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Stellenabbau bei Foxconn: Eine Million neue Roboter statt neuer Arbeitskräfte

Der taiwanische Auftragshersteller-Gigant Foxconn, welcher unter anderem als Hauptlieferant für Intel bekannt ist, möchte einige Arbeiter mit rund einer Million neuer Roboter bis 2014 ersetzen. Dadurch sollten Ausgaben gesenkt und die Effizienz der Arbeit gesteigert werden. Diese beiden Gründe nannte zumindest Terry Gou, Gründer und Leiter bei Foxconn, am letzten Freitag. Die Roboter sollen schließlich einfache Aufgaben übernehmen, hieß es weiter.


Diese routinemäßigen Aufgaben, welche die Roboter übernehmen sollen, sind einfache Arbeiten wie das Besprühen von Teilen, Schweißen oder das Zusammenbauen von Komponenten. Gerade diese Routineaufgaben wurden bis jetzt überwiegend von Arbeitern übernommen. Aktuell verfügt Foxconn über lediglich 10.000 Roboter. Im nächsten Jahr möchte man bereits den 300.000. Roboter in Betrieb setzen.  In drei Jahren soll dann sogar die Millionen-Grenze überschritten werden – dies sieht zumindest der Plan von Foxconn vor.   Derzeit sind rund 1,2 Mio. Menschen bei Foxconn beschäftigt. Alleine 1 Mio. Personen davon arbeiten auf chinesischem Grund. Foxconn gilt als weltgrößter Auftragsproduzent von Hardware. Neben Intel produziert Foxconn auch Komponenten für Apple, Sony und Nokia.   Der Grund für das vermehrte Einstellen von Robotern lässt sich auch auf eine Selbstmord-Serie von Mitarbeitern der Firma im letzten Jahr zurückführen. Ende Mai 2010 stürze sich unter anderem ein 19-Jähriger von einem Foxconn-Gebäude in Shenzhen in den Tod. Dies war zu dem Zeitpunkt schon der zehnte Selbstmord seit Beginn des Jahres 2010 gewesen. Die zum Teil harte, lange und eher gering belohnte Arbeit bei Foxconn könnte ein Grund für die Selbstmord-Serie sein.     Quelle: Xinhuanet  


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