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ASUS ThunderboltEX PCIe - Thunderbolt zum Nachrüsten

Erste Ultrabooks mit Thunderbolt-Anschlüssen wurden auf der Computex 2012 vorgestellt, Mainboards mit Thunderbolt bereits im März auf CeBIT 2012. Für die Verbreitung des Standards muss aber mehr geschehen, weil nicht jeder ein neues Notebook oder Mainboard kaufen will, nur um Thunderbolt zu bekommen. Wie schon beim Launch von USB 3.0 und SATA 6 GBit/s veröffentlicht ASUS nun Upgrade-Karten, die einzeln nachgekauft werden können. Im Falle von Thunderbolt gibt es für Interessenten ab sofort die ASUS ThunderboltEX PCIe-Karte.

Über den Autor Andreas Bunen Alle Artikel ansehen »

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Die Upgrade-Karte nutzt Intels Cactus Ridge 2C Host Controller der zweiten Generation. Die Karte wird in einen freien PCI-Express x4 Slot gesteckt und kann über ein TB_Header-Pin-Kabel mit einem der ASUS Z77, H77 oder neuen AM3+ Mainboards verbunden werden. Nach dem Anschluss des Header-Pin-Steckers am Mainboard werden im BIOS neue Funktionen freigeschaltet.

An der Slotblende findet man einen Thunderbolt-Port und ein DisplayPort. Der DisplayPort kann optional verwendet werden, um das Video-Signal der Grafikkarte mit dem Thunderbolt-Stream zu vereinen. Damit würde auch das Video-Signal über den Thunderboard-Port übertragen werden. Die Karte wurde durch VR-Zone in Verbindung mit dem ASUS Rampage V Gene getestet. Da es sich hier um einen Standard handelt sollten die Karten eigentlich auch mit anderen Intel-basierten Mainboards zusammenarbeiten. Leider gibt es bisher kaum User-Erfahrungen. Diese folgen wohl nach der offiziellen Verfügbarkeit der ASUS ThunderboltEX PCIe Erweiterungskarte.

In Deutschland hat Cyberport die Karte bereits für exorbitante 179,90 EUR gelistet. Derzeit sieht man das Hama-Logo anstelle von ASUS, auch wenn der Name stimmt. Als voraussichtlicher Liefertermin wird von Cyberport der 12.07.2012 angegeben.

Quelle: VR-Zone; Cyberport


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