Image-Fileformate: ...nach über 20 Jahren ist DNG nun der offizielle RAW-Bildstandard: Ein Blick auf die Entwicklung - und die Rezeption am Markt

d-hubs

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Das Digital-Negative-Format (DNG, deutsch digitales Negativ) - das offene, verlustfreie Rohdatenformat, das für die Digitalfotografie entwickelt wurde: es ist nach ++ 20 Jahren nun offizieller Standard: Veröffentlicht im September 2004 wurde es nach Angaben Adobe mit dem Ziel entwickelt, die verschiedenen proprietären Formate der Digitalkamera-Herstellerfirmen 📸 zu ersetzen und sich als Standard zu etablieren. 📀 Seit der DNG-Veröffentlichung unterstützen z.B. alle Adobe-Produkte zur Foto-Manipulation (wie Adobe Photoshop und Adobe Lightroom) das DNG-Format. Doch - und das ist die Frage - wie ist die Rezeption des Formats am Markt - bei den Herstellern - z.B. der Kameras - und bei euch Fotografen...?


Liebe PCMasters-Community - guten Abend, 😇

sehr lange hat es gedauert - nun ists von der ISO anerkannt. Die vielen interessanten Aspekte und Inplikationen, das "Für und Wider" all das wird zur Zeit auch sehr ausführlich diskutiert - z.B. auch auf Reddit:


a. Nach über 20 Jahren Bemühungen ist DNG jetzt der offizielle RAW-Bildstandard.

56 upvotes :: 8 comments:



b. Pros and cons of moving to DNG

8 upvotes :: 55 comments:



Ein Blick auf die Entwicklungsgeschichte - das gibt auch die Wikipediaseite frei:

....mehr Details - zum Digital Negative-Format : vgl den Wikipedia-Artiklel:

Zitat:

Digital Negative (DNG) ist ein Open-Source-RAW-Datenformat, das verlustfrei arbeitet und klar definiert ist. Ziel ist es, eine Reihe proprietärer RAW-Bildformate zu ersetzen. DNG wurde von Adobe entwickelt und am 27. September 2004 veröffentlicht. Zur Veröffentlichung erschien die erste Version der DNG-Spezifikation sowie verschiedene Produkte, darunter ein kostenloses DNG-Konverter-Tool. Alle seitdem erschienenen Bildbearbeitungsprogramme von Adobe (wie Adobe Photoshop und Adobe Lightroom) unterstützen DNG.

DNG basiert auf dem TIFF/EP-Standardformat und erfordert die Verwendung umfangreicher Metadaten. Die Spezifikation des Dateiformats ist offen und unterliegt keinen Schutzrechten oder Patenten.

Ziele Die Ziele des DNG-Dateiformats sind:

Digitale Bildarchivierung (auch bekannt als „Archivierung“)
Die US-amerikanische Library of Congress empfiehlt DNG als Alternative zu anderen RAW-Bildformaten.[19] Das Projekt „Digital Photography Best Practices and Workflow“ (dpBestflow), finanziert von der US-Kongressbibliothek und betrieben von der American Society of Media Photographers (ASMP), hebt DNG besonders hervor und erklärt: „DNG-Dateien haben sich in unserem Workflow als deutlich nützlicher erwiesen als die proprietären RAW-Dateien.“

Einfache und/oder umfassende Nutzung durch Softwareentwickler
Software könnte RAW-Formate auch ohne DNG mithilfe von Reverse Engineering und/oder dcraw unterstützen; DNG vereinfacht dies jedoch, und viele Softwareprodukte können über DNG Bilder von Kameras verarbeiten, über die sie keine spezifischen Kenntnisse besitzen. Allerdings werden die von einem Softwarehersteller in der DNG-Datei gespeicherten Einstellungen wahrscheinlich nicht von Produkten anderer Hersteller erkannt.

Kamerainterne Nutzung durch Kamerahersteller
Etwa 12 Kamerahersteller haben DNG in ihren Kameras verwendet. Rund 38 Kameramodelle unterstützen DNG.[22] RAW-Bildformate für mehr als 230 Kameramodelle können in DNG konvertiert werden.

Interoperabilität verschiedener Hersteller
Im Gegensatz zu den proprietären RAW-Formaten der meisten Kameras wird DNG von mehreren Herstellern unterstützt und ist mit einer Vielzahl von Softwareanwendungen lesbar.

Technische Zusammenfassung
Eine DNG-Datei enthält immer die Daten eines Hauptbildes sowie Metadaten und optional mindestens eine JPEG-Vorschau.[2] Sie hat üblicherweise die Dateiendung „.dng“ oder „.DNG“.

Lest noch weiter - noch viel mehr Inhalt und Hintergrund - auf der Wikipedia-Seite:


zwei Videos - die ziegen mehr Details und geben Aufschluss : a. DNG vs RAW – What, Why, and should you convert?


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b. Explaining Image File Formats


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Zit: "Image file formats and related concepts explained, including raster vs vector graphics, colour spaces and alpha channels, and bit depth. File formats covered include JPEG, PNG, GIF, TIFF, PSD, RAW, AI, SVG, EPS and PDF."

Ein sehr sehr lohnenswerter Videoclip-von Christopher Barnatt einem echten Experten..... (vgl. )

weitere Infos - Hintergründe u. v.a.m.
 
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