Von: Semmel

 |  08.01.06 21:23

Hitachi T7K250 – Vorsprung durch NCQ und SATA2 ?

In dem Bereich Festplatten passiert einiges, jedoch wird darüber recht wenig berichtet. Wir stellen dieses Mal einen aufwendigeren Vergleich dar, der die Unterschiede zwischen SATA1, SATA2 und NCQ bei verschiedenen Festplatten und Controllern darstellt. Die Hitachi T7K250 wurde mit dem Vormodell 7K250 und zwei Western Digital Raptor Festplatten verglichen und gebencht.. Um Leistungsunterschiede deutlicher zu machen und mehr Leistung zu erhalten, wurden die Festplatten auch in einem Raid0-Bund betrieben.


Hitachi T7K250 mit 250 GB - SATA2 und NCQ

 

1. Vorwort

Die erfolgreiche und robuste Hitachi 7K250 erfährt durch dichtere Platter, SATA2 und NCQ ein Upgrade und die T7K250 entsteht.

Mit 160 und 250 GB ist sie aktuell verfügbar, wobei wir uns heute nur mit dem 250GB Modell beschäftigen.

Während die 7K250 Reihe noch 83GB pro Scheibe hatte, wurde es bei der T7K250 auf 125 GB erhöht.

Die höhere Datendichte spart bei 250 GB einen ganzen Platter, reduziert die Produktionskosten und damit den Preis.

Außerdem wird die sequentielle Transferrate erhöht.

Durch NCQ werden die Anfragen an die Festplatte bei einem passenden Controller neu geordnet um die Summe aller Anfragen so schnell wie möglich bearbeiten zu können. Dadurch arbeitet die HDD insgesamt weniger und ist schneller fertig, aber weil dadurch auch bestimmte Festplattenzugriffe durch die Neuordnung eine niedrigere Priorität bekommen können, kann NCQ in manchen Situationen auch verlangsamen.

Wie effizient NCQ funktioniert, hängt vom SATA-Controller und von der Festplatte selbst ab.

Was die Hitachi T7K250 wirklich leistet, was NCQ/SATA2 bringt und ob sich ein Raid0 lohnt erfahrt ihr in diesem Review!

 

 

 

2. Aussehen

 

Die Festplatte kam in einer antistatischen Verpackung ohne Zubehör daher.

Optisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts geändert.

 

 

 

3. welcher SATA Controller?

 

NCQ ist ein Feature von SATA2.

Trotzdem gibt es sowohl SATA1 Platten mit NCQ, als auch SATA2 Laufwerke ohne NCQ.

Da die Hitachi T7K250 aber beides hat, ist das für uns nicht weiter von Belang.

 

Damit NCQ und/oder SATA2 funktionieren, muss es nicht nur die Festplatte, sondern auch der genutzte SATA-Controller unterstützen.

Zum Test kamen folgende SATA-Controller zum Einsatz:

1. Intel ICH7R Southbridge mit 4 integrierten SATA2 Ports mit NCQ und Raid0 Support

2. Intel ICH6 Southbridge mit 4 integrierten SATA1 Ports mit NCQ Support*

3. Intel ICH5R Southbridge mit 2 integrierten SATA1 Ports mit Raid0 Support

4. Sil3112 an PCI mit 2 SATA1 Ports mit Raid0 Support

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