Von: F. Roos

 |  20.09.11 11:30

Erweiterte Menschlichkeit? Deus Ex: Human Revolution im Test

Kaum ein Monat vergeht ohne dass ein Publisher ein neues Spiel mit vollmundigen Versprechungen veröffentlicht. Kürzlich wurde so auch „Deus Ex: Human Revolution“ präsentiert. Das Spiel tritt die Nachfolge der erfolgreichen ersten beiden Teile „Deus Ex“ und „Deus Ex: Invisible War“ an. Während der erste Teil aus dem Jahr 2000 stammt und derzeit für die PlayStation 3 und Xbox360 neu aufgelegt wird, haben wir uns die PC-Version des dritten und neuesten Teils „Deus Ex: Human Revolution“ einmal näher angesehen. Da das neue Spiel als Prequel angelegt ist, spielt sich seine Handlung vor den ersten beiden Teilen ab. Es ist also, anders als es oft bei Fortsetzungen erfolgreicher Reihen der Fall ist, nicht notwendig die bisher erschienen Teile zu kennen um den Einstieg ins Spiel zu machen.


 

Der erste Eindruck

 

Direkt nach der, dank Steam zwar einfachen aber leider nicht besonders schnellen, Installation geht es los: wir begeben uns ins Abenteuer. Die erste Halbe Stunde des Spiels fällt vorallem durch die intensiv genutzten Cutscenes auf. Zwar kann man sich teilweise durch eine bewegliche Kamera im Raum umsehen, dennoch wird man beim motivierten Start ins Spiel etwas eingebremst. In den ersten Abschnitten lässt sich auch ein wenig Humor entdecken, so ist eine Überwachungskamera mit der Aufschrift „Big Bro“ ganz eindeutig eine Anspielung auf den Romanklassiker „1984“ von George Orwell. Diese Anspielung trifft die Atmosphäre der ersten Spielminuten auf den Punkt, zeichnet sie doch ein ähnlich düsteres (und doch ganz anders gelagertes) Zukunftsbild wie Orwells Werk. Insgesamt spinnt „Deus Ex: Human Revolution“ ein Bild von der Zukunft, das den Spieler skeptisch stimmen kann, später dazu mehr.

 

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