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GPSTuner ermöglicht Smartphone-Nutzern mehr Spaß beim Sport (Computex 2012)

Wer in letzter Zeit öfter Joggen gegangen ist, oder Fahrrad gefahren ist, hat sicher erste Erfahrungen mit relevanten Smartphone-Apps gemacht. Apps wie bspw. Runkeeper geben einem viele neue Möglichkeiten, um den Sport spannender zu machen, und eigene Ergebnisse mit Freunden zu teilen. Der Softwarehersteller GPSTuner aus Ungarn stellt so ziemlich alle Apps in den Schatten. Auf der Computex hat uns der Geschäftsführer des Unternehmens die neuesten Errungenschaften vorgestellt, die wir euch nicht vorenthalten möchten.

Fährt man U-Bahn oder Bus, merkt man, dass die meisten Mitreisenden an einem Smartphone herumspielen. Dank der Verbreitung von Smartphones gibt es auch unzählige Apps für alle nur erdenklichen Situationen oder Aufgaben. GPSTuner ist der Software-Lieferant für die Outdoor-Geräte von „Mio”. Nun gibt es von GPSTuner auch dedizierte Apps für Android-, iOS- und Windows-Phone-Geräte, die dem Benutzer einen sehr umfangreichen Funktionsumfang geben. Die Apps Outdoor Navigation (iOS), Outdoor Navigation Pro (Android) und Outdoor Navigation (Windows Phone) sind an die jeweilige betriebssystemspezifische Umgebung angepasst, haben aber alle das gleiche Bedienungsschema.

Das Hauptmenu besteht aus den Menüpunkten Trip Tools, Trip Manager, Maps, Compass, SOS, Add-ons und Settings. Fast alle Punkte sind selbsterklärend, lassen aber nicht auf den darin verborgenen hohen Detailgrad schließen. Die Software ist lange entwickelt worden und eignet sich sowohl für kleine Kurzstreckentouren in der Stadt, bis hin zu Bootstouren auf dem Wasser. Alles ist kombinierbar und mit Fotos samt Geotagging kombinierbar. Auf der Windows Phone Version kann man seine Strecken und Trips über Dropbox mit Freunden teilen, die diese auch noch importieren können. Bald wird dies auch mit iOS- und Android-Geräten möglich sein. Dabei kann ein iOS-Benutzer spezifische Strecken oder Reisen an Android-Benutzer senden - es wird ein einheitlicher Standard verwendet. Dadurch kann dann auch jemand anders die gleiche Strecke fahren und die fotografierten Stellen selbst erleben/entdecken.

In den Einstellungen kann man für einen Ernstfall eine Telefonnummer, E-Mail-Adresse, einen Namen sowie einen Text für eine Hilfe- oder Notrufnachricht einstellen. Über wenige Klicks kann man dann im Ernstfall umgehend einen Notruf senden, samt der geografischen Daten, damit man schnell gefunden wird.

Auch bei den Karten hat man viele Optionen. Neben Google Maps kann man viele weitere Kartendienste benutzen, um seine Reisen zu planen. Dafür wird natürlich der Internetzugang vorausgesetzt. Wer sich vorbereitet und die Kartenteile herunterladen will, kann dies auch tun. Es stehen drei Qualitätsstufen zur Verfügung.

Wer bei einem Ausflug in irgendwelche unerwarteten Probleme gerät, kann jederzeit über die integrierten Point of Interest (POI) Verzeichnisse einen Fahrradladen, einen Doktor, eine Polizeistation oder auch ein Hotel in seiner derzeitigen Umgebung finden. Die Distanz wird angezeigt und man wird nach einer Auswahl auch direkt dahin navigiert - man sollte auswählen, ob man mit dem Rad oder Auto dahin fährt.

Wer erste Daten gesammelt hat, kann seine Ausflüge mit einander vergleichen und eine Auswertung machen. Das App sammelt viele unterschiedliche Daten, die einem beim Verbessern seiner Leistungen helfen kann und Schwächen sichtlich macht. Bei Bedarf kann man außerdem im Kartenmodus einfach Linien zeichnen, um bestimmte Distanzen zu messen. Auch kann man eine gewünschte Route auf der Karte zeichnen, die dann für einen berechnet wird.

Das App ist bereits in so ziemlich alle gängigen Sprachen übersetzt, wodurch so ziemlich jeder seine Landessprache in den Einstellungen finden wird.

Der Hersteller Teasi wird wohl in den kommenden Wochen ein Gerät veröffentlichen, dass auf der gleichen App basiert, und für den Outdoor-Einsatz gebaut worden ist. Dort kann man dann noch bei der Routenplanung die empfohlene, die schnellste oder kürzeste Route berechnet, bei der auch der Höhenunterschied mit berücksichtigt wird für bergige Landschaften.

Bei den Geräten von Mio gibt es dagegen eine andere sehr spannende Funktion, die einem den Sportspaß steigert. Sowohl in bekannten, als auch unbekannten Gebieten oder Städten kann man die „Surprise me” Funktion nutzen. Dabei gibt man eine Zeit oder Distanz an, um basierend darauf eine passende Strecke zu erhalten. Das Tool gibt einem dann 3 unterschiedliche Vorschläge, bei denen es sich immer um eine Runde handelt, wonach man am Ende am Ausgangspunkt wieder landet. Laut GPSTuner ist das eine einzigartige Funktion, die sonst keiner bietet. Das Softwareteam aus Ungarn scheint viel Zeit in die Entwicklung gesteckt zu haben. Die Beschreibung des vollen Funktionsumfangs würde aber den Rahmen sprengen, weshalb wir Interessenten den Besuch der Herstellerseite empfehlen.

Quelle: Eigene

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