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Gigabyte mit drei neuen Platinen für AMDs Trinity (Computex 2012)

Es ist fast wie bei Intel und dem Start der Ivy Bridge Prozessoren und den dazugehörigen Chipsätzen. Während wir die offizielle Vorstellung der Desktop Variante von Trinity erst am Mittwoch erwarten, hatte Gigabyte am heutigen Tag bereits fleißig die neuen Platinen auf Basis des Sockels FM2 präsentiert, auch wenn die gesamte Halle noch im Aufbau war. Zwar sind sie noch lange nicht im Handel erhältlich, etwas voraus ist man den Prozessoren aber dennoch.

Das Mainboard mit der bisher besten Ausstattung ist das Gigabyte GA-F2A85X-UP4, welches auch auf den „größten“ Chipsatz zurückgreift: Den AMD A85 (oder A85X?). Neben den zahlreichen Neuerungen von Trinity selbst bietet es Unterstützung für DDR3 RAM mit über 2.400 MHz, eine 6+2 Phasen Spannungsversorgung sowie einem HDMI-, einem DisplayPort-, einem DVI- und einem VGA-Ausgang alles, was das Herz begehrt. Dazu gibt es insgesamt 6x USB 3.0, 8x SATA 6 GBit/s und erstmals auch Lucids Virtu MVP, mit dem sich die Leistung von interner und dedizierter Grafikeinheit koppeln lässt.

Die Platine an sich ist in schickem Schwarz gehalten, besitzt zwei BIOS Bausteine, einen Power-Button und drei PCI Express x16 Slots. Preise und Verfügbarkeit sind uns derzeit noch nicht bekannt, diese reichen wir jedoch gegebenenfalls nach.

Der nächste Vertreter ist das etwas schlichter gehaltene Gigabyte GA-F2A55-DS3, welches sich vermutlich eher an bescheidene Nutzer richtet, die sich dafür auf den dauerhaften Dienst der Hardware verlassen. Mit dem kleinen A55 Fusion Controller Hub (FCH), zwei DDR3 Slots, einem PCI Express x16 Slot und dem Verzicht auf USB 3.0 und SATA 6 GBit/s wird deutlich, dass es sich dabei eher um eine sparsame Ausführung handelt. Nichtsdestotrotz soll es Dank Ultra Durable 4 sehr langlebig sein und seinen Dienst leisten. Auch hier sind uns weder Preis noch Verfügbarkeit bekannt.

Das letzte Modell ist dann das Gigabyte GA-F2A55M-DS2, welches – wie der Name schon sagt – im kleineren µATX Formfaktor hergestellt wird. Die Leistungsdaten sind mit GA-F2A55-DS3 nahezu identisch, da sie beide auf das gleiche Fusion Controller Hub setzen und damit auf neueste Technologien verzichten müssen. Dafür bietet es statt einer Kombination aus HDMI und VGA dafür DVI und VGA als Anschlüsse, was vielleicht dem ein oder anderen eher passt.

Allen Modellen gemein, ist die Gigabyte On/Off Charge Technologie, mit der Geräte über USB auch im ausgeschalteten Zustand geladen werden können. Weitere Modelle werden sicher bald folgen, das sind jedoch die ersten Vertreter von der diesjährigen Computex in Taiwan!

Quelle: Eigene

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