Cooling Hardware Testbericht

Wasser marsch!: Das Wasserkühler Sommer-Round-Up

Nicht nur die Wirtschaft kommt dieser Tage in Erklärungsnot, auch Wasserkühlungen haben es auf Grund immer effizienter werdender Luftkühlungen immer schwerer, Argumente für sich zu finden. Doch es bleibt wie bei Autos: Fahren können sie alle, aber mit dem einen hat man eben mehr "Freude am Fahren". Und genau dieses Prinzip lässt auch den Markt für wassergekühlte Heimcomputer immer weiter wachsen und es finden sich immer neue Anhänger.

Genau für diese Menschen ist das heutige Review, indem wir uns wieder einmal die neusten CPU Wasserkühler zu Gemüte führen. Wer dieses Mal den Wettstreit für sich entscheiden wird ist noch offen, denn von  alten Hasen bis zu Newcomern ist alles dabei.

 

 


Zu Beginn wollen wir aber vor allem Aquatuning.de und Aqua Computer für die freundliche Unterstützung bedanken.

 

 

 


Phobya Waterblock:


Mit dem Waterblock von Phobya wollen wir zu Beginn gleich einmal einen Neuling im Kühlergeschäft präsentieren. Der Neue versucht dabei nicht etwa, wie ja oft geschehen, altes einfach zu kopieren, sondern zeigt einen Versuch der Neuinterpretation bzw. Weiterentwicklung. Man könnte ebenso sagen, dass sich im Phobya viele Extreme in einem Kühler auf grandiose Art und Weise vereinen.


Sein Korpus besteht aus schwarzen und extra hartem PMMA Kunststoff, welcher aber zugleich auch enorm leicht ist. In den Deckel eingraviert sind Kennzeichnungen für IN und OUT, was beim verwendeten Kühleraufbau auch wichtig ist. Hinzu kommt natürlich der eingravierte Firmenname. Im Inneren wird das Wasser über eine sehr feine und mit vielen Fließkanälen versehene kupferne Düsenplatte auf den nur 1 mm dicken Kupferboden beschleunigt. Im Boden selbst befindet sich dann noch eine sehr feine Pinstruktur. Und hier vereinen sich die Extreme in der Bauweise des Kühlers. Die Verwendung extrem leichter Materialen und der nahezu spartanische Umgang mit Kupfer bringen dem Kühler ein Gewicht von nur 86,5g ein. Das ist im Bereich der Wasserkühler rekordverdächtig. Doch die dünne Bodenplatte bringt auch ihre Nachteile mit sich, denn damit die Bodenplatte plan bleibt, wird sie mit 8 großflächigen Muttern an den Korpus gepresst. Diese stören aber keineswegs das Gesamtbild des Kühlern und schließen plan mit Bodenplatte ab.


Was das Zubehör angeht beschränkt man sich auf den Sockel 775, die nötigsten Montageschrauben und eine Packung Wärmeleitpaste. Das ist nicht überragend aber vollkommen ausreichend.

Alles in allem ein gelungener Anfang für den Kühler. Ob sich seine Extreme aber nun auch in der Leistung niederschlagen muss er erst gegen die Großen in Test beweisen.

 

 

 

 

Enzotech SCW-REV.A


Enzotech ist das erste Mal bei einem PCM Vergleichest dabei und musste nun erst mal seine Klasse beweisen. Unbekannt ist der Name ja nicht auf dem Markt, denn er gesellt sich mit zur Front der High Flow Kühler. Auf den ersten Blick fehlt dem Kühler eigentlich nur die passende Kette um als echten „Bling Bling“ durchzugehen.

 

Dafür sorgt zum großen der extrem spiegelnde Plastikdeckel auf dem Kühler selbst. Auch der massive Einsatz von Kupfer gibt sein übriges dazu. Der Korpus des Kühlers besteht vollkommen aus Kupfer und ist in zwei Segmente eingeteilt. Im oberen Teil befindet sich der zylindrischer Zulauf mit einer mittigen Ausrichtung auf die kreisrunde Kühlstruktur, welche die gesamte Bodenplatte bedeckt. Das Wasser kann in alle Richtungen ausweichen und wird über eine überdurchschnittliche große Ablaufkammer nach außen geführt. Im Verlauf des Wasserflusses wird dabei der Querschnitt durch die großflächige Struktur nur wenig beeinflusst und macht sich in einem sehr geringen Wiederstand bemerkbar.


Doch es gibt neben dem Design noch ein zweites Feld in dem Enzotech glänzt. Hin und wieder kehren einige Hersteller ein gutes Zubehör lieber und den Teppich, doch bei Enzotech wird man von qualitativem Zubehör verwöhnt. Man belässt nicht nur bei einer simplen Schraubmontage, sondern liefert eine passende Backplate für Sockel 775 und ein komplett überarbeitetes Retention-Modul mit Backplate auch für den AMD Sockel AM2(+) / AM3. Über die Federschrauben ist es auch nahezu unmöglich den Kühler falsch zu montieren. Für den Wärmeübergang liegt Wärmeleitpaste bei und auch Schlauchanschlüsse mit passenden Schellen sind vorhanden.

 

 

 

 

 

Danger Den MC-TDX-M2


Der Amerikaner im Test zeigt sich auch ohne Zuckerguss von seiner besten Seite. Regelrecht klein und minimalistisch kommt der Danger Den daher. Technische Innovationen die die letzten Jahre geprägt haben scheinen am Danger Den gerade zu vorbeigezogen sein.


Doch das alles muss ja nichts Schlechtes bedeuten und so kann der Danger Den seinen ganz eigenen Charme versprühen. Die klassische glassklare Plexi-Halterung mit dem „DD“ gibt volle Einsicht auf 240 Pins, welche sich über nahezu die gesamte Flutkammer ausbreitet. Das Wasser wird hier ungefiltert und ohne Düsenplatte in den Kühler mittig eingeleitet. Der Kühler an sich ist recht klein gehalten und wirkt nahezu schon etwas „niedlich“.


Beim Design und der Architektur zeigt sich uns der Ami also eher mit einem klassischen Pin-Aufbau und auf geringen Wiederstand getrimmt. Das Zubehör orientiert sich am Standard und kann sich nicht weiter absetzen.

 

 

 

D-Tek Fuzion V2


Auch der nächste Kandidat ist ein neuer bei PCMasters.de und muss sich dem Testprozedere unterziehen. Er ist gekommen um die High-Flow Front weiter zu unterstützen um möglicherweise die Muskeln spielen zu lassen.


Von außen scheint der matt schwarze POM Deckel eher unscheinbar, verbirgt aber neue Rundungen und ein Design, welches sich klar von geraden Linien absetzen will. Geht man nun einen Schritt weiter und schaut ins Innenleben des Fuzion V2 so könnte man meinen man hat soeben die Bodenplatten mit Enzotech vertauscht, doch beim zweiten Blick erkennt man die kleinen aber feinen Unterschiede die den D-Tek vom Enzotech trennen. Die Bodenplatte ist ein Mix aus Pin und Kanalstruktur. Wobei aber die Pinstruktur der Kühlung und die Kanalstruktur der Wasserführung zu dienen scheint. Dabei ist vor allem die Kanalstruktur interessant, da sie das Wasser direkt zu den vier Eckpunkten der Kühlkammer leiten, wo es dann durch jeweils ein großes Loch in die Rücklaufkammer geleitet wird. Ob sich das System behaupten kann, oder ob Enzotech mit einer größeren Kühlstruktur das Rennen macht – warten wir es ab.


Geht es um das Zubehör kann der Kühler um so mehr überraschen. Zum einen liegt dem Kühler eine ausgefeilte Sockel 775 Halterung bei, welche über eine Backplate halt findet. Zum anderen kommt der Kühler mit einer Multifunktionellen-Halterung für alle restlichen Sockel daher. Auch passende Anschlüsse für den typischen 13/10mm Schlauch sind an Bord.

 

 

 

 

 

Aqua Computer Cuplex HD

 

Natürlich dürfen auch nicht die alten Hasen der deutschen Kühlerbauer fehlen und so macht Aqua Computer den Anfang der Runde. Die Berliner sind ja vor allem dafür bekannt gute Gesamtkonzepte zu entwickeln, welche die nahezu volle Kontrolle über die Wasserkühlung bieten. Dort machen sie sich vor allem bei Steuereinheiten einen verdienten Namen. Doch meist steigen dadurch die Kosten in Höhen, wo selbst ambitionierte Wakü-Benutzer zurückschrecken.

 

Deshalb hat man sich scheinbar entschlossen nicht nur bei den Steuereinheuten „Billig“-Versionen anzubieten, sondern auch die Kühler werden nun auf die Kosten hin optimiert. Der „HD“ präsentiert sich so mit der gleichen Double Impact Technologie, wie der große Bruder „XT di“. Im direkten Vergleich fällt jedoch auf, dass die Düsenkanäle des HD etwas weiter sind und so die scheinbare Durchflusssteigerung erreicht wird. Weiterer Unterschied ist der nun aus POM gefertigte Mittelteil des Kühlers, welcher nicht nur Gewicht, sondern auch sicher einen Großteil der Kosten einspart. Ansonsten bleibt alles beim Alten. Nach der Beschleunigung in die erste Kühlkammer, geht es durch Rücklaufkanäle zurück in die zweite Düsenkammer. Dort wird dann das Wasser in die zweite Kühlkammer beschleunigt. Von dort geht es nach Draußen.

 

Beim Zubehör macht man keine großen Experimente, bietet jedoch mit einer Klemme die   Möglichkeiten, den Kühler auf AM2/3 und S939 zu montieren. Zum einen legt man eine Befestigung bei, welche auf der Standard AMD Backplate basiert, zum anderen bietet man eine Standardverschraubung, welche ohne Backplate mit dem Mainboard verbunden wird.

 

 

 

EK Supreme / Supreme LT


Von EK erreichte uns in diesem Test gleich ein Pärchen bestehend aus „Supreme“ und „Supreme LT“. Dabei stellt der „Supreme LT“ die Sparversion des „Supreme“ dar. Doch zwischen beiden Kühlern liegen doch einige Unterschiede und werden sich nicht nur am Preis messen müssen.

 

Doch kommen wir zuerst zum Supreme. Dieser ist ja nun kein Unbekannter mehr auf dem Markt und hatte damals bei seiner Erscheinung das Feld doch etwas umgewirbelt. Er basiert auf einem POM oder auch Plexi Deckel in welchen eine zweigeteilte Zulaufkammer eingearbeitet ist. Durch eine Düsenplatte wird das Wasser dann in die feine Kanalstruktur gepresst und zu den Seiten beschleunigt.

 

Beim nun neuen Supreme LT hat man den ganzen Vorgang vereinfach und auf das wesentliche Reduziert um nicht nur Kosten zu sparen sondern auch mit Leistung nicht zu geizen. Beim LT bedient man sich der klassischen Kanalstruktur. Hier ist es praktisch egal von wo das Wasser kommt. Das Wasser wir auf einer Seite eingeführt, und gesammelt in einer Vorkammer durch die breite Kanalfront geschickt. Im mittleren Teil kommt es dann zu einer erneuten Verengung um die Fließgeschwindigkeit weiter zu erhöhen. Auf der anderen Seite geht es dann genau so raus wie das Wasser reingekommen ist. Das Wegfallen komplizierter Flutkammern und der Düsenplatte bewirkt dabei einen erheblichen Preisunterschied zum normalen Supreme. In wie weit sich das doch bei der Performance bemerkbar macht müssen die Tests zeigen.

 

Zubehör schreibt man bei beiden Kühlern jedenfalls dann doch noch gleich und so findet man bei Supreme wie bei Supreme LT das gleiche Schraubenkit, mit welchem die Kühler ohne Backplate mit dem Mainboard verschraubt werden.

 

EK Supreme EK Supreme LT

 

 

 

 

 

 

 

Watercool Heatkiller 3


Bei aller negativer Bedeutung die das Wort „Killer“ derzeit bekommt, geht es bei der neuen Generation von Watercool immer noch nur darum der Wärme das fürchten zu lehren. Der Heatkiller machte so in nahezu jeder Entwicklungsstufe seinem Namen alle Ehre, wollen wir schauen ob er auch diesmal wieder zum „Killer“ wird.

 

Dabei hat die neue Generation einiges zu bieten, optisch wie auch technisch hat sich doch einiges getan, wen dies aber auch eher im Detail zu finden ist. Doch beginnen wir einmal außen. Treu der eigenen Design Linie ist beim Heatkiller 3 viel Kupfer zu sehen. Den Mittelteil des Kühlers ziehrt nun ein Edelstahlstreifen mit dem „Heatkiller“ Logo eingraviert. Unter der Haube sieht es auf den ersten Blick ähnlich dem alten Heatkiller aus, doch es zeigen sich schnell Unterschiede. Die Düsenplatte hat nun ein Stück Selbständigkeit bekommen und ist nicht mehr in die Halterung integriert. Diese ist nur als einzelnes Element in den Kühler gewandert und verteilt das Wasser auf einem zum Vorgänger um 90° gedrehten Kanalstrukturboden. Dieser wurde aber noch einmal erheblich aufgebohrt und verfeinert. Somit wird das Wasser also nicht mehr vertikal beschleunigt sondern horizontal. Dadurch vereinfachen sich auch die Abflusskanäle und bieten nur einen direkteren Abfluss.

 

Doch es gibt diesmal auch Negatives am Watercool auszusetzen. Denn durch seine nun fest verbaute Halterung ist ein ist es nun nicht mehr so einfach möglich ihn für andere Sockel fit zu machen. Die Montage erfolgt diesmal allerdings löblich über die AMD Backplate. Was uns aber meisten überraschte ist, das der Heatkiller 3 der einzige Kühler im Test war, welcher mit sichtbaren Verarbeitungsspuren negative Kritik einstecken muss. Wir hoffen das diese Mängel nicht der Normalität angehöhren.

 

 

 

Alphacool HF-14 Yellowstone


Um Alphacool war es lange ruhig, doch nun scheint man mit aller Kraft und Kreativität ins Rampenlicht zu wollen. Gleich mit mehreren Farbvariationen sind die neue Modelle auf den Markt geschoben wurden. Dabei muss man ihnen aber zugutehalten, dass sie damit durchaus den Nerv der Zeit getroffen haben.

 

Den IPod unter den Kühlern gibt es so in allen Kombination zwischen gold, rot, schwarz und chrom-silber. Hat man sich dann also doch für eine passende Farbkombination entschieden, kann man sich dann doch dem technischen Part zuwenden. Die Bodenplatte erinnert stark an frühere Modelle von Alphacool und so scheint man sich hauptsächlich auf die Optimierung des Düsendesigns konzentriert zu haben. Genau jenes hat nichts mehr mit den Düsenkanälen der vorhergehenden Modelle gemein. So die aus den länglichen Beschleunigungsröhren flache Düsenschlitze geworden, welche sich mit einem mittleren horizontalstreifen und drei vertikalen über der Struktur erstrecken, um so das Wasser ideal zu verteilen.

 

Weniger bunt geht es beim Zubehör zu, denn hier beschränkt man sich wie bei Watercool auf einen Sockel und das dazu passende Schraubenequipment.

 

 

 

 

 

Testsystem und Sensorik:


Beim Test der einzelnen Kühler haben wir uns, wie bei den Reviews zuvor, für unser reales Testsystem entschieden, da wir die Kühler so nah wie möglich an der Realität testen wollten. So findet der Test in einem Cooler Master ATCS 840 Gehäuse statt, welches ausreichend Platz bietet um solch ein System zu testen. Weiterhin befinden sind im Kühlkreislauf ein Watercool HTF3 Tripple Radiator, ein 250 ml Röhrenausgleichsbehälter und zwei Liang DDC Pumpen. Dabei läuft eine der Pumpen mit 4500 u/min und die zweite mit 4000 u/min. Verbunden ist in unserem System alles mit 10/8 mm Schlauch von Innovatek.

 

Die Sensorik wurde für diesen Test weiter ausgebaut, um möglichst viele Testwerte erzielen zu können. So läuft nun alles über eine Aquaero Steuerung von Aqua Computer. Als Durchflusssensor kommt ein Digmesa 70 zu Einsatz. Die Temperaturmessung wird von einem Aqua Computer Inline-Sensor übernommen. Die dabei gewonnenen Ergebnisse werden in der Aquasuite Software ausgewertet. Diese gibt in Reiten geordnet alle wichtigen Funktionen über die angeschlossenen Sensoren wieder und erleichtert uns so die Auswertung aller Daten.

 

An dieser Stelle wollen wir auch das neue Testverfahren vorstellen, welches sich doch zu vorangegangen Tests erheblich geändert hat. Als Basis dient uns ein AMD Phenom 2 X4 940 BE, welcher im Standardbetrieb seitens AMD mit 125W angegeben ist. Durch Variation des Taktes und der Spannung simulieren wir rein rechnerisch ca. 185W (3,8 Ghz @ 1,47 V) und ca. 220W (3,8 Ghz @ 1,6 V). Jede Leistungsklasse besteht dabei aus jeweils drei Messungen bei unterschiedlichem Durchfluss. Zum Ersten werden die Kühler mit einer Liang DDC+ Pumpe @ 5V betrieben, um den Betrieb von Low-Flow Pumpen mit ca. 1 L/min zu simulieren. Zum Zweiten kommt eine Handelsübliche Liang DDC+ zum Einsatz, welche mit 4500 u/min zu Werke geht. Zu guter Letzt kommt es zu einer High Flow Messung eines Verbunds aus einer Liang DDC+ (4500 u/min) und einer Liang DDC (4000 u/min). Hinzu gesellen sich natürlich zur Übersicht noch die jeweiligen Durchflusswerte der einzelnen Kühler bei den entsprechenden Konfigurationen. Somit lässt sich auch ihr restriktives verhalten bei erhöhtem Durchfluss nachvollziehen und auswerten.

 

Weiter Hardware: Watercool HTF3 Radiator, 3x Gentle Typhon 1850rpm, 10/8er Schlauch

 

 

 

Durchfluss

 

Bevor wir zu den eigentlichen Testergebnissen übergehen wollen wir noch einen Einblick in das restriktive Verhalten der Kühler nehmen. Somit entsteht schon hier ein kleiner Einblick über das Verhalten der einzelnen Strukturen bei unterschiedlich starkem Wasserantrieb.

 

 

 

 

Zu einem gewissen Grad ist zwar der Schlauch im Test auch ein restriktiv nicht zu verachtender Faktor, doch können sich trotz alledem einige Kühler deutlich absetzen. Während sich der Wiederstand der Kühler bei wenig Durchfluss noch in Grenzen hält und alle Kühler mit ca. 1l/min nicht weit voneinander abweichen, zeichnen sich bei mittlerem Durchfluss Unterschiede von bis zu 0,5l/min  ab. Das sind immerhin bis zu 30l/h, die durch den CPU Kühler geschluckt werden. Bei hohem Durchfluss sind es dann 0,6l/min. Als besonders restriktiv stellt sich dabei der EK Supreme heraus, welche in jeder Lage das restriktivste Verhalten an den Tag legt. Ganz oben zeigt sich der Enzotech besonders durchflussfreundlich und knackt fast die 4l/min.

 

 

Testwerte bei 125W und 185W TDP

 

Beginnen wir nun mit dem Wettkampf, welcher heißer kaum sein könnte. Am Start stehen sich die beiden Fraktion High Flow- und Performancekühler gegenüber, um sich nur von ihrer "Kupferseite" zu zeigen. Und es geht um viel. Die "Alten" müssen beweisen, dass sie es immer noch drauf haben und die "Neuen" in unserem Test versuchen an diesen Thron zu sägen. Vertreten sind nahezu alle aktuellen Kühltechnologien, doch welcher Hersteller bringt diese zur Perfektion. Genau das sollen die nachfolgenden Testprozeduren aufzeigen. Wie schon im vorangegangen Abschnitt erläutert werden die Kühler bei unterschiedlichen Verlustleistungen und Durchflüssen getestet, um einen möglichst großen Wirkungsbereich abzudecken. Beginnen werden wir auf dieser Seite mit der Normallast einer typischen 125W TDP CPU in Form eines AMD Phenom 2 940 BE. Danach kommt der Test mit errechneten 185W TDP (3,8Ghz / 1,47V).

 

 

 

 

Die Laing DDC @ 5V soll vor  allem den Gebrauch der Kühler in Systemen mit eher schwächeren Pumpen simulieren und bietet damit einen Einblick wie gut die Kühler mir weniger Durchfluss klar kommen. In dieser Domäne scheint sich besonders der Heatkiller 3 Wohlzufühlen, denn kann er sich bei 125W nur leicht absetzen, wird seine Stärke mir steigender Last umso deutlicher. Immerhin trennen ihn unter 185W ganze 2° vom Rest des Feldes. Überraschend auf Platz zwei dicht dahinter platziert sich der Newcomer auf dem Markt. Der Phobya Waterblock zeigt hier also trotz minimalistischem Materialaufwand gut Werte. Im Mittelfeld finden sich dann die üblichen Verdächtigen von EK, Alphacool und Enzotech. Abgeschlagen auf den letzten Plätzen rangieren Aqua Computer und Danger Den.

 

 

 

 

Schalten wir die Laing DDC+ auf Normalbetrieb 12V geht es im vorderen Feld mächtig zu Sache und so kämpfen 5 Kühler um die Spitze und liegen dabei bei 125W gerade einmal 1° auseinander. So nah an der Toleranz zur Messungenauigkeit fällt es schwer zu sagen wer wirklich vorn ist. Angeführt wird das Feld aber vom EK Supreme, mit 0,3° dahinter ist ihm der Phobya dich auf den Fersen. Noch 0,4° dahinter sammeln sich Watercool und Alphacool. Das Ende des Spitzenfeldes stellt der Enzotech mit 1° Differenz zur Spitze dar. Drehen wir nun an der Lastschraube nach oben, kann der Watercool Heatkiller 3 wieder die Führung an sich reisen. Doch wie ein Magnet zieht der Phobya dem Heatkiller 3 hinterher. Weiterhin abgeschlagen ist Aqua Computer, aber auch der EK Supreme LT liegt etwas hinter unseren Erwartungen zurück und kann sich nur im

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