Reihe "Tools": SystemRescue - das archbasierte Tool für alle Aufgaben von Systemadministration bis hin zu System- & Datenrettung: ein Schweizemesser

d-hubs

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aus der Reihe "Tools": SystemRescue - das archbasierte Tool für alle Aufgaben von Systemadministration bis hin zu System- & Datenrettung: ein Schweizermesser

SystemRescue [SR], die auf der Arch Linux basierende Linux-Distribution ist jetzt in einer neue Version freigegeben: Neu ist der Linux-Kernel 6.18, sowie die Tools wie GParted und bcachefs u.a.m. nun aktualisiert: Als Live-System kann es direkt z. B. von einem USB-Stick oder so ein entsprechendes CD-ROM-Laufwerk vorhanden ist, von einer CD gestartet werden - oder last but not least - auch über das Netzwerk mittels PXE. SR wurde als kleines Rettungssystem entworfen (startfähiges Notfallsystem), um ein nicht mehr startbares Betriebssystem zu reparieren und Daten wiederherzustellen - Prädikat - ausgesprochen wertvoll!!


guten Abend liebe Community 🙂

hier kommen immer wieder Tools u. wichitige Werkzeuge zur Vorstellung GParted, Parted Magic oder viele andere mehr. Heute ist SystemRescue mit der neuesten Version dran.Das Tool ist am Ende des letzten Monats neu freigegeben worden.

zum Funktionsumfang von SystemRescue.:: Das in Frankreich gestartete Projekt SystemRescue beinhaltet eine Reihe nützlicher Systemtools (siehe unten) und Basisanwendungen (Browser, Editor, Midnight Commander, Netzwerktools). Zusätzlich zur Konsole ist auch ein X Window System mit dem Fenstermanager Xfce4 (bis Version 1.1.7 JWM, davor GNU Window Maker) verfügbar.

Die Distribution bietet einfache Möglichkeiten, um Administrationsaufgaben wie zum Beispiel das Erstellen oder Ändern von Partitionen vorzunehmen. So werden viele Systemprogramme und einfache Werkzeuge mitgeliefert. Außerdem werden die wichtigsten Dateisysteme (ext2/ext3/ext4, Btrfs, XFS, JFS, VFAT, NTFS, iso9660) und Netzwerksysteme (Samba, NFS) unterstützt.

Über SystemRescue ... vgl. auch

Beschreibung: SystemRescue (ehemals SystemRescueCd) ist ein Linux-Systemrettungspaket, das als bootfähiges Medium zur Administration und Reparatur Eures Systems und Eurer Daten nach einem Systemabsturz verfügbar ist. Es bietet eine einfache Möglichkeit, administrative Aufgaben auf Eurem Computer durchzuführen, wie z. B. das Erstellen und Bearbeiten von Festplattenpartitionen. Es enthält zahlreiche Linux-Systemdienstprogramme wie GParted, fsarchiver, Dateisystemtools und grundlegende Tools (Editoren, Midnight Commander, Netzwerktools). Es kann sowohl auf Linux- als auch auf Windows-Computern, Desktop-PCs und Servern verwendet werden. Dieses Rettungssystem muss nicht installiert werden, da es von einem CD/DVD-Laufwerk oder USB-Stick gestartet werden kann. Es kann aber auch auf der Festplatte installiert werden. Der Kernel unterstützt alle wichtigen Dateisysteme (ext4, xfs, btrfs, vfat, ntfs) sowie Netzwerkdateisysteme wie Samba und NFS.


(Version: 13.00) 2026-03-28: aus der Changelog.

Updated the kernel to the Long-Term-Supported linux-6.18.20
Updated bcachefs tools and kernel module to version 1.37.3
Updated yay-prepare script to fix errors causing the script to fail (#373)
Use default font from the kernel to avoid tiny font on HiDPI screens (#439)
Script to change the scaling factor on HiDPI screens depending on config (#442)
Added yq command-line utility for processing YAML, XML, TOML (#379)
Replace python version of iotop with iotop-c (#383)
Added various packages: fatsort, nss-mdns
Updated GParted to version 1.8.1
vgl. dazu die Projektwebseite - Link untenstehend:


Enthaltene Systemwerkzeuge:


  • GNU Parted: Erstellt, ändert die Größe, verschiebt und kopiert Partitionen und Dateisysteme (und mehr).
  • Clonezilla/Partimage: Speichern und Wiederherstellen von Partitionsimages:
  • GParted: GUI-Implementierung basierend auf der GNU Parted-Bibliothek.
  • FSArchiver: Flexibles Archivierungsprogramm, das sowohl zur System- als auch zur Datenwiederherstellung verwendet werden kann.
  • ddrescue: Versucht, eine Kopie eines Blockgeräts mit Hardwarefehlern zu erstellen und optional die entsprechenden fehlerhaften Stellen in der Eingabe mit einem benutzerdefinierten Muster in der Kopie zu füllen.
  • Dateisystemtools (für Linux- und Windows-Dateisysteme): Formatieren, Ändern der Größe und Debuggen einer vorhandenen Festplattenpartition.
  • NTFS3G: Ermöglicht Lese-/Schreibzugriff auf NTFS-Partitionen unter Windows.
  • TestDisk: Tool zum Überprüfen und Wiederherstellen von Partitionen; unterstützt ReiserFS, NTFS, FAT32, ext3/ext4 und viele weitere Dateisysteme.
    [*]Memtest
    : Zum Testen des Arbeitsspeichers Eures Computers (als erstes überprüfen bei Abstürzen oder unerwarteten Problemen).
  • Rsync: Sehr effizientes und zuverlässiges Programm für Remote-Backups.
  • Netzwerktools (Samba, NFS, Ping, nslookup usw.): zum Sichern Ihrer Daten im Netzwerk
  • sfdisk: Speichern und Wiederherstellen der Partitionstabelle
  • nwipe:
  • Smartmontools: Anzeigen der Selbstüberwachungsdaten von SSDs/HDDs

vgl. dazu die Projektwebseite - Link untenstehend:


Speicher und Festplattenpartitionierung: ....vgl. dazu die Projektwebseite - Link untenstehend:
Mit den Befehlen `lsblk` und `blkid` im Terminal könnt ihr Blockgeräte identifizieren. GParted ist ein grafischer Partitionseditor, mit dem ihr Festplattenpartitionen anzeigen, überprüfen, vergrößern/verkleinern, kopieren, verschieben, erstellen, formatieren, löschen und bearbeiten können. GNU Parted kann auch zur Partitionsverwaltung verwendet werden und lässt sich über den Befehl `parted` im Terminal starten. GNU ddrescue kann Daten von und auf Blockgeräte kopieren, genau wie das Standardprogramm `dd`, und ist für die Verarbeitung von Festplatten mit defekten Blöcken optimiert. Mit `fsarchiver` und `partclone` könnt ihr den Inhalt von Dateisystemen in komprimierten Archivdateien speichern und wiederherstellen. Die Ausführung erfolgt über die Kommandozeile im Terminal.


Was ist alles möglich mit SystemRescue: Ihr könnt fdisk, gdisk und cfdisk verwenden, um MBR- und GPT-Partitionstabellen über das Terminal zu bearbeiten. sfdisk dient zum Speichern und Wiederherstellen von Partitionstabellen in/aus einer Date. Mit growpart könnt ihr eine Partition so vergrößern, dass sie den gesamten verfügbaren Speicherplatz im Blockspeicher nutzt. Dieser Befehl ist üblicherweise erforderlich, nachdem ihr die Festplatte einer virtuellen Maschine erweitert haben und den zusätzlichen Speicherplatz nutzbar machen möchten. Das lvm-Paket stellt alle Tools bereit, die für den Zugriff auf logische Linux-Volumes benötigt werden. Verwendet qemu-img und qemu-nbd, um auf Festplattenabbilder in gängigen Virtualisierungsformaten wie qcow2, vhdx und vmdk zuzugreifen, diese zu konvertieren und einzubinden.


Netzwerktools: Ihr könnt das Netzwerk (Ethernet oder WLAN) ganz einfach über das Netzwerkmanager-Symbol neben der Uhr am unteren Bildschirmrand konfigurieren. Alternativ könnt ihr das Netzwerk auch über herkömmliche Linux-Befehle im Terminal konfigurieren. Folgende Befehle stehen zur Verfügung: nmcli, ifconfig, ip, route, dhclient. Mit tcpdump könnt ihr die übertragenen Netzwerkpakete anzeigen.
Netcat und UDP-Cast ermöglichen die Datenübertragung über Netzwerkverbindungen. VPN-Verbindungen können über OpenVPN, WireGuard und OpenConnect hergestellt werden....vgl. dazu die Projektwebseite - Link untenstehend:


zwei Videoclips- die zeigen mehr: a. Systemrettung mit Linux (SystemRescue)


b. Tutorial PC ITA #203: SystemRescue


und hier noch einige weitere Infos und Hintergründe
die Projektseite:
Download:
Diskussion:
Systremrescue@wikipedia:

euch allen auf dem Forum noch einen schönen Abend..🙂😎🆒
 

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