Wir haben vor längerer Zeit CPU Kühler für Testzwecke erhalten. Leider kamen wir nicht dazu, diese zu testen. Nun haben Satrap und ich die Zeit gefunden, um die Tests durchzuführen. Ein normaler Test für jeweils einen Kühler zu machen, wäre normal, aber wir wollten dieses Mal etwas anders angehen. Dieser Test bezieht sich auf das Wichtigste eines Tests. Neu ist, das wir für gute Performance, Qualität, und Preis Punkte und Awards vergeben. Außerdem kann man diese Testmuster gewinnen!!! Mehr dazu später ;)

Getestet wurden die folgenden 4 CPU Kühler:

CoolerMate IceCube ThermalTake Polo 735 Scythe Kamakaze ver. B Scythe Samurai Als aller erstes möchten wir CoolSonic und Scythe danken, dass sie uns die Testmuster zur Vefügung gestellt haben und uns damit unterstützen. Nun gehen wir auf die einzelnen Kühler genauer ein und dann folgen die Performance Ergebnisse.

Im Lieferumfang des IceCubes der Firma CoolerMate war nur das wichtigste enthalten. Man bekommt den Kühler und dazu ein Tütchen mit Wärmeleitpaste dazu. Was natürlich vollkommen ausreicht. Der Kühler war in einer Plastikverpackung und somit optimal vor Schäden geschützt.   Hier die technischen Daten vom IceCube CPU Kühler:

Der Kühler sieht auf den Ersten Blick anders sieht dynamischer aus als die Konkurrenten. Dies kommt dadurch, dass der Lüfter nicht wie gewohnt oben, sondern an der Seite sitzt. Zum Kühlen wird die Heatpipe Technologie verwendet, um die wärme schneller zu befördern und auszutauschen. Der Kühlkörper hat die Maße 91 x 83 x 93 mm und besteht 50% aus Kupfer und 50% aus Aluminium. Sinnvoller weise ist die Fläche aus Kupfer, die an die DIE kommt. Außerdem ist die Heatpipe und die Kühlrippen auch aus Kupfer. Der IceCube ist für den Sockel A (bis 3400+), Sockel 7 und Sockel 370 verwendbar. Was uns auffiel ist, dass der Lüfter die Luft vom Speicher ansaugt, die durch den Speicher erwärmt wurde. Nicht desto trotz hat der CPU Kühler sich wacker geschlagen, was seine Ergebnisse unterstreichen. Diesen Kühler kann man bei den Partnern von CoolSonic (z.B. <link _blank http:="">http://www.greycomputer.de/product_info.php/products_id/15094?osCsid=09751478d8cf9c7d3088febec2cf17c2) für 29,90€ kaufen.

Die Firma ThermalTake kennt jeder, da braucht man nicht viel zu sagen ;) Der Polo 735  ist super verpackt und bringt viele Extras mit sich. Auf der Verpackung heißt es „Extreme 3 in 1 Cooler“, was man in diesem Fall auf zwei verschiedene Weisen deuten kann. Einmal das 3 in 1, wegen der vielen Extras, die mitgeliefert werden. Das Extreme kann man auch anders deuten, da der Lüfter auf beängstigende 48 dBA kommt, wenn es nicht sogar mehr sind. Dazu später mehr… Die technische Daten des Polo735:

Im Lieferumfang des Polo 735 sind 2 Lüftersteuerungen, ein Wärmefühler und ein Handbuch enthalten. Die eine Lüftersteuerung ist für den PCI-Slot und die andere für den 3,5"-Slot. Die Klemmen passen für die AMD K7 (Sockel A, bis 3400+), K8 (Athlon 64 und Athlon 64 FX) Serien und für die P4 (Sockel 478, bis 3,2GHz) Serien. Der Kühler und das Zubehör wurden in einer Plastikverpackung geliefert, wobei ich mich gewundert habe, wie man es schafft, das Ganze so kompakt zu verpacken!!! Der Kühlkörper hat die Maße 82 x 65,6 x 49 mm und besteht vollkommen aus Kupfer! Insgesamt sind es 66 Pins aus Kupfer, die die Wärme ableiten. Der Kühler und die Extras waren super und sicher Verpackt und alles war bis dahin zufriedenstellend. Doch schon beim Einbau erwies sich der CPU Kühler als etwas problematischer. Den Einbau haben wir dann mit Satrap doch geschafft und wollten daraufhin entspannt die Tests starten. Der Schrecken kam aber, als wir das System gestartet haben. Denn wir hatten den Wärmefühler unter der CPU angebracht und auch angeschlossen. Somit hatte die Lüftersteuerung keinen Einfluss mehr auf den Lüfter. Der Lüfter lief auf volle Power. Vielleicht klingt es übertrieben, aber wir hatten Probleme uns mit einander zu Unterhalten. Die auf der Verpackung angegebenen satten 48dBA erwiesen sich nicht als Scherz oder übertrieben. Das System war zwar sicher und gut gekühlt, aber dafür müsste man den Tower in einen Panzerschrank oder anderen Schrank mit dicken Wänden verstauen, um das Arbeiten bzw. Spielen am PC ertragen zu können. Der Lüfter macht verblüffende 6000rpm (Umdrehungen pro Minute), obwohl auf der Verpackung 5500 angegeben waren. Bei so hohen Umdrehungen entsteht auch selbstverständlich Lärm. 

Den Polo735 3 in 1 kann man bei den Partnern von CoolSonic (z.B. <link _blank http:="">http://www.pc-cooling.de/catalog/artikeldetail.php?cPath=1_11_188&products_id=4622) für ca. 29,90€ kaufen.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei CoolSonic herzlich bedanken, dafür dass Sie uns die Samples für Testzwecke zur Verfügung gestellt haben. Danke. Für weitere Informatioenen: <link _blank http:="">

Die Konkurrenten kommen von der bei uns noch unbekannten japanischen Firma Scythe. In Japan sind die Kühler dieser Firma längst ein Renner und wir mussten länger warten um diese zu bekommen, da die Kühler immer vergriffen waren und die Firma mit der Lieferung gar nicht nachkam. 

Der Kamakaze ist in der Revision B erhältlich und wird in einer kleinen, viereckigen  Verpackung aus Pappe geliefert. Der Kühler ist aber platzsparend und sicher verpackt. Der Lieferumfang ist in diesem Fall nicht auf das Notwendigste beschränkt! Es wird der CPU Kühler, Klemmen mit passenden Schrauben, Wärmeleitpaste, ein Handbuch und eine Lüftersteuerung für die PCI-Blende geliefert. Das Design ist in einem schwarz/silbernen Ton gehalten und ist somit nicht sehr auffällig. 

Hier die Technischen Daten:

Die Anbringung ist simpel und der Kühler ist ein Allrounder. Es werden 2 Klemmen mitgeliefert, mit deren Hilfe man den Kühler fast an jedes System anschließen kann. Es werden die Sockel 462/754/939/940 für AMD CPUs und Sockel 370/478 für Intel CPUs unterstützt! Außerdem wird eine Lüftersteuerung mitgeliefert. Die Lüftersteuerung wird einfach in eine der PCI-Blenden eingebaut. Man hat in diesem Fall nur die Wahl zwischen den Beiden klemmen um den Kühler anzubringen. Man klemmt lediglich die beiden Seiten an den Sockel und muss nur noch die beiden Schrauben zudrehen. Man hat selbst die Wahl wie fest man den Kühler andreht!

Den Kamakaze kann man bei den deutschen Partnern von Scythe (z.B. <link _blank http:="">cybernetic-design.net) für ca. 24,00 € kaufen.

Über den Scythe Samurai haben wir schon ein Review veröffentlicht. Mehr Infos zu diesem Kühler findet ihr >> hier <<

Der Lieferumfang ähnelt dem des Kamakaze CPU Kühlers. Enthalten ist der Samurai CPU Kühler, eine Lüftersteuerung für den PCI Slot, 2 Klemmen mit passenden Schrauben, ein Handbuch und Wärmeleitpaste. Das Design ist meiner Meinung nach nicht mehr so schlicht wie bei dem Kamakaze, da der Kühler mit viel mehr Glanz versehen wurde. Außerdem besteht der ganze Kühlkörper aus Kupfer, was sich natürlich positiv auf die Kühlungsleistung auswirkt. Die Verpackung besteht aus einem viereckiger Pappkarton. Der CPU Kühler und das Zubehör sind dabei kompakt und sicher verpackt.

Scythe setzt auch hier auf eine hohe Kompatibilität zu möglichst vielen Sockeln und CPUs. Es werden die Sockel 462, 754, 939 und 940 der AMD Serien und der Sockel 478 der Intel Serien unterstützt. Die 2 Klemmen reichen aus um den CPU Kühler an diese Sockel anbauen zu können. Wenn man den Einbau nicht alleine schafft, dann findet man diesen wie auch bei den anderen Kühlern im Handbuch. Die Gefahr besteht natürlich immer, dass man die Schrauben zu fest andreht, dies kann zu einer Überlastung der CPU führen oder dem Sockelbruch, aber ich habe von solchen Fällen noch nicht gehört! Die Lautstärke ist immer regelbar und erst bei volle Power hört man den Lüfter, da er dann 37dBA erreicht. Auf der niedrigsten Stufe ist er fast unhörbar, bei 16dBA, was auf Dauer natürlich das Schönste ist. Bei heissen Tagen kann man dann auch aufdrehen für mehr Leistung.  Den Samurai kann man bei den deutschen Partnern von Scythe (z.B. <link _blank http:="">vobis.de) für ca. 29,90 € kaufen. Ein herzlicher Dank geht auch an Scythe Co., LTD, für das zur Verfügungstellen von Samples für diesen Test. Für weitere Informationen: <link _blank http:="">

Performance:

Kommen wir zu einem der wichtigsten Eigenschaften der CPU Kühler und deren eigentlichen Aufgabe. Das Kühlen der CPUs! Für den Test haben wir einen AMD Duron 1600MHz verwendet, den wir erst bei Standardtaktung belassen haben und danach auf 2 GHz hoch getaktet haben, um die Performance und Belastbarkeit der einzelnen Kühler herauszufinden. Hier sind erst einmal die Ergebnisse bei der Standardtaktung von 1600MHz

Danach haben wir den 1600er Duron hochgetaktet auf 2000 MHz und dann noch einmal gemessen. Hier sind die Ergebnisse dieser Durchgänge.

Bewertung:

Nun folgt unsere Bewertung der einzelnen Kühler und der Preis in einer Übersicht. Wir haben uns für die Vergabe von 5 Punkten in 4 Kategorien entschieden. Somit kann ein CPU Kühler die höchste Punktzahl von 20 Punkten erreichen.

Bei dieser Gegenüberstellung ergibt sich, dass der Samurai deutlich am besten abgeschnitten hat und somit als der Sieger dieser Tests gilt. Wir haben neuerdings auch Awards, die wir in diesem "vergleichs Review" zum ersten Mal einsetzten. Der Sieger bekommt natürlich die goldene Variante des Awards, der 2. Platz bekommt Silber und 3. Bronze.