Von: R. Göser
| 14.06.06 15:02Scythe Katana Cu

Diejenigen, die einen leistungsstarken Prozessor haben, brauchen auch einen guten CPU-Kühler, um die entstandene Wärme effektiv abführen zu können. Heute werfen wir einen Blick auf den Nachfolger des Scythe Katana Kühlers, den Katana Cu, der auf der CeBIT 2006 in Hannover präsentiert wurde. Ob Scythes neuer Kupferkühler wirklich überzeugen kann, erfahrt Ihr in diesem Test.
Die Nachfrage nach leisen und trotzdem leistungsstarken CPU-Kühlern wird ständig größer. Die Weiterentwicklung des Katana aus dem Hause Scythe nennt sich Katana Cu und wird unter diesen Gesichtspunkten getestet.
Sein älterer Bruder, der Katana, hat Aluminium-Lamellen, welche nun durch Kupfer ersetzt wurden, was eine bessere Wärmeabgabe an die Luft ermöglichen soll. Der Name „Katana“ stammt von einer gleichnamigen Waffe der Samurai und die Endung „Cu“ steht für die Kupfervariante, denn Cu ist ein Kürzel für das Element Kupfer.
Lieferumfang
Im Lieferumfang befinden sich 2 Installationsanleitungen für alle gängigen Sockel, allerhand Befestigungsteile und Schrauben. Ein Päckchen mit Wärmeleitpaste und ein Schraubenschlüssel für die mitgelieferten Schrauben und ein Adapter.
Es stört wenig, dass die Bedienungsanleitung in den Sprachen Englisch und Japanisch ist, denn die Bilder erklären alles von selbst und falls es doch mal Unklarheiten gibt, wird kurz der englische Text überflogen.
Das Päckchen Wärmeleitpaste genügt für einige Anwendungen, ist jedoch nicht wiederverschließbar.

Der Kühler selbst besteht aus einer Grundplatte, an der die Wärme aufgenommen wird, zwei durch die Grundplatte laufende Heatpipes, welche die Wärme schnell an die Kühllamellen weitergeben. Dort wird sie durch den 92x92x25mm großen Lüfter mit einem 3pol. Stecker schnell abgeführt. Die Komponenten rund um die CPU, Spannungswandler, Northbridge und Ram, werden zusätzlich noch gekühlt, da der Kühler um etwa 20° geneigt ist. Die Grundplatte besteht ebenfalls aus Kupfer und ist beim Transport durch eine blaue Plastikfolie geschützt. Nach dem Entfernen dieser sieht man, dass der Kühlerboden spiegelnd plan gearbeitet und poliert wurde.
Als Zusatz wurde an dem Lüfter noch ein Drehpotentiometer angebracht, durch welches die Drehzahl des Lüfter zwischen „low“ und „high“ stufenlos reguliert werden kann. Das Drehpotentiometer ist in einer Slotblende befestigt und wird in einem der sieben verfügbaren Slots untergebracht. Für alle, die jedoch nicht immer an die Rückseite ihres Gehäuses greifen wollen, bietet sich einerseits an, das Potentiometer aus der Slotblende zu entfernen und z.B. in der Front unterzubringen oder aber auch den Lüfter komplett an eine Lüftersteuerung, z.B. im Mainboard integriert, anzuschließen. Das Potentiometer kann man leider nicht entfernen, man könnte höchstens die beiden Kabel abschneiden und aneinanderlöten, d.h. kurzschließen. Die Kanten der Lamellen sind gut abgerundet, wodurch man sich nicht schneiden kann. Der Lüfter ist abnehmbar, wenn auch etwas umständlich, wodurch man jeden anderen beliebigen 92er Lüfter montieren kann. Hierzu biegt man die Halterungen aus den Befestigungslöchern des Lüfter heraus.

Mittels dem beiliegenden Adapter kann der Lüfter direkt ans Netzteil angeschlossen werden. Ein weiterer Stecker ermöglicht, wenn ans Mainboard angeschlossen, die Auslesung der Lüfterdrehzahl.









