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Apple erweitert Konnektivität mit MagSafe 2, USB 3.0 und neuen Adaptern

Die am gestrigen Abend gestartete WWDC hat einige erwartete und auch unerwartete Neuerungen enthüllt. Neue MacBooks Pro und Air Modelle wurden bereits sehnsüchtig erwartet. Bei den MacBook Pros wurde das Update der 13 Zoll Modelle dennoch vernachlässigt. Es sollte dennoch nur eine Frage der Zeit sein, bis auch hier ein Update kommt. Durch die immer dünner werdenden MacBooks müssen inzwischen auch bestimmte Anschlüsse weichen.

Zu den Platzfressern zählt u.a. die RJ-45 Netzwerkbuchse, die nun auch beim MacBook Pro 15” vollkommen verbannt wurde und stattdessen über einen separaten Thunderbolt-Adapter angebunden wird, der wiederrum rund 29 US Dollar kosten wird. Im deutschen Apple Store gibt es den Adapter bisher noch nicht, man kann aber mit einem Preis von 29 EUR rechnen. Die USB Variante kostet genauso viel, blockt aber einen USB Port, der im Alltag dann fehlen würde.

Auch wenn die RJ-45 Netzwerkbuchse weiterhin als nützlich angesehen werden kann, da man bei Reisen (in Hotels) darauf angewiesen ist, kann man den Schritt verkraften. Ein anderes Update ist dagegen sehr sinnvoll: Der im PC-Segment bereits gut verbreite USB 3.0 Standard hält nun auch hier Einzug. Auf dem Markt gibt es bereits viele Geräte, die den neuen Standard unterstützen, war es dennoch lange unklar, ob Apple USB 3.0 einsetzen wird oder nicht. Damit ist die Katze nun aus dem Sack: Apple bietet bei den neuen MacBooks sowohl Thunderbolt als auch USB 3.0 an. Die Bandbreite der Ports wird somit gut erweitert und Firewire kann endgültig zur Ruhe gelegt werden.

Ein weiteres Update betrifft den Stromstecker MagSafe, der nun in der zweiten Version zum Einsatz kommt. Der MagSafe 2 ist schmaler und länglicher geworden, wodurch wiedermal Platz gespart werden soll. Um Kundenbeschwerden zu vermeiden, wurde gleichzeitig ein MagSafe to MagSafe 2 Converter für ältere Geräte angekündigt, der die Verwendung von MagSafe 1 Netzteilen weiterhin ermöglicht. Erfreulicher Weise kostet der Adapter nur 10 EUR, was als akzeptabel gewertet werden kann.

Quelle: Apple, Engadget

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