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Thema: PC Dämmung...der anderen Art

  1. #1
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    Standard PC Dämmung...der anderen Art


    Guten Tag/Abend,

    ich hatte ursprünglich folgendes vor:
    - gedämmtes Gehäuse
    - Wakü (GPU + CPU)
    - Silent Lüfter/Netzteil

    Zusammengefasst, alles so leise machen wie möglich. Das war die Planung bis vor ein paar Tagen...

    Nun möchte ich nächstes Jahr mein Büro umbauen (dort steht auch der PC). Da ich mir einen sehr breiten/tiefen Schreibtisch kaufen werde, der "über Eck" geht, wäre dort am Eck Platz um darunter den PC zu deponieren.
    Statt den PC zu dämmen, möchte ich mir ein Gehäuse bauen (lassen) welches innen voll gedämmt ist, z.B. mit http://www.armacell.de/www/armacell/ACwwwAttach.nsf/ansFiles/ArmaSoundRDLeafletGE.pdf/$File/ArmaSoundRDLeafletGE.pdf

    Die Belüftung des Ganzes soll über einen Außenanschluss erfolgen.

    Wenn man so einen Durchbruch nach außen macht, welchen Durchmesser sollte man mind. nehmen?

    Damit möglichst wenig Staub/Pollen von außen reinkommen, noch ein paar Luftfilter einbauen (an den Außenanschluss)?

    Könnte es Probleme mit der Luftfeuchte und Kondenswasser geben, z.B. im Winter?

    Im Sommer mit zu "heißer" Außenluft?

    Überhitzung des Systems generell?

    Am meisten Gedanken mache ich mir über die Belüftung des Systems über den Außenanschluss...


    Ich hoffe jemand hat ein paar nützliche Tips und Hinweise für mich. Schonmal danke vorab.

    MfG Hanks

  2. #2
    Avatar von Horst58
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    Ich denke das das wohl machbar ist.
    Über den finanziellen Aufwand mag ich aber erst garnicht nachdenken.
    Genauer gasagt hab ich schon mal eine erste vorsichtige Kalkulation gemacht und bin dabei zum Ergebnis gekommen, daß ein Silentsystem im herkömmlichen Sinne, so "unpreiswert" es dem betriebenen Aufwand nach auch immer werden mag, immer noch entschieden preiswerter als so eine Sonderkonstruktion wird.

    Wenn es Dir eigentlich eher um das Alleinstellungsmerkmal, einen mit Außenluft gekühlten Computer zu haben, geht, magst Du das gern machen.
    Vor zu feuchter Außenluft die dann an den wesentlich wärmeren Computereingeweiden kondensieren könnte, braucht man, der Physik wegen, ja keine Angst zu haben.
    Und wenn im Sommer die Außenluft mal etwas wärmer sein sollte als die im Raum, ist das schließlich kein echter Nachteil. So warm, daß man im Computerinneren sämtliche thermischen Spezifikationen überschreitet wirds kaum werden können. Da müßten, mit (noch) vertretbaren Aufwand für die eigentliche Kühlung bekommt man ein Delta von etwa 20 Grad ja ohne Weiteres hin, draußen ja schon Temperaturen von 50 Grad und mehr herrschen.
    Bei solchen Temperaturen gibts hitzefrei und Dein System wird sich nicht der schweren Büroarbeit widmen müssen, weil Du das auch nicht tust.
    Staubfilter erst einen groben, der schon mal Käfer, Fliegen, Laub usw. fernhält, dann einen feinen, der den eigentlichen Staub zurück hält und je nach Standort/Lage des Büros ziemlich sicher alle 14 Tage oder wöchentlich zu reinigen wäre, halte ich für essenziell.

    Luftkühlung und Null dB passen nicht so richtig zusammen.
    Jedenfalls da wo größere Wärmemengen abzuführen sind, geht das nicht.
    Was man aber machen kann ist, größere Wärmemengen garnicht erst entstehen zu lassen.
    Passives Netzteil, Prozessor aus einer tieferen TDP-Klasse und Undervolting, Nutzung der IGP oder einer passiven Graka und Entkopplung/Bedämpfung der Festplatte(n), sind die Maßnahmen, die schon in einem Standardgehäuse was vergleichbar "Leises" möglich machen. In gedämmten Gehäusen, mit wenigen langsam kreiselnden, großen und entkoppelten Lüftern, bleibts für den Menschen lautlos.
    Das wäre die preiswertere Alternative.
    Null dB werden , man müßte da schon auf natürliche, ohne jegliche Lüfter beschleunigte Konvektion setzen, was das Case zur Größe eines kleinen Schrankes vergrößern würde, trotzdem nicht möglich sein. Jedenfalls wiederum nur mit unakzeptabelem Aufwand.
    Es könnte aber durchaus reichen, einen Rechner, der allzeit unterhalb der Hörschwelle arbeitet, zu planen und zu bauen um Ruhe bei der Arbeit zu haben.
    So ein System wird kaum wesentlich teurer als ne "Lösung von der Stange".
    Wäre das ne Alternative für Dich?

    Übrigens ist eine Wakü, in der die Pumpe das einzig aktive Element ist, die also in jedem Fall auch unterhalb der Hörschwelle bleibt, genau so machbar. Es ist letztlich nur eine Frage des Radiators.
    Geändert von Horst58 (13.11.2011 um 09:21 Uhr)

  3. #3
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    Hallo Horst58,

    vielen dank für deine Antwort.
    Es geht nicht darum einen PC mit Außenluft-Kühlung zu haben, sondern primär darum ein gedämmtes Gehäuse zu haben, welches unabhängig von der Dämmung des PCs ist.
    Ich habe für das Dämmmaterial ca. 200-250€ eingeplant (der qm Preis der Dämmung liegt bei ca. 120€), für das Gehäuse ca. 50€, für das Loch in der Wand + Belüftung, Filter nochmal 50€. Macht zusammen 300-350€. Das mag insgesamt mehr sein wie ein PC Gehäuse zu dämmen und leise Lüfter einzubauen, aber wenn man die Wakü noch dazu rechnet, kommt mal locker auf den gleichen Preis. Entscheidender Vorteil für mich ist halt, dass wenn ich mir einen anderen PC anschaffe, diesen einfach in meinen "Dämmschrank" packe und mich nicht wieder um die Anschaffung einer Wakü, etc. kümmern muss und dann sicherlich wesentlich günstiger fahre. In dem Gehäuse selbst müsste auch wesentlich weniger Staub usw. anfallen, als wenn der PC normal im Raum steht (Teppichboden lässt grüßen).

    Ich werd die Tage mal einen kleinen Grobplan entwerfen um ein paar Details aufzuzeigen.

  4. #4
    Avatar von Horst58
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    Jap, etwa 100 Millimeter Wanddurchbruch, einen Lüfter mit etwa 100 bis 120 qm/h Förderleistung (außen), eine Filterkassette (innen), ein passendes Stück Kopex-Rohr zum Schrank und beim Schrank selbst natürlich für eine geeignete Ablüftung sorgen.
    Machbar ists.
    Nach meiner unmaßgeblichen Meinung.

    Der Rechner selbst sollte aber nach Möglichkeit trotzdem den anfallenden Aufgaben entsprechend geplant werden.
    So viel Performance wie nötig, nicht so viel wie möglich!
    Man textet ja mit einer Gamer-Graka und einem hochtaktenden Vier- oder Nochmehrkerner nicht besser, sinnvoller, bunter höher, weiter [...] als mit was Angemessenem.
    Bilanzen gehen auf oder nicht! Das ist von überdimensionierter Hardware mal vollkommen unabhängig.
    Dem für Dich zuständigen Finanzbeamten Abschreibungen für ein Gaming-Rig plausibel zu machen, dürfte dagegen schwerfallen. (Außer er ist der allgemeinen Dumpfheit in deutschen Amtsstuben anheim gefallen.)
    Geändert von Horst58 (13.11.2011 um 10:13 Uhr)

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