Von: C. Marx
| 08.01.06 20:47Der König des Sockel A: AMD Athlon XP-M

Ich sollte für einen Kumpel ein neues System zusammenstellen. Dabei mussten bestimmte Anforderungen erfüllt werden und eine dieser war hohe Taktbarkeit. Die Entscheidung fiel auf einen Athlon 64 3000+, MSI K8N Diamond SLI und 2 A-Data Vitesta DDR500 512MB Speicherriegel. Die CPU wurde mit Air-Cooling um 50% übertaktet.
Geschichte
Die Geschichte des Sockel A begann vor gut 6 Jahren, im Jahre 1999. Im August 1999 war der große Durchbruch für AMD und den Sockel A, damals baute AMD den ersten x86 kompatiblen Prozessor, der mit über 1Ghz taktete! Damit hatte AMD die beste CPU, die es bis dato gab. Auch in den folgenden Jahren bleib der Sockel A frisch wie kein anderer. Die Palette an CPU’ s für ihn ist einfach riesig! Vom Athlon über Duron bis hin zu Athlon XP und Sempron hat er die Zeit überstanden! Aber seine endgültige Leistungs- ausbeute ist mit dem Athlon XP-M zu Ende! Und um diese CPU soll es auch im Detail heute gehen, um genau zu sein, um den AMD Athlon XP-M 2600+, welcher seit einiger Zeit von vielen als die neue Legende des Sockel A gefeiert wird! Ob dies zutrifft wird heut un hier geklärt!
ATHLON XP-M 2600+
Der Athlon XP-M 2600+, das M steht für AMD’ s Mobile Prozessoren, basiert auf dem Barton Kern des normalen Desktop Athlon XP. Dadurch hat er auch die vollen 512kb L2 Cache und wird im 130 Nanometer Prozess gefertigt. Des weiteren läuft er bei einen FSB von 133Mhz . Nur dadurch, dass der XP-M auf OPGA Plattform aufgebaut ist, kann er auf üblichen Desktop Mainboard verwendet werden. Die großen Vorteile von ihm liegen vor allem in der Kernspannung, die nur 1,45V beträgt und dem frei wählbaren Multiplikator. Wegen der geringen Verlustleistung von nur 45W eignet er sich besonders gut für silence Rechner oder auch zum Overclocking, um welches es nun auch geht. Die Vorteile beim Overclocking des XP-M liegen somit auf der Hand:
- Frei wählbarer Multiplikator
- niedrige Verlustleistung
- niedrige Kernspannung
- gute OC Chancen, da leichte Kühlung
Wenn man nun noch das richtige Mainboard hat, in meinem Fall ein Abit NF7 und den richtigen Speicher (bei mir MDT-PC3200),dann kann man anfangen dem XP-M Beine zu machen. Bei meinem handelte es sich um diesen Core:
Komponenten
Als erstes braucht man ein gutes und vor allem stabiles Mainboard! In meinem Fall handelt es sich hier um ein Abit NF7! Wer ein Asus Board hat, dem muss ich leider sagen, dass der Multi über 12,5 nicht wählbar ist. Als Basis auf dem NF7 steht uns ein Nforce 2 400U zu Verfügung, welcher einen hohen FSB gewährleistet. Als Bios kommt das 27’er zum Einsatz, da dieses bei hohen Taktraten stabiler ist, als andere!










