Von: C.Marx

 |  12.07.09 13:25

Wasser marsch!: Das Wasserkühler Sommer-Round-Up


Testsystem und Sensorik:


Beim Test der einzelnen Kühler haben wir uns, wie bei den Reviews zuvor, für unser reales Testsystem entschieden, da wir die Kühler so nah wie möglich an der Realität testen wollten. So findet der Test in einem Cooler Master ATCS 840 Gehäuse statt, welches ausreichend Platz bietet um solch ein System zu testen. Weiterhin befinden sind im Kühlkreislauf ein Watercool HTF3 Tripple Radiator, ein 250 ml Röhrenausgleichsbehälter und zwei Liang DDC Pumpen. Dabei läuft eine der Pumpen mit 4500 u/min und die zweite mit 4000 u/min. Verbunden ist in unserem System alles mit 10/8 mm Schlauch von Innovatek.

 

Die Sensorik wurde für diesen Test weiter ausgebaut, um möglichst viele Testwerte erzielen zu können. So läuft nun alles über eine Aquaero Steuerung von Aqua Computer. Als Durchflusssensor kommt ein Digmesa 70 zu Einsatz. Die Temperaturmessung wird von einem Aqua Computer Inline-Sensor übernommen. Die dabei gewonnenen Ergebnisse werden in der Aquasuite Software ausgewertet. Diese gibt in Reiten geordnet alle wichtigen Funktionen über die angeschlossenen Sensoren wieder und erleichtert uns so die Auswertung aller Daten.

 

An dieser Stelle wollen wir auch das neue Testverfahren vorstellen, welches sich doch zu vorangegangen Tests erheblich geändert hat. Als Basis dient uns ein AMD Phenom 2 X4 940 BE, welcher im Standardbetrieb seitens AMD mit 125W angegeben ist. Durch Variation des Taktes und der Spannung simulieren wir rein rechnerisch ca. 185W (3,8 Ghz @ 1,47 V) und ca. 220W (3,8 Ghz @ 1,6 V). Jede Leistungsklasse besteht dabei aus jeweils drei Messungen bei unterschiedlichem Durchfluss. Zum Ersten werden die Kühler mit einer Liang DDC+ Pumpe @ 5V betrieben, um den Betrieb von Low-Flow Pumpen mit ca. 1 L/min zu simulieren. Zum Zweiten kommt eine Handelsübliche Liang DDC+ zum Einsatz, welche mit 4500 u/min zu Werke geht. Zu guter Letzt kommt es zu einer High Flow Messung eines Verbunds aus einer Liang DDC+ (4500 u/min) und einer Liang DDC (4000 u/min). Hinzu gesellen sich natürlich zur Übersicht noch die jeweiligen Durchflusswerte der einzelnen Kühler bei den entsprechenden Konfigurationen. Somit lässt sich auch ihr restriktives verhalten bei erhöhtem Durchfluss nachvollziehen und auswerten.

 

Weiter Hardware: Watercool HTF3 Radiator, 3x Gentle Typhon 1850rpm, 10/8er Schlauch

 

 

 

Durchfluss

 

Bevor wir zu den eigentlichen Testergebnissen übergehen wollen wir noch einen Einblick in das restriktive Verhalten der Kühler nehmen. Somit entsteht schon hier ein kleiner Einblick über das Verhalten der einzelnen Strukturen bei unterschiedlich starkem Wasserantrieb.

 

 

 

 

Zu einem gewissen Grad ist zwar der Schlauch im Test auch ein restriktiv nicht zu verachtender Faktor, doch können sich trotz alledem einige Kühler deutlich absetzen. Während sich der Wiederstand der Kühler bei wenig Durchfluss noch in Grenzen hält und alle Kühler mit ca. 1l/min nicht weit voneinander abweichen, zeichnen sich bei mittlerem Durchfluss Unterschiede von bis zu 0,5l/min  ab. Das sind immerhin bis zu 30l/h, die durch den CPU Kühler geschluckt werden. Bei hohem Durchfluss sind es dann 0,6l/min. Als besonders restriktiv stellt sich dabei der EK Supreme heraus, welche in jeder Lage das restriktivste Verhalten an den Tag legt. Ganz oben zeigt sich der Enzotech besonders durchflussfreundlich und knackt fast die 4l/min.

 

Kommentare (9)


PC-Freak-Nasty

Datum: 27.07.2009
Super Test, Super geschrieben.
Gefällt mir haste gut gemacht, war bestimmt viel Arbeit.
cpX
Datum: 27.07.2009
Sehr schön gefällt mir.

Nur warum hast du den Watercool Heatkiller 3.0 LT nicht mitgetestet?

Und kann man auch de Phobya mit am2+ verwenden?

Mfg
Krami

homer the pc noob

Datum: 27.07.2009
Bis auf die vielen Rechtschreibfehler ein sehr ausführliches und nützliches Review Vorallem für Diejenigen, die sich eine Wasserkühlung anschaffen möchten aber keine Ahnung haben, welchen Kühler sie nun nehmen sollten.
Jetzt hast du mich wieder auf nen neuen Acetalkühler schmackhaft gemacht

invalid

Datum: 27.07.2009
@ htpn:

kein wird dich dran hindern mir diese Fehler zu posten (bitte per PM), um das Review fehlerfreier zu bekommen. Wir sind ja alle nur Menschen.

@ Krami:

Heatkiller 3 LC: weil ich ihn nicht bekommen habe.

Die Phobya hab ich im Test über das Retention-Modul des Enzotechs befestigt.


Emphehlung für 1366 wäre wohl der EK Supreme oder der Heatkiller LT. Billiger gehts dann nur noch mit Supreme LT bzw Heatkiller LC
Re-fleX
Datum: 27.07.2009
Endlich ist es fertig... Sehr schöner Test. Hätte tatsächlich niemals gedacht, dass der Phobya so gut wäre was auch daran liegt, dass er absolut hässlich aussieht (find ich).

invalid

Datum: 27.07.2009
tja der kleine hats in sich, hätte ich ihm aber auch nicht zugetraut, aber ich vertrau da den Werten.

bambusa

Datum: 27.07.2009
Wieviel AUfwand das war hast du mir ja schon erläutert, und ich denke es hat sich gelohnt.

Ich spiele schon seit einiger Zeit in eine Wakü zu investieren, das hat mir einen schönen Überblick gegeben

Postmaster

Datum: 29.07.2009
Nicht nur die Wirtschaft kommt dieser Tage in Erklärungsnot, auch Wasserkühlungen haben es auf Grund immer effizienter werdender Luftkühlungen immer schwerer, Argumente für sich zu finden. Doch es bleibt wie bei Autos: Fahren können sie alle, aber mit dem einen hat man eben mehr "Freude am Fahren". Und genau dieses Prinzip lässt auch den Markt für wassergekühlte Heimcomputer immer weiter wachsen und es finden sich immer neue Anhänger.



Genau für diese Menschen ist das heutige Review, indem wir uns wieder einmal die neusten CPU Wasserkühler zu Gemüte führen. Wer dieses Mal den Wettstreit für sich entscheiden wird ist noch offen, denn von* alten...

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terrorhai

Datum: 29.07.2009
Gefällt mir, dein Roundup

@ Krami: Der LT ist minimal schlechter als der normale 3.0