Von: S. Eizenhöfer
| 15.12.09 22:00DDR3 Speicher-Roundup
Kingston HyperX DDR3 1600 - CL8
Neben Corsair gehört sicherlich auch Kingston zu den bekannteren Speicherherstellern. Seit nunmehr 22 Jahren besteht dieser, in den USA gegründete Konzern und versorgt den Markt mit Arbeits- und Flashspeichern für die verschiedensten Anwendungsbereiche. Wie bereits mehrfach erwähnt, kümmern wir uns heute lediglich um den Sektor Arbeitsspeicher und die dort vertretenen highend Module. Kingston sendete uns zwei, mit blauem Kühlkörper versehene Riegel zu. Die genaue Bezeichnug lautet folgendermaßen: „KHX1600C8D3K2/4GX". Aus den Datenblättern kann man folgende Spezifikationen entnehmen:
| Kingston HyperX PC312800 - C8 | |
| Modellbezeichnung | KHX1600C8D3K2/4GX |
| Modulgröße | 2 x 2GB |
| Taktfrequenz | 1600MHz |
| CAS Latency (CL) | 8 |
| RAS to CAS Delay (tRCD) | 8 |
| Row Precharge Delay (tRP/tRC | 8 |
| Row Active Delay (tRA/tRD/tRAS) | 20 |
| Spannung | 1,65 V |
| Garantie | Lebenslang |
Dem Speicher liegen vier vorprogrammierte Takt/Timing Einstellungen zu Grunde. Drei nach von der JEDEC vorgegebenen Standards und ein XMP-Profil. Letzteres ist sicherlich das bedeutendste, da es die bestmöglichen, vom Hersteller Vorgegeben Settings darstellt. Da sich dies in Worten nur sehr schwer beschreiben lässt, folgt an dieser Stelle ein SiSoft Sandra Screenshot.
Im Vergleich zum Corsair Speicher fällt auf, dass Kingston seinen Riegeln eine zusätzliche vorgefertigte Option spendiert hat. Dieser hat nun, durch die neu hinzugekommene Einstellungen für 518 MHz bzw. 519 MHz, (wird je nach Programm unterschiedlich ausgelesen) vier anstelle von drei JEDEC Settings. Diese hohe Abdeckung des Takt-Spektrum lässt kaum Fragen offen und so hat man für jeden Anwendungsbereich die Gewissheit, eine stabile und funktionierende Einstellung zur Verfügung zu haben.
Optisch gesehen, kommt der Kingston-RAM, wegen des einfach gehaltenen, ohne große Kühlrippen versehenen Heatspreaders, am schlichtesten daher. In seit Urzeiten bekanntem und gewohntem Blau erstrahlt dieser und hinterlässt bei einen abgerundeten und soliden Eindruck. Aufgrund des Designs, liegt der Schluss nahe, dass dieser im Vergleich zu unseren anderen beiden „Probanden", nicht ausreichend gekühlt sein könnte. Kingstons Module wurden in der Tat am wärmsten, die Betonung jedoch liegt bewusst auf „warm", denn wirklich heiß wurde auch dieser nicht. Eventuell könnte dies bei starkem Übertakten zu Problemen führen, für die vorgesehenen Spezifikationen jedoch, absolut ausreichend.

