
Einbau:
Der Einbau ist dank der 3-Nasen-Halterung recht einfach zu handhaben. Es ist weder der Ausbau des Mainboards, noch das Wechseln des Retention-Moduls nötig. Die Halterung ist also kompatibel zu allen Handelsüblichen Sockel 939 und AM2 Platinen. Da dem Kühler keine Wärmeleitpaste beiliegt, sollte man sich diese vor dem Einbau noch besorgen. Dann ist es das alte Spiel: Wärmeleitpaste dünn auf dem Kühler verstreichen, dann wird der Kühler mit den Nasen des Retention-Moduls verbunden. Zum Schluss noch die Schläuche drauf und dann Wasser marsch.
Performance:
Als neue Testbasis für Einzelkühler dient uns die vor einiger Zeit vorgestellte Corsair Nautlilus 500. Diese wurde von uns aber etwas modifiziert, um bessere Vergleichswerte zu erzeugen. So kommt die von Corsair verwendete Lian DDC 12V Pumpe zum Einsatz. Doch haben wir der Kleinen Nautilus einen vollwertigen 120’er Radiator verpasst, welcher von einem 120mm Enermax Lüfter unterstützt wird.
Testsystem:
| Prozessor: | AMD X2 4600+ (S.939) |
Motherboard: | Sapphire Pure Innovation R480 |
| Grafikkarte: | Sapphire X1950 XT |
| RAM: | 1GB Kit A-Data Vitesta DDR-500 |
| Netzteil: | Enermax Liberty 500 |


Fazit:
Alles in Allem bekommt man mit dem Heatkiller einen der besten Kühler am Markt. Durch seinen Aufbau eignet er sich auch wunderbar für etwas schwächere Pumpen und kann so in allen Lagen überzeugen. Doch schafft auch er es nicht sich an unsere Referenz, dem Scaro Systems Mighty Chrome, vorbei zu schlagen. Da dieser aber nicht mehr verkauft wird führt der Heatkiller die Liste an. So ist er unsere absolute Empfehlung an alle, die etwas mehr mit ihrem System vorhaben, als es nur bei Standardtakt zu betreiben.