Apple Mac Studio   Bild © AppleApple Mac Studio (Bild © Apple)

Prozessor und Leistungsarchitektur

Bisher kann man von einigen bereits veröffentlichten und geleakten Daten wertvolle Informationen über das kommende Hardware-Upgrade des Mac Studios ableiten. Das 2026er Modell wird voraussichtlich den M5 Max- und M5 Ultra-Chip integrieren. Der M5 Max, der bereits in aktuellen Laptop-Modellen eingesetzt wird, bietet eine Konfiguration mit bis zu 18-Kern-CPU und eine 40-Kern-GPU und unterstützt eine Speicherbandbreite von 614 GB/s. Berichten zufolge wird die CPU-Leistung bei professionellen Workloads um etwa 30 Prozent gegenüber dem M4 Max steigen. Dazu kommt, dass Apple auch den Takt anheben könnte und durch den großen Kühler des Mac Studio auch länger die Hochleistungsfrequenz halten können.

Es ist auch davon auszugehen, dass der M5 Ultra dem etablierten Muster der Verbindung zweier Max-Chips folgt und möglicherweise eine 36-Kern-CPU und eine 80-Kern-GPU bietet. Ein wesentlicher Vorteil dieses Übergangs ist die Vereinheitlichung der Produktpalette. Das aktuelle Modelle nutzen eine Kombination aus M4 Max- und M3 Ultra-Chips, doch der M5-Zyklus wird die gesamte Produktreihe in einer einzigen Generation zusammenführen.

Einschränkungen bei Speicher und Arbeitsspeicher

Bei den Datenübertragungsgeschwindigkeiten wird ein deutlicher Anstieg erwartet. Nach der Einführung schnellerer SSDs im M5 MacBook Pro wird der Mac Studio wahrscheinlich ähnliche Upgrades erhalten. Die Verfügbarkeit von Arbeitsspeicher bleibt eine entscheidende Variable, denn aufgrund globaler RAM-Engpässe, gibt es eine Knappheit und die Preise sind stark gestiegen. Apple hatte zuvor die 512-GB-RAM-Konfiguration eingestellt, was auf diese Probleme im Markt zurückzuführen ist. Es wird erwartet, dass das M5 Max maximal 128 GB RAM bieten wird, während das M5 Ultra möglicherweise 256 GB erreichen könnte. Die Preise der Modelle werden aber wohl absurd hoch ausfallen.

Design und Konnektivität

Das physische Design des Mac Studio wird voraussichtlich unverändert bleiben, da es das Wiederkernnungsmerkmal der Serie ist und die oprimale Kombination aus Volumen und Kühlung darstellt. Das Gerät wird seine kompakte Stellfläche und die abgerundeten Ecken beibehalten. Die Konnektivität wird weiterhin auf Thunderbolt 5 basieren, wobei derzeit keine Änderungen am Anschlusslayout oder der Konfiguration gemunkelt werden.

Release und Preisgestaltung

Die aktuellen Marktbedingungen haben zu Engpässen bei bestimmten Mac-Studio-Konfigurationen geführt, insbesondere bei denen mit 128 GB und 256 GB RAM. Diese Engpässe hängen mit den stark steigenden Kosten für DRAM und NAND-Flash-Speicher zusammen.

Was die Kosten betrifft, könnte der Einstiegspreis bei 2.299 € bleiben. Eine offizielle Ankündigung wurde auf der diesjährigen WWDC-Konferenz erwartet, doch Gurman hat heute bekannt gegeben, dass Apple die Auslieferung erst ab Oktober 2026 beginnen wird. Ob die Veröffentlichung auf der WWDC damit ins Wasser fällt, bleibt abzuwarten.