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Mauspadroundup - it's time to switch

Ob Razer, Microsoft, Speedlink oder Roccat, heutzutage hat fast jeder namhafte Hersteller von Eingabegeräten eigene Mausunterlagen im Programm. Dabei geht die Anwendung von einfachen Office-Pads bis hin zu extremen Zocker-Unterlagen. Vor allem durch Größe und Oberfläche unterscheiden sie sich, obwohl auch das Material in letzter Zeit häufig getauscht wurde. Seien es nun wie früher einfache Stoffpads, gibt es heute Materialien von Silikon über Glas bis hin zu festem Kunststoff und Aluminium.

Fast täglich tut sich auf den Markt etwas und so sollte am Ende keiner leer ausgehen, da für jeden etwas dabei ist. Vor allem für Gamer tun die Firmen alles, um das Maximum “heraus zu kitzeln”. Wir haben uns Zehn aktuelle Mauspads kommen lassen, um unter praxisgenauen Bedingungen jedes Pad ausgiebig zu testen und am Ende eine Bewertung sprechen zu lassen. Von Alugraphics haben wir das Flexpad und das gamerPRO zum Testen da. Mionix lieferte das Sargas 360, während Razer das Megasome und das Destructor in Rennen schickt. Das Sota und das Taito MTW Kingsize sollen für Roccat antreten. Speedlink stellte das aktuelle Repute zur Verfügung. Ein aktuelles Aluminiumpad möchte Steelseries mit ihrem SX im Vergleich sehen. Zu guter Letzt ist noch das Zowie Swift heute im Test.   Diese Zehn Mauspads gehen heute an den Start, um von uns aus nächster Nähe auf Funktionstüchtigkeit geprüft zu werden. Razer, der aktuelle Marktführer was Pads angeht, wird sich hierbei gegen die Konkurrenz durchschlagen müssen. Wie wird am Ende das Fazit ausfallen? Wird es Überraschungen geben?   <p style="text-align: center;"></p>   An dieser Stelle möchten wir uns für die schnelle und problemlose Bereitstellung der Samples bei AlugraphicsBorgmeier Public RelationsRazerPSM&WRoccatSpeedlinkSteelseriesund Caseking bedanken.

Lieferumfang/Design - Alugraphics Flexpad Das Flexpad von Alugraphics erreichte uns in einer schlichten, aber dennoch gut aussehenden Verpackung. Diese erinnert etwas an die Apple-Kartons und das nicht ohne Grund. Das Alugraphics Flexpad ist extra an das Design der Mac-Geräte angepasst, da Apple aktuell kein eigenes Mauspad anbietet. Für den optimalen Schutz ist das Flexpad ein zweites Mal in einer exklusiven Geschenkbox eingepackt. Neben dem eigentlichen Pad ist das einzige Zubehör die glidePRO-Mausgleiter, welche einzeln immerhin 5,99 Euro kosten. Erst mit diesen Füßen soll das gleiten auf dem Flexpad optimal von statten gehen.   Das Pad hat eine Größe von 200 x 200 mm und ist komplett aus eloxiertem Aluminium gefertigt. So braucht man sich wegen Kratzern keine Gedanken zu machen, denn durch das Eloxal ist die Oberfläche besonders kratzfest. Die Kanten ringsherum wurden von Alugraphics zum Schutz schräg abgefräst. Somit ergibt sich ein elegantes Design, was auf jeden Schreibtisch gefallen mag. Und damit man Spaß hat und das Pad bei der Benutzung nicht verrutscht, wird die Unterseite mit einer Anti-Rutsch-Beschichtung geliefert. Alugraphics gewährt zehn Jahre Garantie auf die Oberfläche.   Praxiseinsatz - Alugraphics Flexpad Alugraphics hat mit dem Flexpad eine Mausunterlage kreiert, welche ein zeitloses Design mit hoher Oberflächengüte mitbringt. Das Pad ist laut Hersteller als Office-Equipment gedacht, eignet sich aber auch für Gamer. Da mit 200 mm der Platz allerdings doch sehr begrenzt ist wird das Pad wohl häufiger im Büro eingesetzt.   Die Oberfläche des Flexpads ist leicht rau, was dafür sorgt, dass unsere Maus nicht ganz geräuschlos gleitet. Eigentlich ist das schon negativ zu betrachten aber Alugraphics hat genau aus dem Grund dem Pad die firmeneigenen Mausgleiter beigelegt. Nach dem Tausch und dem anschließenden Test waren wir überrascht, wie leise doch eine Maus gleiten kann. Einen ganz entscheidenden Nachteil hat das Aluminium aber. Haben Sie schon einmal Aluminium im Winter angefasst? Es ist kalt, sehr kalt sogar. Wer damit leben kann, bekommt für aktuelle 29,90€ (Stand: 07.10.2010 / guenstiger.de) ein schickes, zeitgemäßes Mauspad, was durch die mitgelieferten Gleiter und den 10 Jahren Garantie vor allem für das Büro ein absoluter Hingucker in Design und Funktionalität ist.  

  Lieferumfang/Design - Alugraphics gamerPRO Alugraphics gamerPRO ist im Prinzip ein Flexpad, nur in Groß. Das Pad hat eine Größe von 310 x 230 mm und ist lediglich 0,8 mm stark. Man spürt nichtmal, dass man ein Pad benutzt. Genau wie auch schon das Flexpad ist das gamerPRO komplett aus eloxiertem Aluminium mit einer Anti-Rutsch-Beschichtung. Dies macht es wieder unempfindlich gegen Kratzer und andere Störungen. Der einzige Unterschied ist die High-Resolution-Performance-Oberfläche. Diese soll laut Alugraphics noch bessere Treffsicherheit und Abtastung bieten, eben optimal für Gamer diesmal.   Dem gamerPRO liegen zwei Zubehörteile bei. Einmal wieder die glidePRO-Mausgleiter. Diese sind unentbehrlich für das Aluminium. Und zum anderen ein Alkoholtuch, um die Oberfläche richtig sauber zu bekommen, damit Gamer wieder ihre Freude haben. Auch hier gewährt Alugraphics zehn Jahre Garantie auf die Oberfläche.   Praxiseinsatz - Alugraphics gamerPRO Das gamerPRO macht es für "Zocker" deutlich einfacher, da es dank der Größe nicht zu Platzproblemen führt. Wenn das nicht genug ist, liefert Alugraphics sogar das gamerPRO XXL aus, was noch einen Tick größer ist. Wir haben hier die Basic-Version, welche im Normalfall reichen sollte. Alugraphics entwickelt das gamerPRO diesmal gezielt für Gamer. So wurde auch die Oberfläche verändert. Trotzdem sei wieder erwähnt, dass man lieber die glidePRO-Mausgleiter verwenden sollte. Erst dadurch läuft die Maus optimal auf dem Pad und Freude ist Garantiert. Und da es für Pro-Gamer optimal ist, wenn sie wenig spüren, wurde mit der geringen Größe von 0,8 mm genau dieser Punkt erfüllt. Leider gleicht das Pad dadurch aber keine Tischdellen aus. Hat man also Dellen im Schreibtisch, bleibt das gamerPro starr liegen ohne sich anzupassen. In dem Fall sollte man den Schreibtisch tauschen, etwas darunter legen oder ein anderes Pad bevorzugen.   Wer das kalte Aluminium nicht scheut und auf ein großes Pad angewiesen ist, macht mit dem Alugraphics gamerPRO für aktuell 37,90€ (Stand: 07.10.2010 / guenstiger.de) nichts verkehrt. Gerade was Optik angeht, braucht sich das Pad nicht vor der Konkurrenz verstecken.  

    Lieferumfang/Design - Mionix Sargas 360 Das Mionix Sargas 360 fällt durch das schlichte Design nicht großartig auf. Dennoch mag das Sargas zu gefallen. Das Pad ist komplett schwarz gehalten mit einem Mionix-Logo und dem Sargas 360-Schriftzug. Mit einer Größe von 360 x 305 mm hat man wirklich genügend Platz für seine Maus. Und da die Höhe des Pads auch nur 3 mm beträgt, merkt man zwar das ein Pad vorhanden ist, stören tut es aber nicht.     Das Sargas bietet eine Stoff-Oberfläche, die extra für optimale Kontrolle ausgelegt wurde. Um das Verrutschen zu verhindern hat auch dieses Mauspad eine gummierte Unterseite. Das Minox Sargas 360 wird in einer länglichen Blister-Verpackung geliefert, bei der die Rückseite bereits erste Informationen her gibt.   Praxiseinsatz - Mionix Sargas 360 Das Mionix Sargas 360 bietet eine Stoff-Oberfläche, die für Low-Sense-Gamer geeignet ist. Da hierbei kein Metall oder Kunststoff zum Einsatz kommt, ist die Geräuschkulisse von Haus aus niedriger als vergleichbare Produkte. Irgendwelche speziellen Mausgleiter sind deshalb hier nicht erforderlich und vorhanden. Das Pad ist im ganzen sehr sauber gearbeitet, was man für immerhin nur 12,90€ (Stand: 07.10.2010 / guenstiger.de) nicht unbedingt erwartet. Dennoch, mit der Zeit wird es an den Rändern Abnutzungen geben am Stoff.   Platz bietet es für Gamer genügend und egal ob man jetzt einen Aufbauspiel oder ein Egoshooter spielt. Das Pad ist für alles uneingeschränkt zu Empfehlen.    

      Lieferumfang/Design - Zowie Swift Zowie's Swift Mauspad kommt ähnlich wie schon die Alugraphics-Pads, in einer flachen, weißen Verpackung. In den Farben Schwarz, Rot oder Blau mit zwei Logos aufgedruckt kommt da Swift relativ schlicht rüber. Was die Größe angeht so schließt sich Zowie der Konkurrenz an und baute das Pad groß genug für Gamer in der Dimension 340 x 290 x 2 mm.   Das Swift besteht komplett aus Hartplastik und soll oberflächenmäßig eine gute Kombination aus Kontrolle und Geschwindigkeit bieten. Die Unterseite bringt eine Art Gummi-Noppen mit sich, die das verrutschen während der Benutzung verhindern sollen. Laut Hersteller kann man den Gummi mit Wasser auffrischen.   Praxiseinsatz - Zowie Swift Da das Swift komplett aus Plastik ist der Nachteil der Geräuscheentwicklung von vornherein klar. Plastik kann eben nicht leiser sein als Stoff. Dennoch ist die Oberfläche nicht sehr störend. Durch die Hartplastikstruktur ist das Pad für Low- und High-Sense-Gamer gleichermaßen geeignet. Die Maus gleitet sehr angenehm über die Fläche.   Durch die glatte Noppen-Unterseite rutscht das Pad selbst bei grober Anwendung nicht vom Platz. Für zurzeit 26,73€ (Stand: 07.10.2010 / guenstiger.de) ist das Pad für all diejenigen zu empfehlen, die Wert auf ein schlichtes Design auf Hartplastikbasis legen, ein ordentlich Verarbeitetes Pad wollen und nicht auf Funktionalität verzichten wollen.    

  Lieferumfang/Design - Speedlink Repute Das Repute-Mauspad von Speedlink kommt in einem länglichen, farbigen Karton in unsere Redaktion und bietet äußerlich gleich ein Sample-Material. So kann man bereits ohne auszupacken ertasten, wie sich das Pad oberflächlich anfühlt.   Das Pad ist 320 x 270 mm groß und ist mit einer Dicke von 2 mm kaum wahrnehmbar. Die Oberfläche besteht aus einer Art Mikrofaserstruktur und das gesamte Pad ist aus Stoff. Durch die spezielle Beschichtung soll die Reibung auf ein Minimum reduziert werden und eine präzise Abtastung Garantieren. Speedlink's Repute ist speziell für Gamer und professionelle Grafikanwender entwickelt worden, die auf Genauigkeit besonders wert legen. Wie schon die vorhergehenden Mauspads besitzt auch das Repute eine rutschfeste Gummi-Unterseite.   Praxiseinsatz - Speedlink Repute Wie auch schon einige Konkurrenzprodukte besitzt das Repute von Speedlink kein Plastik sondern baut auf den altbewährten Stoff auf. Damit ist eins sicher, die Maus gibt weniger Geräusche von sich da Stoff im allgemeinen eine feinere Struktur hat. Das Pad ist generell für Gamer entwickelt worden, die auf High- und Low-Sense großen Wert legen. Die Ultrafeine Oberfläche bietet eine sehr genaue Abtastung und die Reibung ist dank der Faserstruktur geringer als bei gleichwertigen Kunststoffpads.   Für 11,30€ (Stand: 07.10.2010 / guenstiger.de) bekommt man zwar kein übergroßes Pad was besonders hervorsticht, dafür aber ein Repute was sich durch Lautstärke und Kontrolle besonders auszeichnet. Wem die Größe reicht sollte für den Preis zugreifen.    

    Lieferumfang/Design - Steelseries SX Bei dem Steelseries SX handelt es sich wieder einmal um ein aktuelles Aluminiumpad. Das Pad ist komplett aus gebürsteten, eloxiertem Aluminium. Dadurch soll es besonders immun gegen Kratzer sein. Die Unterseite ist aus einer Art Gummi hergestellt, welche die Geräusche und Vibrationen dämmen soll.   Das Pad mit der Größe 320 x 270 mm ist 2 mm dick und soll eine besonders glatte Oberfläche bieten, so der Hersteller. Das wird durch die spezielle Eloxalschicht erreicht. Das SX ist schwarz gehalten und bietet außer dem Steelseries-Logo eine frei verfügbare Oberfläche. Beim Zubehör ist der Hersteller nicht geizig und so gibt es neben angepassten Mausgleiter ein Produktheft und eine Reinigungstuch.   Praxiseinsatz - Steelseries SX Steelseries schreibt, die Mausoberfläche ist das glatteste was es je gab. Tatschlich ist die Oberflächestruktur nicht spürbar. Doch Aluminium kratzt auch wenn man nichts spürt. Soll heißen, dass die Maus trotzdem mehr Geräusche macht, als vergleichbare Stoffpads. Hier hat der Hersteller aber mitgedacht und legte passende Mausgleiter bei, welche speziell an das SX angepasst wurden. Erst dadurch erhielten wir ein Mauspad was wirklich geräuschlos war. Und im Winter: Aluminium ist eben kalt. Wer damit leben kann, bekommt für 32,93€ (Stand: 07.10.2010 / guenstiger.de) ein Mauspad, was eine sehr gute Qualität vorweisen kann und in Sachen Geräuschekulisse mit den Gleitern punktet, wie vom Hersteller angekündigt.  

  Lieferumfang/Design - Roccat Taito Kingsize Roccat's Taito Kingsize ist groß, wirklich groß. Mit einer Größe von 455 x 370 mm ist der Platz gar unbegrenzt. Das Taito Kingsize ist ein Stoffpad mit einer Stärke von 3,45 mm. Man merkt also schon, dass ein Pad vorhanden ist, aber es stört nicht. Die Mausunterlage wurde laut Roccat mit allen bekannten Mäusen bis zu 8000 dpi getestet und soll dank der besonderen Struktur in allen Richtungen optimale Kontrolle bieten.   Das MTW-Pad wurde offiziell von dem bekannten Clan MTW empfohlen, welcher viele Profispieler besitzt. Deshalb befindet sich auf der Oberfläche das MTW-Logo in blau-schwarz-weiß. Für ein Stoffpad ist die Verarbeitung des Taito super.     Praxiseinsatz - Roccat Taito Kingsize Roccats Taito Kingsize bietet eine wärmebehandelte Nanostruktur, welche geräuschloses und wiederstandsfähiges Spielen erlauben soll. Das spezielle an dieser Struktur ist aber, dass die Maus in allen Richtungen gleich gut abtastet. Deshalb ist das Pad auch für Low- und High-Sense gleichermaßen geeignet.   Wie auch die anderen Pads im Test hat das Taito eine normale Gummi-Unterseite, um das verrutschen während der Benutzung zu verhindern. Das Kingsize ist wirklich glatt und so gleitet die Maus nur so über das Pad, natürlich schön leise. Wer ein großes Mauspad sucht, was uneingeschränkt für Gamer ist, sollte beim Taito Kingsize MTW für 19,21€ (Stand: 07.10.2010 / guenstiger.de) zugreifen.  

  Lieferumfang/Design - Roccat Sota Das Roccat Sota kommt in einer flachen Blisterverpackung, welche bereits die Oberflächen anhand von Sample-Materialien zum angreifen zeigt. Das Pad ist tiefschwarz mit einem Sota-Logo, aber auch in blau erhältlich. Eine körnige Oberfläche soll bessere Gleiteigenschaften und Mausbewegungen bieten. Die untere Aussparung soll für das Handgelenk extra eingearbeitet sein.   Das Sota ist mit einer Größe von 350 x 270 mm ausreichend und mit einer Stärke von nur 3 mm auch kaum wahrnehmbar. Eine gummierte Unterlage sorgt bei der Benutzung für ein dauerhaftes Haften an Ort und Stelle.     Praxiseinsatz - Roccat Sota Roccats Sota verfügt über eine granulare Oberfläche, kurz gesagt eine etwas rauere Oberfläche. Die Unterseite ist weich und genauso einsetzbar. Demzufolge kommen nicht nur Low-Sense sondern auch High-Sense-Spieler auf ihre Kosten. Dank der integrierten Metallfolie soll das Licht von Mäusen besser zurückgeworfen werden, was für besseres Tracking und präziseres Gleiten hindeutet. Die Maus gleitet nicht ganz geräuschlos aber auch nicht störend über das Pad.   Auch hier hat Roccat das Sota mit vielen aktuellen Mäusen getestet, um das Pad optimal anzupassen. Für zurzeit 12,99€ (Stand: 07.10.2010 / guenstiger.de) bietet das Sota viel Pad für wenig Geld. Wer gern harte Unterlagen sucht und dabei auf Präzision nicht verzichten kann, sollte einen Blick auf das gut verarbeitete Sota werfen.  

  Lieferumfang/Design - Razer Megasoma Der aktuelle Marktführer Razer schickte mit dem Megasoma ein Mauspad ins Rennen, was ein neues Material mitbringt. Das Megasoma ist ein Mauspad aus durchsichtigen Silikon, was links unten das Razer Logo zeigt. Das besondere ist aber rechts oben, ein großes Razer-Design-Logo, was selbst grün leuchtet. Dieses ist besonders nachts schön anzusehen.   Das Megasoma ist 350 x 230 x 2 mm groß und deshalb kaum spürbar. Eine leicht raue Silikonoberfläche soll für Laser- und optische Mäusehöchste Präzision bieten, was nicht zuletzt zu einer leichten Geräuscherhöhung führt.   Praxiseinsatz - Razer Megasoma Razer hat das Megasoma entwickelt und extra aus Silikon gemacht, um High-sense und Low-sense Anforderungen in einem Pad so zu vereinen, wie es noch keiner geschafft hat. Das Silikon bietet dafür Vorteile aber auch einige Nachteile. Zum Thema Transport ist Silikon ganz vorne dabei, denn so zusammengefaltet oder gerollt kriegt man sonst kein Pad. Nachteilig sind aber die Eigenschaften von Silikon. Mit der Zeit wird es Gelb und der Prozess lässt sich auch nicht aufhalten. Einmal Gelb kriegt man das ohne Zerstörung auch nicht wieder rein.   Das Magasome vereint eine harte Oberfläche mit einer weichen Unterseite. Bei uns im Test gleiteten die Mäuse sehr leicht über die Oberfläche, trotzdem bleibt eine gewisse Kontrolle erhalten. Die Lautstärke ist mit richtigen Mausgleiter angenehm. Das ganze hat aber einen stolzen Preis von 35,25€ (Stand: 07.10.2010 /guenstiger.de). Wer mit den Eigenschaften von Silikon leben kann und ein designerisches Mauspad sucht, der sollte zum Megasoma greifen. Wem der Preis zu hoch ist, sollte nach Alternativen Ausschau halten.  

  Lieferumfang/Design - Razer Destructor Razer bringt mit dem Destructor in Mauspad auf den Markt, was mit früheren Profi-Gamern entwickelt worden ist. Das Destructor kommt außerdem mit einer extra hochwertigen Mauspadtasche. Neben einem Zertifikat gibt es noch einen aktuellen Produktkatalog dazu. Das Pad hat eine Größe von 350 x 280 mm und ist 2,3 mm dick.   Das Design kann überzeugen. In den Farben "Gunmetal" oder "Special Edition White" bringt das Pad rechts oben ein Razer-Logo und links unten den Mauspadnamen mit. Das Pad besteht aus Hartplastik und ist laut Hersteller für hohe- und niedrige-DPI ausgelegt. Auf der Unterseite bringt das Destructor eine spezielle Gummischicht mit sich, die auch bei großen Widerstand nicht nachgibt, egal wie glatt die Fläche ist.   Praxiseinsatz - Razer Destructor Das Destructor bringt eine harte Texturoberfläche mit sich, die auf den Namen "Razer Fractal" hört. Diese gewährleistet eine sehr gute Reaktion und Kontrolle. Besonders optische und Gamermäuse sollen eine Verbesserung erhalten, dank dieser Oberfläche. Die Oberfläche ist zwar leicht rau, dafür ist die Lautstärke angenehm.   Das Destructor kostet aktuell 28,75€ (Stand: 07.10.2010 / guenstiger.de). Dafür erhält man ein Pad, was optisch einiges her macht und für alle DPI-Arten optimal ist. Wer auf geringe Lautstärke aus ist, dafür aber ein hartes Pad sucht, dass sich durch Funktionalität auszeichnet, sollte zum Destructor greifen.  

  Fazit Nun kommen wir zum Fazit. Im Test haben wir zehn aktuelle und beliebte Mausunterlagen in verschiedenen Anwendungen und Games im Einsatz gehabt und können nun am Ende ein eindeutiges Urteil abgeben.   Fangen wir in der Office-Welt an. Im Büro braucht man normalerweise wenig Platz und so sollten sich Interessenten das Flexpad von Alugraphics anschauen. Das Pad bietet nicht nur ein edles zeitloses Design, sondern besticht durch seine Gleiteigenschaften. Für den aktuellen Preis sollte man zuschlagen. Doch kommen wir zum eigentlichen Games-Bereich. Die restlichen neun Pads sind alle genau dafür ausgelegt. Besonders zu Empfehlen ist hier das Razer Destructor. Es bietet erstklassige Eigenschaften inklusive guten Lieferumfang. Die Maus gleitet nur so davon, deshalb ist das Destructor für Low- und High-Sense-Gamer bestens geeignet. Aus diesem Grund hat sich das Razer Destructor einen Empfehlung-Award verdient. Reicht einem die Größe nicht, sollte man sich das Roccat Taito Kingsize einmal genauer ansehen. Roccat entwickelte das Pad speziell für Low-Sense-Spieler, eben Spieler die mit einer niedrigen DPI spielen, zusammen mit dem Gaming-Team "mTw". Sehr gute Gleiteigenschaften und eine optimale Kontrolle sind hier genauso vorhanden, wie ein schickes Äußeres.   Viel Mauspad für wenig Geld bekommt man mit dem Mionix Sargas 360. Das Stoffpad bietet eine Mikrostrukturund ist deshalb wirklich geräuschlos. Das Gleiten der Maus geht sehr leicht von statten. Durch die Struktur ist das Pad für hohe und niedrigen DPI gleichermaßen geeignet. Dies hat zur Folge, dass wir dem Sargas 360 einen Preis/Leistungsaward verleihen.   Was die restlichen Pads angeht, so müssen die sich keinstenfalls verstecken. Jedes Pad hat seine Vor- und Nachteile und heutzutage geben die Hersteller immer wieder neue Bezeichnungen raus, dass man sich über eins klar sein muss. Ein Mauspad ist dazu da, um es als Unterlage zu nutzen, damit man die Maus nicht auf den blanken Tisch nutzen muss. Jeder sollte selber sein eigenes Pad suchen, mit dem er am besten klarkommt.  

 
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