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USB 3.1: Nächste Variante soll im Sommer erscheinen und noch schneller und schmaler sein

Wenn es um den Anschluss von Druckern, Scannern oder externen Laufwerken geht, ist USB meist die erste Wahl. Immerhin implementieren alle Mainboard-Hersteller genügend Schnittstellen auf der Platine, sodass der Rechner mit zahlreichen Geräten bestückt werden kann. Die derzeit schnellste USB-Übertragung funktioniert über USB 3.0, hier werden Geschwindigkeiten von bis zu 4,8 GBit/s erreicht. Im Sommer 2014 soll mit USB 3.1 ein Nachfolger erscheinen, der nicht nur schneller, sondern zudem auch noch deutlich schlanker ist.

USB 3.0 Kabel

Neben Intels Thunderbolt-Anschluss, der bis nächstes Jahr ebenfalls drastisch überarbeitet werden soll, genießt insbesondere die USB-Schnittstelle große Beliebtheit. Dank der aktuellsten Version, USB 3.0, lassen sich große Daten schnell und komfortabel übertragen; ein entsprechendes Medium, das diesen Standard unterstützt, vorausgesetzt.

Mit USB 3.1 soll die Schnittstelle aber nicht nur schneller werden, die Rede ist von 10 GBit/s, sondern vor allem auch platzsparender. Wie das USB-Konsortium mitteilt, sollen so noch schlankere Geräte ermöglicht werden. Die neuen Ergänzungen zum USB 3.1-Protokoll sollen, wenn alles glatt läuft, bereits im Sommer 2014 implementiert sein. Um ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, wie groß der neue USB-Standard werden wird, nennt das Konsortium das aktuelle Micro-B-USB-2.0-Design, das auch bei allen aktuellen Navigiationsgeräten und Smartphones zum Einsatz kommt. Neben der neuen Größe wird das Design auch "multi-direktional" sein, sodass es zukünftig keine Rolle mehr spielen wird, wie rum das Kabel eingesteckt wird; es passt immer.

Zudem wird der neue Typ-C-Anschluss eine integrierte Skala besitzen; sprich das Kabel erkennt automatisch alle angeschlossenen Gerätschaften und skaliert dementsprechend die jeweilig benötigte Stromladung. Aufgrund dieser neuen Funktionen werden aktuelle USB-Ports, und die dazugehörigen Geräte, nicht mehr unterstützt. Wie das USB-Konsortium erklärt, ist Chip-Hersteller Intel sehr zufrieden mit dem zukünftigen Standard, denn dieser ermöglicht die Entwicklung von noch schmaleren Devices, etwa Tablets.

Quelle: SlashGear

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