Scythe Andy Samurai Master
Der Kühler:
Beim Scythe Andy Samurai Master kommt die bewährte “IIFS” (Infinity Interleave Fin Structure) Struktur zum Einsatz, die erstmals bei dem erfolgreichen High-End CPU Kühler „Infinity“ (PCMasters.de Test) eingesetzt wurde. Die Kühlrippenstruktur soll einen verbesserten und schnelleren Wärmetransport zwischen den Heatpipes und den Kühlrippen ermöglichen. Durch das „Top-Flow“ Design wird der Luftfluss zusätzlich zum Kühlen der umliegenden Komponenten wie Chipsatz, Arbeitsspeicher und Spannungswandler genutzt.
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Der Scythe Andy Samurai Master verfügt über eine aus Kupfer gefertigte Bodenplatte. Diese wurde absolut eben und spiegelblank poliert. Von dieser Platte aus führen sechs vernickelte 6mm Heatpipes zu den Kühllamellen, dort sind auch die Halterungen für die verschiedenen Sockelkits positioniert. Die Kits werden einfach an den Kühler drangeclipst und garantieren, trotz dieser einfachen, schraubenlosen Montageart, eine feste Verbindung zum Kühlkörper. Damit die Fläche über der Bodenplatte nicht ungenutzt bleibt, platziert Scythe dort noch einen massiven Aluminiumkühlkörper.
Die Lamellen, 65 an der Zahl, sind in dreier Gruppen mit jeweils 1mm Abstand angeordnet. Dieser doch recht kleine Abstand zeigt deutlich, dass der Kühler nur für den aktiven Einsatz mit einem Lüfter gedacht ist. Optimiert ist der Scythe Andy Samurai Master sowohl für langsame als auch für schnelle Lüfterdrehzahlen.
Mit dieser Bauweise schafft es Scythe, viel Kühloberfläche auf relativ wenig Raum unterzubringen und somit auch für beengte Verhältnisse, in denen Kühlmonster wie der Infinity keinen Platz gefunden haben, eine leistungsstarke Lösung anbieten zu können. Auf der ersten und letzten Lamelle wurde das Scythe Logo eingestanzt, dies wirkt in Verbindung mit den als Heatpipeendverzierung angebrachten Hutmuttern sehr edel.
Wie schon die Befestigung der Sockelkits geht auch der Tausch des Lüfters ohne Werkzeug von statten, zwei Drahtbügel, die in die Befestigungslöcher des Lüfters gesteckt werden, halten den Lüfter fest. Die Bügel rasten sicher in einer Längsfräßung in die Lamellen ein. Die Verarbeitung ist als sehr gut anzusehen, unbearbeitete Kanten oder Produktionsrückstände konnten nicht entdeckt
werden, einzig die etwas labilen Lamellen, die sich recht leicht verbiegen, sind zu bemängeln. Dieses kleine Manko ändert allerdings nichts an der Kühlleistung und lässt sich mit einer Handbewegung wieder korrigieren.
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Montage:
Auch beim Andy Samurai Master kommt Scythes marktführender VTMS Befestigungsmechanismus zum Einsatz. Dieser soll einen kinderleichten Einbau in wenigen Minuten ermöglichen, bei dem das Mainboard nicht ausgebaut werden muss. Die Montage ist mehr als simple, man nimmt das passende Sockelkit, clipst es in die Halterung des Kühlers und befestigt diesen. Bei den AMD Sockeln und dem Sockel 478 von Intel wird der Kühler einfach an dem vorhandenen Retentionmodul befestigt. Bei Intels Sockel LGA 775 wird der Kühler mit den vom Boxedkühler bekannten Pushpins befestigt, diese wirken zwar auf den ersten Blick nicht wirklich vertrauenswürdig, erweisen sich aber als durchaus geeignet und halten nach dem Einrasten den Kühler fest auf der CPU. Einzig in engen Gehäusen wird die Montage dadurch erschwert, dass die Lamellen über die Halterung hinausstehen und dass bei unserem Testmainboard die Kühlung der Spannungswandler sehr nah am Sockel liegt. In größeren Gehäusen fällt dieses Manko weg und die Montage geht leichter von der Hand.









