Watercool Heatkiller Rev 2.5 Wasserkühler

Von: C.Marx

  |   28.03.07

Man hört ja immer, dass Düsenkühler das Maß der Dinge sind. Doch es setzt bei weitem nicht jeder Hersteller auf diese Art von Kühler, da es auch einige Einschränkungen mit sich bringt. In letzter Zeit kommen immer wieder Kühler mit einer überarbeiten Kanalstruktur und wollen den Düsenkühlern den Rang ablaufen. Ob der Heatkiller ein solcher ist, werden wir heute sehen.



Die Firma Watercool mag nicht ganz so geläufig sein wie Alphacool oder Ähnliche, doch machen sie immer mehr auf sich aufmerksam. Vor allem durch ihre immer gut abschneidenden Radiatoren. Doch wollen wir uns heute einmal den CPU Heatkiller zu Gemüte führen und uns einmal tiefer mit ihm beschäftigen.

 

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Watercooling.de, die uns freundlicher Weise ein Testmuster zur Verfügung stellten.

 

 

Zubehör:

Unser Kühler kam recht spartanisch in einer kleinen Pappschachtel zu uns. Genau so spartanisch ist dann aber auch leider das Zubehör ausgefallen. Weder Anschlüsse noch Wärmeleitpaste liegen dem Kühler bei. Kompatibel ist der Kühler jeweils nur für die bestellte Halterung. Dafür legt man seinem Schützling aber eine detaillierte Anleitung dabei, die es jedem ermöglicht den Kühler zu verbauen. Die von uns getestete Version hat eine 3-Nasen-Halterung und ist somit auf allen S939 und AM2 Platinen einsetzbar.

 

 

 

 

 

 

Der Kühler:

 
Mit seinem 99%-igem Kupferanteil strahlt der Block förmlich in die große Kühlerwelt hinein. Im Großen ist der Kühler aus drei Ebenen aufgebaut. Beginnen wir am Boden, welcher glatt geschliffen wurde und so nicht ganz an die noch z.B. extra vernickelten Kühler mit ihren Spiegelböden herankommt. Trotzdem ist er natürlich völlig Plan!
Im Kühlerboden befindet sich eine filigran anmutende Kanalstruktur, durch welche das Wasser von der Mitte aus in beide Richtungen fließen kann. Die nächste Ebene ist nun die eigentliche Halterung des Kühlers, welche gleichzeitig Schlitze enthält, durch die das Wasser geleitet. Diese Ebene besteht aus Edelstahl und im entferntesten Sinne könnte man hier also doch von einer Art Düsenplatte sprechen. Die nun letzte Ebene ist der Deckel des Kühlers. In ihm befindet sich die Flutkammer (unter dieser sind die Eingangsschlitzen zum Boden). Zum Anderen sind in diesen aber auch die Ablasskanäle. Diese führen das Wasser von beiden Seiten der Kühlstruktur zum Ausgang. Abgedichtet und gehalten wird der ganze Komplex dann von zwei langlebigen O-Ringen und vier Schrauben. Dabei ist der Kühler nicht wie viele Andere von oben verschraubt, sondern wird von der Bodenplatte aus zusammengehalten. Im Deckel hat man dann noch die obligatorischen ¼ Zoll Anschlüsse untergebracht, sodass jeder nach Belieben seine Anschlüsse anbringen kann.
Zur Veredelung wurde auf den Kopf des Kühlerdeckels noch das Heatkiller Logo graviert. Somit hat Watercool hier einen neuen bzw. eigenen Ansatz für eine Kanal-Düsenstruktur genutzt, um die neuen Kühler von der Masse abzuheben und nicht Nachläufer der Pin-Düsenstruktur zu sein. Ob sich dieser Weg gegen unsere alte Referenz, welcher ja auf einer Pin-Düsenstruktur basiert, behaupten kann, wird der Test zeigen.

 


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