Von: C. Marx
| 12.04.06 23:45Innovatek XX-Flow: Xtreme Xtreme ?

Innovatek ist für viele ein Begriff, spätestens seitdem man mit EVGA
zusammenarbeitet. Auf vielen Seiten und in vielen Magazinen hat man Innovatek schon hoch gelobt für die Kühler der Cool-O-Matic Serie. Doch heute geht es dem jüngsten Sprössling für den CPU Bereich an den Kragen. Wie er sich gegen die derzeitige Referenz schlagen wird, lest ihr hier weiter....
Inhalt:
Hat man das Öffnen der weißen Innovatek-Schachtel ersteinmal hinter sich, findet man nur das, was auch wirklich zum Kühler gehört. Die obligatorische Tüte silicon Wärmeleitpaste und die passenden Anschlüsse sind beigepackt. Das, was bei einem Kühler aber selten zu finden ist, ist die Einbauanleitung, die in fragenden Momenten mit hilfreichen Tipps für die ersten Schritte zum flüssigen Medium beiseite steht.
Kühler:
1*Wärmeleitpaste
1*XX-Flow
1*Handbuch
1*Schraubanschlüsse 1/4
Halterung:
1*Backplate
1*Retentionmodul
1*Klammerbrücke
Was dann am Ende negativ bei Innovatek auffällt, sind die 16,10€, die man zusätzlich für die passende Halterung bezahlen muss. Aber wenn man etwas kreativ ist, könnte man sich diese auch selbst bauen. Doch gewährt man bei Innovatek ab dann natürlich keine Garantie mehr. "Deswegen sind wir ordentlich und nutzen die original Halterung von Innovatek."
Ersteindruck:
Ein Eigengewicht von 300g macht sich schon am Anfang bemerkbar. Doch lässt sich dieses schnell auf den massiven Kupferboden zurückführen. Als kleines Extra und mit positiven Effekt, ist der Kühler mit einer hauchdünnen Nickelschicht überzogen. Diese verhindert das Oxidieren des Kupferblocks und sieht auch noch schön aus.
Wer den Innovatek XX-Flow sein Eigen nenen will, steht bei der Bestellung noch vor einer schwierigen Aufgabe, denn er muss sich zwischen einer der vier Farben entscheiden, in denen es den XX-Flow gibt. Dabei hat man die Wahl zwichen: Rot, Blau, Schwarz und Transparent. Damit man dann auch nie vergisst wem man dieses schöne Stück Technik verdankt, hat man sich seitens Innovatek dann auch noch mit den Schriftzügen "XX-Flow" und "www.innovatek.de" verewigt.
Für uns, von großem Interesse, sind natürlich nicht nur die äußeren, sondern eher die inneren Werte des Kühlers. Wirft man so einmal einen Blick unter die Haube, findet man eine recht einfache Kanalstruktur. Diese liegt aber quer zur Strömungsrichtung des Wassers. Die einzelnen „Kammern“ werden dann durch den aufliegenden Deckel von einander getrennt. Um den Kühlprozess nun in Gang zu setzen, hat Innovatek in den Deckel wellenförmige Wasserführungen gefräst, die das Wasser über die Struktur führen und so für Verwirbelungen innerhalb der Kanäle sorgen. Dabei bietet das Prinzip einen extrem geringen Widerstand, was schwächere Pumpen erfreuen wird.











