Nvidia präsentiert neue GeForce GT 420 - ganz heimlich

Langsam wird es Zeit, dass Nvidia nach dem etwas missglückten Start der Fermi Architektur den Mainstreammarkt mit Grafikkarten bedient. Nachdem das mit der GTX 460 wahrscheinlich erstmal recht gut gelingt muss man allerdings auch die User bedienen, die eine einfache Low End Lösung benötigen, wahlweise auch OEMs, die günstige und stromsparende PCs herstellen.
Genau für diesen Zweck hat man nun still und heimlich die GeForce GT 420 auf der firmeneigenen Website online gestellt. Zwar ist die GT 420 aktuell noch ausdrücklich als OEM Karte deklariert, allerdings wollen wir nicht ausschließen, dass der Retail Markt auch ein paar Karten oder ein ähnliches Modell bekommt.

Die neue Karte setzt auf die 40 Nanometer GF108 GPU und unterstützt selbstverständlich auch DirectX 11. Sie ist eine Low Profile Karte mit einem VGA, DVI und HDMI Ausgang und benötigt einen aktiven Single Slot Kühler um die 48 CUDA Kerne auf Betriebstemperatur zu halten.
Der Grafikkern taktet mit 700 MHz, die Shader laufen mit 1400 MHz. Wie gewohnt von OEM Karten finden sich mit 2 Gigabyte unnötig viel VRAM, dieser DDR3 Speicher mit 128 Bit Anbindung und 1800 MHz effektivem Takt sollte sich in Performance Tests auch eher mäßig schlagen.
Weitere Features wie Unterstützung für CUDA, PhysX und Blu Ray 3D sind auch gegeben. Das einzige, was uns derzeit ein wenig stört ist die TDP von 50 Watt. Zwar lässt die Karte sich leistungsmäßig noch nicht einordnen, doch diese TDP liegt zwischen denen der Radeon HD 5570 und HD 5670, folglich sollte die Performance im Idealfall irgendwo zwischen diesen beiden zu finden sein.
Des Weiteren stellte Nvidia auch neue mobile Grafikkarten vor, die ihr in der unten stehenden Tabelle findet. Die meisten davon werden bald in neuen Laptops wie beispielsweise dem Asus N73JN zu finden sein.
| Nvidia GeForce 400M | |||||||
| Modell | GTX 470M | GTX 460M | GT 445M | GT 435M | GT 425M | GT 420M | GT 415M |
| Kerntakt | 535 MHz | 675 MHz | 590 MHz | 650 MHz | 560 MHz | 500 MHz | 500 MHz |
| Shadertakt | 1100 MHz | 1350 MHz | 1180 MHz | 1300 MHz | 1120 MHz | 1000 MHz | 1000 MHz |
| Speichertakt | 1250 MHz | 1250 MHz | 800 MHz / 1250 MHz | 800 MHz | 800 MHz | 800 MHz | 800 MHz |
| CUDA Kerne | 288 | 192 | 144 | 96 | 96 | 96 | 48 W |
| Speicherart & -größe | bis 1 GB GDDR5 | bis 1 GB GDDR5 | bis 1 GB DDR3 / GDDR5 | bis 1 GB DDR3 | bis 1 GB DDR3 | bis 512 MB DDR3 | bis 512 MB DDR3 |
| Speicherbandbreite | 192 Bit | 192 Bit | 128 Bit / 192 Bit | 128 Bit | 128 Bit | 128 Bit | 128 Bit |
| SLI fähig | Ja | Ja | - | - | - | - | - |
Quelle: Nvidia










Kommentare (4)
Reggea Gandalf
Datum: 5.09.2010
Kommt dann auf den Preis an, ob das Produkt akzeptiert wird.
der_eismann
Datum: 5.09.2010
Horst58
Datum: 5.09.2010
Sie kann Cuda.
Wenn sie dabei auch nicht als der stolze Überflieger zeigt, ist sie alle Male leistungsfähiger als die IGPs der Clarkdales.
Das ist, auch wenn die Gimmiks kaum je gebraucht werden dürften, für die Hersteller und Verramscher von Systemen von der Stange ganz sicher ein gute Grundlage für das Rühren der Werbetrommel, und somit wieder einmal grad so recht, ahnungslosen Kunden Geld aus der Tasche ziehen zu können.
Wird wohl nicht mehr lange dauern, bis diese Dingerlinge in irgendeiner Form in die Verkaufsregale finden.
R32
Datum: 5.09.2010
Kann also ein System mit einer starken Nvdia oder einer starken ATI komplettieren, indem sie nur zur Physx Berechnung eingesetzt wird.
Dafür sollte sie stark genug sein.
Hier kann man sich die ganze Nvidia präsentiert neue GeForce GT 420 - ganz heimlich Diskussion anschauen