Von: A.Bunen

 |  22.05.06 23:45

AquaComputer aquagraFX 7800 Wasserkühler

Aquagrafx7800

Der „Silence“-Trend setzt sich weiterhin fort und neben passiv gekühlten Lösungen findet man auch immer öfter Grafikkarten mit einem montierten Wasserkühler. Alternativ gibt es jedoch auch viele Grafikkartenkühler zum Nachrüsten von etablierten Herstellern, wie z.B. der Aquagrafx7800 von Aquacomputer, mit dem wir uns befasst haben.


1. Vorwort

Viele der heutzutage mitgelieferten Standardlösungen folgen dem „Silence“-Trend, jedoch sind die meisten davon weit von dem Optimum entfernt. Bei den passiv gekühlten Grafikkartenvarianten handelt es sich häufig um Mainstream-Modelle, bei denen das noch bedingt möglich ist. Passive Kühlung ist sicher angenehm, aber man muss dabei einige Regeln befolgen, die von vielen einfach vernachlässigt werden. Als Alternative gibt es noch die Flüssigkühlung, die weiterhin immer mehr Beachtung findet.

Aquacomputer ist ein "alter Hase“, wenn es um Wasserkühler geht. Es gibt von diesem Hersteller so ziemlich für jede GPU und CPU einen Kühler und sogar beim Speicher wurde kein Halt gemacht. Wir widmen und heute einem Wasserkühler für die Geforce 7800GTX/7900GTX aus dem Hause Aquacomputer. Bei dem Kühler handelt es sich um einen umfangreichen Komplettkühler, der nicht nur die GPU, sondern auch den GDDR3 Speicher auf der Vorderseite und dazu noch die Spannungswandler mitkühlt.

 

 


2. Lieferumfang

Der Lieferumfang fällt nicht besonders „üppig“ aus, da man neben dem Befestigungsmaterialien noch ein spezielles Wärmeleitpad für die Spannungswandler und ein Merkblatt  für die Inbetriebnahme erhält. Ein gedrucktes Handbuch mit Einbauinstruktionen lag leider nicht bei, was gerade für ungeübte Anwender vorhanden sein sollte. Der Kühlung der Spannungswandler wurde jedoch ein Merkblatt gewidmet, welches in deutscher und englischer Sprache verfasst ist. Das Merkblatt ist ein gefaltetes A5-Blatt und sollte als A4-Variante genügend Platz für eine kurze Einbauinstruktion beinhalten. Für die Montage werden sieben Plastikschrauben und zwei weitere Sets á vier Schrauben mit Muttern geliefert, worauf wir später nochmals eingehen werden. Der Kühler wird ohne Anschlüsse geliefert und deshalb sollte man selbst passende Anschlüsse mit G1/8-Gewinde organisieren.

 

 

3. Aufbau und Technik

 

Der Aquagrafx7800 passt auf die High-End Referenzmodelle der GeForce 7800- bzw. 7900 GTX, aber jedoch nicht auf die kleineren GT-Modelle. Der Kühlkörper sieht sehr dezent und attraktiv aus. Als Material wurde Aluminium eingesetzt, dass als Finish eloxiert wurde. Der massive Kühlkörper wurde dabei in Schwarz gehalten und der runden Core dagegen in Rot. Das Gewicht ist mit 300g angegeben und die Maße sind 170 x 107 x 16mm (LxBxH). Bei der Core hat man sich bei Aquacomputer viele Gedanken gemacht. Um die Kompatibilität und den Druck auf die GPU flexibel zu halten, drückt eine Sprungfeder im Kühler den Kern an die GPU. Durch dieses Feature kann die Differenz zwischen Speicherchip- und GPU-Höhe optimal angepasst werden, wodurch beide Komponenten den notwendigen Anpressdurck bekommen. Die äußerliche Verarbeitung des Kühlers ist mehr als akzeptabel. Von der unteren Seite kann man zwar Verarbeitungsspuren der Fräse erkennen, jedoch handelt es sich dabei um die Seite, die später nach der Montage des Kühlers, nicht mehr sichtbar sein wird. Auf der Frontseite bedeckt eine gebrushte Aluminiumplatte circa 80% des Wasserkühlers. Diese Aluminiumplatte wurde hervorragend verarbeitet, mit dem Marken- und Modellnamen gelabelt. Befestigt wird sie mit insgesamt 12 Imbusschrauben und verbirgt die Innenstruktur des Kühlers, die nicht zu verachten ist. Als Dichtung dienen zwei kleine und ein großer Gummiring. Die Einbuchtung für den Wasserdurchfluss geht sehr schön erst auf Höhe der Speicherbausteine und fließt direkt an der runden Core vorbei. Es gibt dabei kaum Widerstand, da hier keine feinen Kanäle, sondern auf die gezielte Koordination des Wasserdurchfluss gesetzt wurde. Auch im Inneren ist der massive Kühlerkörper schwarz eloxiert.


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