt trotz oder gerade wegen seiner Größe erfreulich unaufgeregt und nicht überladen. Das Case ist dabei in zwei Bereiche eingeteilt. Im Untereren befinden sich das Netzteil und zwei Festplattenkäfige und im Oberen die restliche Hardware. Getrennt werden die beiden Kammern durch einen sehr stabilen Zwischenboden.

 

 

Soweit zum großen Überblick, nun schauen wir ins Detail. Die Randauflage des Netzteils stattet Cooler Master durchweg mit weichem Moosgummi aus. Unter dem Netzteil befindet sich eine Öffnung, über welche Frischluft bezogen werden kann. Mit etwas Abstand zum Netzteil kommen die zwei nebeneinander liegenden Festplattenkäfige. Jeder kann dabei bis zu drei 3,5 oder 2,5 Zoll Datenträger aufnehmen. Damit es bei Vollbestückung zu keinem Hitzestau kommt hat Cooler Master direkt vor die Festplatten einen Rahmen montiert,  welcher mit zwei 120 mm Lüftern ausgestattet ist. Diese saugen die Luft durch die wabenförmigen Öffnungen in der Seitentür an und befördern sie einmal auf die andere Seite des Gehäuses. Optional lässt sich an Stelle der Festplattenkäfige dank Adapterschiene auch ein 240er Radiator verbauen. Zusammen mit dem übrigen Platz, der dabei entsteht, lässt sich im unteren Abteil problemlos der Großteil der Technik einer Wasserkühlung unterbringen. Zur Durchführung von Kabel und Schläuchen befinden sich im Zwischenboden zwei große Öffnungen samt Gummieinsatz. Um ein herausziehen dieser zu verhindern, hat Cooler Master kleine Haltenasen aus dem Blech gebogen, welche durch die Gummilippen gehen und diese fixieren.

 

 

 

 

 

 

Im oberen Bereich sticht vor allem der Mainboardtray hervor. Er kann Mainboards bis zum SSI-EEB Formfaktor aufnehmen. Dem gemeinen User wird dieser Faktor nichts sagen, da es sich um einen meist bei Server Platinen verwendeten Faktor handelt. Erstaunlich ist jedoch, dass das Case trotz seiner Größe keinen offiziellen Support für EVGAs Dual CPU HPTX Format bietet. Laut einigen Berichten im WWW passt das Board zwar rein, verdeckt dabei jedoch sämtliche Kabelmanagementöffnungen. Wirklich praktikabel ist das also nicht, ein Grund warum es nicht unterstützt wird. Mit sonstigen ATX, XL-ATX oder E-ATX Platinen hat das Case aber keine Probleme. Lobenswert sind zudem noch das sehr großzügig dimensionierte Montageloch für CPU Kühler und die vielen kleinen Ösen, an welchen sich Kabel befestigen lassen. Der Platz in der Horizontalen beträgt 38 cm und ist damit ausreichend für alle erhältlichen Grafikkarten. Wem das aber nicht reicht, der kann dank des demontierbaren Festplattenkäfigs daraus auch ca. 51 cm machen. Im benannten Käfig können bis zu fünf 3,5 oder 2,5 Zoll Laufwerke untergebracht werden. Zur Belüftung dieses Areals befindet sich in der Front ein großer 200 mm LED Lüfter. Wie die zwei unteren Festplattenkäfige auch verfügt der obere über simple schraubenfreie Einbaurahmen für die Laufwerke.

 

 

Im Bereich der 5,25 Zoll Schächte gibt es dagegen wenig Neues, aber viel Liebe zum Detail. So verfügt das Cosmos 2, wie fast jedes Case, über ein System zur schraubenlosen Montage von Laufwerken, jedoch konnte man es sich nicht nehmen lassen an Dieses kleine Metallapplikationen mit dem Herstellerlogo anzubringen. Die zwei Hot-Swap Rahmen sind von innen demontierbar, wirklichen Nutzen hat man davon aber nicht. Im Dach bieten sich viele Möglichkeiten der Belüftung. Entweder man nutzt bis zu drei 120 mm, zwei 140 mm oder einen 200 mm Lüfter.

 

Platzverhältnisse
Lüfter

Front: 1x 120mm, 1x 200 / 140 mm

Dach: 3x 120 / 2x 140 / 1x 200 mm

Heck: 1x 140 / 120 mm

Seitenteil: 2x 120 mm

HDD: 2x 120 mm

Radiatoren 120 / 240 Boden, bis 280 / 360 Dach
Einbauhöhe CPU Kühler ca. 19 cm
Einbautiefe Grafikkarte 38 cm (mit HDD Käfig) bis 51 cm (ohne HDD Käfig)
Anzahl Festplatten 2x Hot-Swap (3,5 Zoll) + 5x HHD Käfig + 2x 3er HDD Käfig
Anzahl 5,25 Zoll Schächte 3

 

Praxis:


Der Hardwareeinbau in diesem Gehäuse ist dank der üppigen Platzverhältnisse unkompliziert. Zu keiner Zeit kam während der Montage an irgendeiner Stelle Frust auf. Gewissermaßen ist das auch nicht anders zu erwarten. Die aktuell verfügbare Hardware stellt das Cosmos 2 nicht wirklich vor Herausforderungen, wenn man einmal vom HPTX Formfaktor absieht. Ebenfalls vom guten Platzangebot profitiert hat das Kabelmanagement. Denn hinter dem Mainboardtray ist mit 2 bis 3,5 cm mehr als genügend Platz. Es muss jedoch auch eine Menge dahinter passen, denn allein die nicht benötigten, aber fest integrierten Kabel der LED- und Lüftersteuerung sind zwar klein, aber nicht weniger raumfordernd. Zeitweilig artete das Verlegen dieser jedoch in Friemelarbeit aus. Weiterhin fallen die vielen Befestigungsmöglichkeiten für die Kabel auf dem Mainboardtray positiv auf. Hier lässt sich mit den beigelegten Kabelbindern leicht Ordnung schaffen.

 

 

Das Gehäuse eignet sich auch gut für die Montage einer Wasserkühlung. So lassen sich im Deckel Radiatoren im 280er bzw. 360er Format verbauen, im unteren Abteil ist immerhin Platz für einen 240er Radiator. Die Bestückung ist allerdings mit einigen Umständen verbunden, die die Wahl des Wärmetauschers deutlich eingrenzen. So ist zum einen bei der Montage im Dach auf eine Höhe von maximal ca. 45-50 mm zu achten, zum anderen befinden sich im vorderen Bereich kleine Haken, welche die Montage eines 360er Radiators behindern. Ohne diese zurückzubiegen ist hier der Einbau kaum möglich. Aufgrund des geringen Platzes ist die Montage der Lüfter unter dem Top Cover empfehlenswert. Die Radiatormontage im Bodenabteil ist unproblematisch, hier kann man auch 60 mm dicke Radiatoren einbauen.

 

 

Den Kampf bekommen mit dem Cosmos 2 auch externe Lüftersteuerungen angesagt, denn die integrierte Steuerung unterstützt bis zu neun Lüfter. Dabei ist das ein sehr einseitiger Kampf, denn hinter das Frontpanel passen nur Lüftersteuerungen, welche entweder ohne Potentiometer, mit versenkbaren Reglern oder über flache Tasten gesteuert werden. Die Aufteilung der einzelnen Bereiche wurde dabei auf die zur Verfügung stehenden Lüfterplätze angepasst. So lassen sich z.B. mit dem Top Fan Bereich bis zu drei Lüfter steuern, was dem Maximalausbau in diesem Bereich entspricht. Hinzu kommen ein Front Fan, drei HDD Fan und zwei GPU Fan Anschlüsse. Die Kabel sind alle farblich kodiert, so dass ein Auseinanderhalten problemlos möglich ist. Die Lüfter sind durch die Taster zwar nicht stufenlos einstellbar, trotz alledem ist die elegante Integration durchaus gelungen. Je nach Leistungsstufe leuchten die einzelnen Symbole der Tasten in den Farben Blau (Low), Lila (Normal) und Rot (Leistung). Im 12 V Betrieb geht das Cosmos 2 dabei zwar nicht leise zur Sache, erzeugt aber einen merklichem Luftstrom im Gehäuse, welcher bei hitziger Hardware durch aus seinen Nutzen haben sollte. Im Silence Betrieb, also Blau, ist aus ca. 0,5 m Entfernung keiner der Lüfter mehr wahrnehmbar. Der normale Betrieb stellt einen guten Zwischenweg dar – mit einer Lautstärketendenz zum Leistungsmodus. Als lauteste Lüfter konnten wir beim Test die zwei HDD Lüfter im unteren Teil des Gehäuses ausmachen.

 

In diese Steuerung wurde auch eine On/Off Funktion für LEDs eingebaut. Für diese stehen neun zweipolige Anschlüsse zur Verfügung. Diese sind vor allem kompatibel zu Cooler Masters eigenen Produkten. Leider lassen sich die angeschlossenen LEDs, Cooler Master denkt hier wohl vorrangig an LED Lüfter, nicht einzeln steuern. So bleibt nur die Entscheidung zwischen Festbeleuchtung oder Dunkelheit. Fazit:


Was am Ende stehen bleibt, ist ein Case wie der Fels in der Brandung. Ziemlich unerschütterlich steht es unter, oder in den meisten Fällen wohl eher neben dem Schreibtisch. Seine Größe kann es nicht so wirklich verstecken und wir fragen uns ob es notgetan hat, dem Case im Vergleich zu seinen Vorgängern ein so aufgeblasenes Design mit auf den Weg zu geben. Dieses wird ohne Frage stark polarisieren. Die einen werden es lieben, die anderen nicht. Fest steht jedenfalls, dass es auf dem Markt wohl derzeit kein Case gibt, welches mit vergleichbar vielen Features ausgestattet ist. Platz bietet das Cosmos 2 auch mehr als genug und selbst größte Hardwareansammlungen finden samt High End Wasserkühlung in dem Gehäuse Platz, auch wenn es unserer Meinung nach nicht sonderlich effizient mit ihm umgeht. Die Verarbeitung ist jedenfalls sehr gut. Mit im Schnitt 350€ lässt sich Cooler Master das Cosmos 2 teuer bezahlen. Für das Gebotene halten wir den Preis jedoch für etwas überzogen. Mit dem Gebotenen ist dabei nicht die Verarbeitungsqualität oder die Ausstattung gemeint. Es geht vor allem um die Materialen, denn für den Preis, sollte ein Kunde mehr als Kunststoff, Stahl und dünne Aluminiumverblendungen erwarten dürfen – auch wenn diese hochwertig verbunden sind.

 

 

Ein weiteres Problem, ist, dass das Cosmos 2 versucht so vieles zu sein und zu bieten, dass am Ende leider der Fokus verloren gegangen ist. So stellt sich doch bei ein paar Features die Frage, ob oder warum hier möglicherweise nicht konsequent bis zum Ende gedacht oder entwickelt wurde. Andererseits hoffen wir, dass noch viele spätere Gehäuse von einigen der Entwicklungen des Cosmos 2 profitieren werden.

 

Das mag nun alles kritisch klingen, aber das muss sich ein Flaggschiff eben gefallen lassen. Wer die Ziele hoch steckt kann hart auf die Füße fallen. In seiner Gesamtheit gelingt Cooler Master das Flaggschiff alias Cosmos 2 unserer Meinung nach ziemlich gut und legt die Messlatte für das neue Jahr hoch an. Es bietet nahezu jeder Gaming-Couleur optimalen Entfaltungsraum und ist dank seines Eigengewichts auch nahezu diebstahlsicher. Für Normal-User wird dieses Case jedoch wohl immer ein Rätsel bleiben, Enthusiasten sollten bei der Wahl ihrer Hardwarebehausung aber definitiv einen Blick auf dieses Gehäuse werfen.
Diesen Artikel teilen:

Welovetech