Killerspiele hemmen die Bereitschaft zu Töten

Das erste Mal seit 30 Jahren überholt die US-Army nun die Grundausbildung. Grund dafür ist ein Bericht, der im krassen Kontrast zu bisherigen Parolen der Anti-Killerspiel Anhänger steht. Lieutenant General Mark Hertling erwähnte gegenüber dem National Public Radio: "They're advanced in terms of their use of technology, and maybe not as advanced in their physical capabilities or ability to go into a fight. So we're taking that into consideration as well in doing this holistic review."

Nach der US-Army verweichlicht die Jugend von Heute eher durch die Killerspiele. Im Einsatz und Gebrauch von Technik seien Rekruten zwar geübter, in physischen Angelegenheiten, dem echten Kampf seien sie aber zu weich und gehemmt. Deshalb will die US-Army in der Grundausbildung nun wieder mehr auf "Werte" bzw. Fähigkeiten wie dem Körper-Kampf und dem Gebrauch von Waffen achten.
"They're different. They have a technology edge. I think they're smarter than any generation we've ever had before. They certainly ask a lot more difficult questions." - Die heutigen Rekruten seien anders, sie haben eine ganz neue Einstellung zu technologischen Dingen. Sie seien pfiffiger und stellten mehr und schwierigere Fragen als voran gegangene Generationen. Ob dieser Wandel nun gut oder schlecht ist, auf die Killerspiel-Debatte wirft dieser Bericht ein neues Licht, die Materie ist deutlich komplexer als es von manchem Politiker vermittelt werden will.
Quelle: National Public Radio










Kommentare (9)
bambusa
Datum: 22.03.2010
Vielleicht sind Killerspiele doch nicht der Grund aller Probleme der heutigen Jugend....?
Pitri
Datum: 22.03.2010
Den Politikern wird das aber egal sein, die suchen doch eh nur Sündenböcke...
incredible-olf
Datum: 22.03.2010
Das jemand körperlich nicht in kriegstauglichem Zustand ist wenn er mehr Zeit vor dem Rechner verbringt und zockt (was wohl als Querschnitt für die gegenwärtige "Jugendgeneration" ganz gut hinkommt) - völlig unabhängig vom Inhalt der Spiele - dürfte keinen überraschen.
Aus den zitierten Äußerungen geht jedenfalls kein Zusammenhang zu Actionspielen hervor
nVIDIA SLi
Datum: 22.03.2010
Nur das beachtet keiner.
Schön, dass das mal klar´gestellt wurde
bambusa
Datum: 22.03.2010
Natürlich ist das auch keine professionelle Studie, aber es ist imho schön zu sehen das es mal Stimmen in die andere Richtung gibt
PS: Da man imho originale Zitate nicht übersetzen sollte/ kann, sind die Zitate auch nur zusammengefasst übersetzt und vor allem die entsprechenden Originalzitate in der Ursprungsform vorhanden
Phill
Datum: 22.03.2010
Jedoch schließe ich nicht aus, dass durch Killerspielen und Gewalt in Spielen den, schon total kaputten Menschen (durch Mobbing oder solche Sachen), der Rest gegeben werden kann.
Das kann aber genauso durch Filme oder ähnliches passieren.
Meine Meinung!
QueensDread
Datum: 22.03.2010
Nicht das ich mich nicht über ein solches Ergebnis freuen würde, aber so ganz kann ich dem, was in dem Artikel steht, nicht zustimmen.
bambusa
Datum: 22.03.2010
OCB
Datum: 22.03.2010
Das sie explizit die Bereitschaft zum Töten unterdrücken, halte ich für eine sehr vage Theorie.
Nur weil jemand zu fett und/oder schwach für irgendwas ist, heisst das ja nicht, das nicht doch die Bereitschaft dazu besteht.
Hier kann man sich die ganze Killerspiele hemmen die Bereitschaft zu Töten Diskussion anschauen