Von: N. Rüdiger
| 06.02.06 20:26EPoX 8KDA3+ Mainboard

AMD's aktuellster Sockel ist der s939, für manche Einsatzgebiete ist dieser aber einfach zu oversized und somit auch zu teuer. Mit seinem Vorgänger, dem s754 geht man einen ausgezeichneten Kompromiss aus Leistung und Preis ein. Plattformen, die auf diesem Sockel basieren, stehen dem Nachfolger in nichts wirklich weit nach. Wir haben hier ein EPoX-Board und einen Sempron 64 ausführlich getestet.
Vorwort:
Schon lange gilt der Sockel 754 vollends vom s939 abgelöst – in vielerlei Hinsicht jedoch ist eine s754 Plattform ein ausgezeichneter Kompromiss aus Preis, Leistung und Zukunftssicherheit. Die Preise von Sockel A und 754 unterscheiden sich praktisch nicht, der Leistungszuwachs von Letzterem hinsichtlich des alt bewährten Sockel A ist aber immens.
Zudem wird es noch etwas länger Hardware für diesen Sockel zu kaufen geben.
Lieferumfang:
- EPoX 8KDA3+
- 2x P-ATA Kabel
- Floppy Kabel
- 2x S-ATA Kabelsatz (Datenkabel + Stromkabel)
- Schraubenzieher (2x Kreuz, 2x Schlitz)
- Passive Mosfet-Kühler
- Handbücher
- CD-ROM (Treiber, Utility’s etc.)
Spezifikationen:
- nForce 3 250GB
- Sockel 754 Interface
- 4x DDR RAM bis 3GB
- 1x AGP; 5x PCI
- 6x S-ATA (2x nForce, 4x Sil-3114)
- 8x USB 2.0 (4x Rückseite)
- 10/100/1000MB LAN
- AC’97 7.1 Sound
- 2x IDE 1x Floppy
Verarbeitung & Layout:
Auch dieses Board kommt mit dem typisch grünem PCB und dem goldenen Aktiv-Kühler auf der Northbridge. Ebenfalls das obligatorische, kleine Fehler-LCD ist Teil dieses Mainboards.
Die Anordnung der einzelnen Bauteile ist im Allgemeinen recht gut gelungen – einzig die oberen beiden S-ATA Port’s (nVidia S-ATA) sind denkbar ungünstig platziert. Wie später noch erwähnt wird, ist es für die Windowsinstallation nämlich erforderlich, diese zu nutzen. Der komplette Silicon Image Controller wird noch nicht erkannt. Alternativ wären die S-ATA Treiber auf der Windows CD zu integrieren bzw. bei der Installation per Diskette einzubinden, dann wäre eine Nutzung des Silicon Image Controllers kein Problem.
Die beiden Stromstecker (24 Pol und 4 Pol) sind direkt beieinander, das wirkt sich positiv auf das Kabelmanagement im Gehäuse aus, zudem sind Netzteile mit zusammenhängendem ATX und 4-Pol Stromkabel kein Problem.
Es befinden sich drei 3-Pol Stromanschlüsse für Lüfter (1x CPU, 2x Systemfan) auf der Platine, die Platzierung dieser ist gut durchdacht und nicht wie bei vielen anderen Board’s direkt um den Sockel gelegt. Eine Buchse ist direkt beim ATX Stecker, einer ganz rechts unten. Letzterer ermöglicht das Verwenden eines Frontlüfters ohne das Stromkabel für diesen über das gesamte Mainboard zu legen.













