Scythe Andy Samurai Master
Testsystem:
| Prozessor: | Intel Core 2 Duo E6300 (übertaktet auf 2,5 Ghz / 1,25V) |
Motherboard: | Asus P5W Digital Home |
| Grafikkarte: | Nvidia Palit Geforce 8800 GTS |
| Lüfter: | 2 x Aerocool Silverlighning 120mm |
| Gehäuse: | Lian Li PC7 |
| Netzteil: | Antec Phantom 500 |
Testverfahren:
Um das Ergebniss nicht durch die Gehäuselüftung zu beeinflussen, wurde mit offenem Gehäuse getestet. Als Wärmeleitpaste diente die beigelegte Silikonpaste, der Kühler wurde zwischen den Tests abgenommen und noch mal neu aufgesetzt, um verfälschte Ergebnisse durch zuviel oder zuwenig Wärmeleitpaste zu verhindern. Um die wechselnden Raumtemperaturen auszugleichen, wurden diese vom Ergebnis abgezogen. Die Auslastung der CPU wurde durch Prime in zweifacher Ausführung erzeugt und nach zwei Stunden ausgelesen, Idle Werte wurden nach einer halben Stunde Betrieb
ausgelesen.
Um es dem Kühler nicht zu leicht zu machen, wurde die CPU auf 2,5 GHz übertaktet. Der Lüfter wurde während der Temperatur Tests auf maximaler Geschwindigkeit (1200U/min) betrieben.
Der Test:
Wie schon durch die technischen Daten des Lüfters vermutet, zeigt sich der Andy Samurai Master als unauffälliger Zeitgenosse. Auf maximaler Umdrehungszahl (1200U/min) ist das Geräusch des Lüfters zwar vernehmbar, aber nicht aufdringlich. Die Kühlleistung kann zwar den großen Bruder Scythe Infinity nicht schlagen, kommt aber nah heran. Als großer Vorteil zeigte sich die Hybridbauweise, nun liegen auch Spannungswandler, die Northbrige und der Arbeitsspeicher mit im Luftstrom, was sicherlich der Lebendsdauer zu Gute kommt und bei Übertaktungsversuchen auch den nervig lauten Aufstecklüfter überflüssig macht. Der Kühler eignet sich dank der geringen Lautstärke und seiner kompakten Bauform sehr gut für HTPCs, bei denen eine starke CPU möglichst leise gekühlt werden soll und wo bisherige Towerkühler nicht gepasst haben. Wie erwartet ist ein Passivbetrieb mit unserer CPU nicht möglich, dafür wurde der Andy Samurai Master aber auch nicht konzipiert.


