Von: F. Schwarz

 |  21.03.06 22:30

Gigabyte Radeon X1900XT


 

 


3. Kühlung / Lautstärke

 

Der Kühler ist riesig und macht den nebenan liegenden PCI/PCIe Slot unbrauchbar.
Nach dem Einschalten des Rechners entwickelt der Kühler ein staubsaugerartig lautes Lüftergeräusch, welches sich dann auf ein immer noch deutlich hörbares Surren reduziert.

Im 3D Modus wird die Grafikkarte schon nach kurzer Zeit minimal lauter und nach längerer Laufzeit noch eine weitere Stufe lauter.

Der Kern wurde dabei maximal 75° C heiß.
Im Idle-Zustand waren es nur 53° C.

Die Temperaturen sind akzeptabel, doch hätte man von der Lautstärke schon Leiseres erwarten können.

 

 

 

 

4. Benchmarks

 

 

 

Prozessor Pentium M 730 @ 2,6 GHz
Mainboard Asus P4GPL-X
RAM 2x512 MB Twinmos/BH5 @ CL2-2-2-4
Betriebssystem Windows XP SP1
Treiber ATI Catalyst 5.12
Treiber Nvidia Forceware 81.85
Netzteil Tagan 2force 430W


Alle getesteten Grafikkarten wurden bis ans stabile Maximum übertaktet, wo auch keine Bildfehler zu sehen waren:

 

 

Grafikkarte Standardtakt Chip/Ram übertaktet (OC)
x1900 XT 625/1450 MHz 690/1600 MHz
x1800 XL 500/1000 MHz 560/1225 MHz
7800 GTX 430/1200 MHz 490/1400 MHz
7800 GT 405/1000 MHz 440/1180 MHz
X850 XT 540/1080 MHz 580/1170 MHz
X800 XT  500/1000 MHz 570/1140 MHz
X700 Pro  425/860 MHz 480/1120 MHz


Die extrem hohen Taktraten lassen einiges erwarten, hier zu den Ergebnissen:

 

 

Es ist kaum zu glauben, aber die X1900XT kann sogar im alten, stark prozessorlastigen 3D Mark 01 noch einiges an Punkten rausholen.

 

 

Im 3D Mark03 ist eher eine hohe Texelfüllrate anstatt einer hoher Pixelshaderleistung gefragt und deshalb ist die X1900 XT nur minimal im Vorteil gegenüber der älteren 256 MB 7800 GTX.

 

 

Im 3D Mark05 kann die X1900 XT ihre Stärke durch die 48 ALUs endlich ausspielen und sich deutlich vom Rest absetzen.

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