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Valve holt sich professionelle Hilfe für eine neue virtuelle Währung

<p style="margin-bottom: 0cm;">In eigentlich allen Spielen aus dem Free2Play Bereich ist es üblich, Ingame-Features nicht direkt mit echtem Geld zu bezahlen, sondern dieses zuerst in eine virtuelle Währung umzutauschen. Wird der Handel dieser Währung nicht mehr nur zwischen Spieler und Betreiber des Spiels, sondern auch innerhalb der Community zugelassen, unterliegt die Währung schnell den üblichen Regeln der Marktwirtschaft. Um dieses Phänomen zu analysieren und zu kontrollieren hat Valve sich nun einen Professor für Wirtschaftswissenschaft an Bord geholt.

Yanis Varoufakis soll Valve helfen eine neue, spielübergreifende Währung zu entwickeln und zu kontrollieren. Der griechische Professor für Wirtschaftswissenschaft hat eigentlich mit Videospielen nichts zu tun und hielt daher die überraschende Mail von Gabe Newell, Chef von Valve Software, auf den ersten Blick für eine Spam-Mail. Doch schon bei der zweiten Zeile wurde seine Neugierde geweckt. Gabe Newell verfolgte bereits eine Weile den Blog des Professors und gelegentlichen Autors, in welchem er sich zu den wirtschaftlichen Problemen Griechenlands und der wirtschaftlichen Beziehung zwischen Deutschland und Griechenland äußert, worin der Valve-Chef parallelen zur Vereinigung verschiedener virtueller Währungen sieht und sich deshalb direkt an Yanis gewandt hat. <p style="margin-bottom: 0cm;"></p> <p style="margin-bottom: 0cm;">Nach eigener Aussage war das letzte Videospiel das Yanis Varoufakis gespielt hat Space Invaders irgendwann um 1981, aber die Aussicht eine neue Währung von Anfang an mit zu Gestalten, zu Analysieren und damit auch zu Experimentieren lässt sein Wissenschaftler-Herz höher schlagen. „Was diese merkwürdigen Leute geschaffen haben, die Community die sie aufgebaut haben, ist ein wahr gewordener Traum für Wirtschaftswissenschaftler.“</p> <p style="margin-bottom: 0cm;"></p> <p style="margin-bottom: 0cm;">Bei normalen Wirtschaftsanalysen kann man sich nur auf erhobene Statistiken stützen, deren Genauigkeit Yanis mit “computerisierter Astrologie” vergleicht. Die Tatsache dass bei einer virtuellen Währung sämtliche Transaktionen dokumentiert werden und somit direkt auf vollständigen Daten gearbeitet werden kann, wie auch die Kontrolle über die Währung und eine damit verbundene Experimentiermöglichkeit haben dann schließlich zur Zusammenarbeit mit Valve geführt. „Die Möglichkeit, Grundwerte, Regeln und Eigenschaften des Wirtschaftssystems zu beeinflussen und die Auswirkungen in der Community zu analysieren ist wahrlich ein Wirtschaftsforscher-Paradies.“</p> <p style="margin-bottom: 0cm;"></p> <p style="margin-bottom: 0cm;">Seine Auswertungen und Eindrücke wird er in regelmäßigen Abständen in seinem neuen Blog für Valve veröffentlichen.</p> <p style="margin-bottom: 0cm;">
</p> <p style="margin-bottom: 0cm;">Quelle: Valve</p>

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