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Anonymous veröffentlicht Zugangsdaten von Apple-Server

Die Gruppe Anonymous: Ist sie inzwischen bereits fast schon berühmt und berüchtigt? Ob man sie mag oder ob man sie nicht leiden kann spielt am Ende keine Rolle. Im Rahmen der OP #AntiSec hat sich Anonymous nun wohl Zugriff auf einen der Server von Apple verschafft. So wurde gestern eine Liste mit Login-Daten der Administratoren des Systems veröffentlicht. Da die Passwörter jedoch in verschlüsselter Form vorliegen, sind sie auf den ersten Blick untauglich.

 



„Keine Sorge. Wir sind anderswo beschäftigt“, heißt es in einer Stellungsnahme auf Twitter. Der Server abs.apple.com ist derweil offline. In dem System sollen Kundenbefragungen von Apple gespeichert werden. Der Schaden für das Unternehmen sollte deshalb eher gering ausfallen.

Die Attacke soll nicht im Rahmen des Patentstreits mit Samsung stattgefunden haben. Ziel der Operation Anti-Security ist es, möglichst viele staatliche Einrichtungen, Firmen und Unternehmen zu hacken und die Daten offenzulegen. Anonymous sowie die Ex-LulzSec-Mitglieder wollen damit zeigen, dass Nichts und Niemand im World Wide Web sicher sei. Mit unzähligen Attacken auf unterschiedlichste Websites von Unternehmen, Spieleentwicklern und Regierungseinrichtungen taucht Anonymous fast jeden Tag in den News auf.

Über Twitter halten sie die Welt dabei auf dem Laufenden. So kündigen sie oft im Voraus an, ob und wann eine Seite zu ihrem Opfer werden soll. Bei dem Angriff auf die Website der GEMA kündigte man dies kurz vorher an, bis die Seite nur kurz danach außer Gefecht gesetzt war. Als Belege veröffentlichen sie in den meisten Fällen Datenpakete, sofern ihr Ziel war, Daten zu erbeuten. Einige weitere Attacken sehen es lediglich vor, die Server der jeweiligen Seite zu überlasten und die Seite damit einbrechen zu lassen.

Der libanesische Hacker Idahc veröffentlichte als Beleg zu den vorhandenen Sicherheitslücken die Datenbankstruktur der Apple-Server. Er distanziere sich jedoch von der AntiSec-Kampagne und betonte ausdrücklich, dass er keine Nutzerdaten der Apple-Server stehlen, sondern lediglich das Problem aufzeigen wolle.

Quelle: winfuture


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