AMD Phenom II X6 im Test - „Leo“ Plattform soll’s richten!

Es ist nicht lange her, da haben wir uns eine Übersicht über Quadcores verschafft. Damals, das waren Zeiten in denen man mit einer Quadcore als Gamer oder Hardware Enthusiast auf dem Hardware Olymp stand, sei es darum, ob sie nun von AMD oder Intel kamen. Doch nun läutet die mächtige Glocke des Fortschritts schon das nächste Level ein, da haben einige gerade erst mit dem vorhergehenden begonnen.
Die Rede ist von sechskernigen Ungetümen, die nun auf die Desktop-Welt losgelassen werden. Und sogleich richtet sich unser Blick fragend auf die Software Industrie, denn man wäre ja schon froh, wenn diese vier Kerne voll und ganz nutzen würde. Was will man also mit noch zwei Kernen mehr? Doch man schreitet voran, sechs Kerne an der Zahl sollen bei AMD richten, was die Quadcores nicht zu verrichten im Stande waren. Ein möglicher Angriff auf Intel, man vergleicht sich immerhin erstmals ernsthaft mit dem Core i7 von Intel. Man ist zwar nicht so aberwitzig sich mit den High End Modellen zu vergleich, schießt aber preislich scharf in Ihre Richtung. Und man spuckt hohe Töne den billigsten sechs Kern Prozessor zu verkaufen, was so auch stimmt. Immerhin kostet AMDs Topmodell AMD Phenom II X6 1090T gerade einmal 1/3 des Preises, den man für Intels Six-Core bezahlen soll.
Und auf genau jenes Modell soll sich heute unser Fokus richten. Denn AMD launched nicht einfach einen neuen Six-Core Prozessor, sondern man launcht quasi eine ganze Plattform. Vertretten durch die neuen Six-Cores und deren AM3 Untersatz samt den neuen Chipsätzen der 8. Serie (890FX,890GX,870).

Sicher, die Überschrift mag hoch gegriffen sein. Wenn man sich allerdings in die Lage von AMD versetzt, wird man diesen Spruch wohl im Hinterkopf haben. AMD setzt große Hoffnungen in die neue Leo Plattform. Im Einzelnen besteht diese Plattform aus den Kerntücken Phenom II X6, AMD 8’er Serie Chipsatz und der schon länger bekannten HD58XX Grafikkarten Serie. Sicherlich greift man noch nicht nach den Sternen am Himmel, aber man will es endlich schaffen weiter an der Leiter hoch zu Klettern und doch das ein oder andere Konkurrenzprodukt hinter sich zu lassen.










Kommentare (9)
Datum: 27.04.2010
Wie es zu erwarten war, bringt er bei Spielen nicht großartig viel. Klar, diese sind bisher nicht auf Six-Cores ausgelegt. Dies wird sich jedoch sicher (bald?) ändern.
Aber bei Programmen wie Winrar, welche zum Alltäglichen gebrauch gehören, schlägt er sich um einiges besser wie der alte 4-Kerner.
Da wäre es doch glatt eine Überlegung wert, erst recht wenn der Preis direkt nach dem Release unter 200eur liegt. Und ich denke/hoffe, dieser wird noch weiter sinken, erst recht wenn noch die anderen Modelle releast werden.
Der erhöhte Speicherdurchsatz, lässt darauf schließen, das AMD auch anderweitig noch ein wenig "tuning" vorgenommen hat.
Was mich jedoch ziemlich verwundert:
Er schlägt sich im Overclocking ziemlich gut.
Um einiges besser wie das Vorgängermodell, man konnte knapp 4.4GHZ mit (immerhin) 1.55v erreichen, was ja laut AMD immer noch mehr oder weniger OK ist..
Unter 4GHZ werden knapp 0.1v weniger gebraucht wie beim X4.
Urkman
Datum: 27.04.2010
Es ist natürlich eine Endscheidung des Egos jetzt unbedingt auf einen Sechskerner zu setzen, da im Allgemeinen die meisten Games und auch andere Programme darauf noch nicht optimiert sind, so zeigt es ja auch der Test.
Da sicher die Preise in nächster Zeit wie üblich sinken dürften, kann man getrost abwarten.
Das AMD ganz nebenbei die Performenz der 45nm Kerne verbessert hat finde ich an der Stelle eigentlich schon fast interessanter als die Tasache das es hier um einen Sechskerner geht.
Anscheinend wurde am Speicherkontroller und am Stepping gewerkelt und AMD konnte die Speicherdurchsätze und OC-Verhalten deutlich verbessern und das mit niedrigerer Spannung.
Mal schauen wann die neue Fertigung in ein neues Stepping der bestehenden Quads übernommen wird.
bnomis1
Datum: 27.04.2010
Reggea Gandalf
Datum: 27.04.2010
Den angepeilten Konkurrenten (die Mainstream i7 860 und 870) kann das Topmodell einholen.
Bei CB brauchten sie satte 1,6 Volt für 4,2 GHz. Recht viel auf Dauer für eine 45nm CPU.
invalid
Datum: 27.04.2010
Reggea Gandalf
Datum: 27.04.2010
Ein Schritt nach vorne ist es aber definitiv.
Ich finde den 1055T fast noch interessanter, da der nur um die 200€ kostet.
Hoffentlich passt Intel jetzt die Preise etwas an
shafty
Datum: 27.04.2010
http://www.chip.de/artikel/AMD-Pheno..._42553403.html
Hab ich gefunden hoffe das darf ich hier reintun
invalid
Datum: 27.04.2010
NOOC
Datum: 27.04.2010
Das bei den Games kein Leistungsschub von 50 % zu erwarten war ist.
Für Spiele lohnt es sich vor einem Jahr auch nicht sich einen Quad zu kaufen.
In allem anderen hat mich diese CPU echt überrascht ! Das OC Potential, der Turbo, die TDP und der Preis sind echt krass !
Hier kann man sich die ganze AMD Phenom II X6 im Test - „Leo“ Plattform soll’s richten! Diskussion anschauen