Von: T.Mann

 |  13.06.11 19:00

Nofan Set A40 - Passivkühlung

Früher als gewohnt, sind in diesem Jahr bereits seit einigen Wochen sommerliche Temperaturen nichts Außergewöhnliches! Damit brach die kritische Zeit für alle „hitzigen“ CPUs schon im Mai an, sodass das ein oder andere PC-System bereits die Arbeit verweigert hat. Die schnelle Abhilfe in Form eines leistungsstärkeren CPU-Kühlers ist meist rasch lokalisiert und eingekauft. Oftmals erhält man aber danach die ernüchternde Bilanz einer erhöhten Geräuschkulisse, welche dank des neuen Kühlers aus dem heimischen PC-Gehäuse dröhnt. Dabei muss eine erhöhte Leistung nicht durch einen erhöhten Volumenstrom erkauft werden wenn sowieso der ganze CPU-Kühler getauscht werden soll. Auf eine gewisse Luftwechselrate sind allerdings alle gängigen Modelle angewiesen, weshalb ein Lüfter auch nicht wegzudenken ist.


Auf der diesjährigen CeBit stellte ein koreanisches Unternehmen das Gegenteilmodell vor. Dabei handelt es sich um eine absolute Passivkühlung für zeitgemäße CPUs, die in ihrem spezifizierten Leistungsbereich ohne jeglichen Lüfter auskommen soll. Heute – kaum vier Monate später, ist dieses Kühlsystem auch wirklich in Deutschland angekommen und bereits bei einem ersten Einzelhändler gelistet. Gerade weil es in der Vergangenheit nur eine Hand voll Versuche verschiedener Hersteller gab, einen passiven Kühler zu etablieren, ist diese Unternehmung wirklich nicht als Selbstläufer zu bezeichnen. Denn einen richtigen Passivkühler, der nicht auf eine starke aktive Gehäuselüftung angewiesen ist, konnte der Markt bis dato noch nicht hervorbringen. Umso gespannter sind wir auf die Leistung dieses CPU-Kühlers und freuen uns nach dem kürzlich absolvierten Test über das Nofan Set A40 berichten zu können.

 


An dieser Stelle geht ein Dank an Nofan für die problemlose Bereitstellung des Testmusters.

Kommentare (9)


KeKs

Datum: 6.07.2011
Mir ist gerade beim Überfliegen aufgefallen, dass du in dem Review immer "Nofan" geschrieben hast, aber auf sämtlichen Abbildungen der Hersteller "Nofen" geschrieben wird... muss das so sein?
KonZe
Datum: 6.07.2011

KeKs

Datum: 6.07.2011
Ah okay gut... wie gesagt ich hab das Review bisher nur überflogen...

Mr.Silt

Datum: 6.07.2011
Zuert haben sie es einfach 'n Ofen genannt, weil es deine CPU ordentlich warm hält. Dann ist ihnen aufgefallen, das da kein Lüfter drann ist.

Das ding Funzt nur mit einen Ordentlichen Gehäusebelüftung, dann kann man auch gleich einen mit Lüfter Kaufen

KeKs

Datum: 7.07.2011
Das Ding sieht mir auch eher wie nen Büroklammernkonstrukt als nen Kühler aus... sind auch garkeine Heatpipes oder irgendwas dran... aber an und für sich begrüße ich natürlich jede neue passive Kühllösung, davon gibts ja noch nicht soo viel...

Christine A.

Datum: 7.07.2011
Bis auf die 164 installierten Heatpipes, hat er wirklich keine Heatpipes! ;-)

(http://www.pcmasters.de/hardware/rev...uehlung/4.html)


Christine A.

KeKs

Datum: 7.07.2011
Okay, wieder vertan, langsam wirds peinlich...
Auf dem Titelbild waren die 4 Heatpipes unten ja kaum zu sehen... :P
Die anderen "Lamellen" da sind ja keine Heatpipes, sondern einfach nur Drähte...

Christine A.

Datum: 8.07.2011
Wenn sich der Autor T. Mann des Artikels vom 13. Juni 2011 (Link s.o.) nicht geirrt hat, dann irrst Du schon wieder.

Seinem Text ist das Zitat entnommen, dass es sich um 160 Pipes handelt und nicht wie Du behauptest um "Drähte".

Ich geh mal davon aus, dass der Tester - der das Ding ja wohl in den Händen hielt - wusste von was er schreibt.

Will heißen - es ist peinlich! ;-)


Christine A.

KeKs

Datum: 8.07.2011
Heatpipes sind jedenfalls mehr als einfach nur Metallstreben - Heatpipes haben eine innere Struktur und beinhalten ein Kühlmittel - ich bezweifle, dass sowas in den äußeren "Drähten" zu finden ist. Wahrscheinlich ist das einfach nur eine nicht ganz exakte Beschreibung des Autors.

Und irgendwie will die Lightbox mit den vergrößerten Bildern nicht so richtig funktionieren...