Von: C. Marx
| 25.03.06 12:18EVGA 7800GS „Superclock“: Das neue AGP-Flagschiff?

Auf der Suche nach der seltenen, fast ausgerotteten Spezies AGP-Grafikkarte muss man so einige Hürden nehmen. AGP ist tot - oder etwa doch nicht? Wir haben ein Exemplar von EVGA genauer unter die Lupe genommen. Was diese Grafikkarte wirklich leistet, erfahrt ihr bei uns.
Einleitung:
Dass AGP kurz davor ist auszusterben, ist gewiss und es ist auch abzusehen, dass die Geforce 7800GS wohl die letzte AGP Karte sein wird. Mit der 7800GS versucht man bei NVIDIA den derzeitig von ATI besetzten Thron im AGP-Sektor zurückzuerobern. Um den aussterbenden AGP Slot das Letzte abzufordern, hat EVGA jetzt die „Superclock“ Version vorgestellt. Bei ihr handelt es sich um die schnellste 7800GS auf dem Markt. Ob sie allerdings ihr Geld auch Wert ist, werden wir hier und heute klären.
Die Karte:
Unter der Haube des Kühlers steckt ein abgespeckter G70 Chip, wie er auch auf der 7800 GT und GTX zu finden ist. Bei den Pixel-Pipelines hat man der GS immerhin 16 überlassen (GT=20 \ GTX=24), um als direkter Konkurrent zur X850 XT PE da zustehen. Da jedoch der G70 ein reiner PCIe Chip ist, kommt der NVIDIA Brückenchip zum Einsatz, damit die Karte auch über AGP ihre Daten erhält und auch etwas mit diesen anfangen kann. Im Vergleich zu „normalen“ 7800GS Karten nimmt man für die „Superclock“ Edition von EVGA speziell selektierte G70 Chips und Speicherchips, welche auch auf rekordverdächtige Werte übertaktet werden. Der G70 Chip wird dabei mit 460Mhz an seine maximale Grenze gebracht, wie wir später beim Overclocking festgestellt haben. Die 1,4ns Chips von Samsung sind jedoch mit 1350Mhz noch lange nicht an ihrer Grenze angelangt.
Das Zubehör, was man der Karte dann aber mit auf den Weg in die heimischen PCs gibt, ist mehr als nur dürftig. Im Vergleich zu anderen Testmustern, z.B. einer X800Pro von Gigabyte, hat man wirklich an allem gespart. Immerhin die Treiber CD, ein DVI/D-Sub Adapter und ein S-Video Kabel hat man dem Karton beigelegt.















