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Warum es wichtig ist, über Computerspiele zu reden

Ein Blick auf die Zahlen macht schnell deutlich, welche große Rolle Computerspiele heutzutage als Freizeitbeschäftigung spielen: Allein in Deutschland pflegen mehr als 34 Millionen Menschen dieses Hobby – Tendenz steigend. Damit liegt der Anteil der Computerspielenden in der Altersgruppe über 16 bei 50 Prozent und allein 81 Prozent davon sind zwischen 16 und 29 Jahren alt. Vor allem in den jüngeren Generationen ist das Gaming somit zu einer Massenbeschäftigung geworden und genau deshalb ist es wichtig, ihre Entwicklung im Blick zu behalten. Denn heutzutage kommen Kinder schon in jungen Jahren mit Computerspielen in Berührung. Einige davon sind kindergeeignet, andere nicht. Zudem ist umstritten, ob die positiven oder negativen Auswirkungen solcher Spiele überwiegen. Da das Gaming mittlerweile aber zu einem wichtigen Wirtschaftszweig herangewachsen ist, der Milliardenumsätze verzeichnet, wird es nie wieder von der Bildfläche verschwinden.

Die wirklich spannende Frage lautet daher nicht, ob Menschen zocken sollten, sondern wie das ohne negative Auswirkungen möglich ist. Genau deshalb ist es so wichtig, diese Debatte zu führen und das wird bereits seit einigen Jahren getan. Allerdings sind die Fronten verhärtet, denn während die einen völlig auf die Eigenverantwortung der Spieler vertrauen möchten, fordern die Anderen strengere staatliche Regularien.

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Das Positive an Computerspielen

Auch wenn immer wieder Kritik an Computerspielen laut wird, so bringen sie doch viele positive Seiten mit sich, die nicht übersehen werden dürfen. Sowohl im Kindes- als auch im Erwachsenenalter können die Menschen also vom Gaming profitieren. Schließlich hat dieses viele Gesichter und reicht von spielerischen Lernspielen für Kinder bis hin zu gewalttätigen Ego-Shootern für Erwachsene, die so umstritten sind. Dazwischen gibt es viele weitere Variationen wie Strategiespiele, Sportspiele & Co. Computerspiele über einen Kamm zu scheren, ist daher schwierig und deshalb muss bei der Frage nach den positiven oder negativen Auswirkungen differenziert werden.

Nicht alle der folgend genannten positiven Auswirkungen treffen also auf alle Computerspiele zu. Selbiges gilt für die negativen Auswirkungen oder Risiken, die im weiteren Verlauf vorgestellt werden. Sei es für sich selbst oder die eigenen Kinder: Schlussendlich muss sich jeder ein eigenes Bild machen und überlegen, ob sowie welche Computerspiele für den jeweiligen Einsatzzweck geeignet sind. Wenn sie auf diese Weise „richtig“ eingesetzt werden, können sie nämlich durchaus zahlreiche positive Auswirkungen haben:

  • Lernen durch Spielen

Wenn sie vom Gaming sprechen, reden die meisten Menschen von reinem Vergnügen. Dabei können die Computerspiele auch vordergründig einen anderen Zweck haben, nämlich das Lernen. Mittlerweile gibt es immer mehr sogenannte Gamifications auf dem Markt, also Computerspiele, bei denen auf spielerische Weise etwas gelernt wird. Dabei kann es sich um die verschiedensten Dinge handeln und Gamifications sind prinzipiell für jedes Alter geeignet. Nicht nur Kinder haben heutzutage daher eine große Auswahl an Lernspielen, sondern diese werden immer häufiger auch in Universitäten, bei der Erwachsenenbildung, in der Schule sowie in weiteren Bereichen eingesetzt. Das liegt an den zahlreichen Vorteilen, welche das Lernen durch (Computer-) Spiele mit sich bringt…

Zu diesen Vorteilen gehören eine höhere Motivation der Lernenden, schnellere Lernerfolge, Spaß am Lernen, eine gesteigerte Kreativität, eine gute Erfolgskontrolle sowie bessere Lernergebnisse im Allgemeinen. Denn beim Spielen merken viele Menschen nicht, dass sie eigentlich gerade produktiv sind. Sie sind mit Spaß an der Sache und dadurch fällt der Erwerb von Wissen leichter. Das Wissen ist zudem nachhaltiger, sprich es brennt sich besser in das Gedächtnis ein. Auch komplizierte Sachverhalte können zudem durch moderne Mittel wie Simulationen einfacher verstanden sowie geübt werden als durch klassische Lernmethoden. Das Lernen durch die Computerspiele ist somit ein großer Pluspunkt und wird in Zukunft sicherlich eine immer wichtigere Rolle spielen, schon im Kindesalter.

  • Der Umgang mit Informationen

Wer selbst gerne zockt, erinnert sich vielleicht noch an sein erstes Mal, als er oder sie mit der Bedienung des Spiels völlig überfordert war. Schließlich muss das Gehirn erst lernen, die Bewegungen auf dem Bildschirm mit jenen der Finger in Einklang zu bringen oder die Informationen auf dem Monitor (ausreichend schnell) zu verarbeiten. Das Spielen ist also ein Lernprozess und fördert daher gewisse Fähigkeiten, die im Alltag nicht oder nicht in diesem Ausmaß benötigt werden. Tatsächlich konnte durch Studien mittlerweile nachgewiesen werden, dass das Gaming gewisse kognitive Fähigkeiten trainiert. Menschen, die regelmäßig am Computer spielen, haben beispielsweise eine bessere Informationsverarbeitung. Allerdings kommt es dabei zu großen Teilen auf die Art des Spiels an und nicht alle kognitiven Fähigkeiten werden gleichermaßen trainiert.

Es gibt also Spiele, die fördern vor allem die visuelle Verarbeitung, andere eher das Gedächtnis und wieder andere das logische Denken. Wer also auf die richtigen Spiele setzt und zwischen diesen abwechselt, der kann seine kognitiven Fähigkeiten in jedem Alter verbessern. Auch für ältere Personen können Computerspiele aus einer gesundheitlichen Perspektive daher interessant sein, beispielsweise in Form von „Gehirnjogging“ oder Gedächtnisspielen.

  • Die sozialen Aspekte vieler Spiele

Ein typisches Vorurteil, wenn es um Gamer geht, beschreibt diese als einsame und sozial merkwürdige Einzelgänger, die abgeschieden zu Hause sitzen und ihre Freizeit nur mit dem Computer verbringen. Hierbei handelt es sich jedoch um einen Irrtum. Wie bereits erwähnt, ist das Gaming mittlerweile ein beliebtes Hobby über alle Alters- und Gesellschaftsschichten hinweg. Manche betreiben es exzessiver, andere nur gelegentlich. In der Regel haben die Gamer aber durchaus ein normales Sozialleben, sei es neben dem oder sogar durch das Gaming. Denn was viele Außenstehende nicht wissen, ist, dass zahlreiche Computerspiele heutzutage auch eine soziale Komponente haben.

Die moderne Technik hat es schließlich möglich gemacht, während dem Spielen mit anderen Gamern zu kommunizieren. Das gilt von der Gamification, bei der mit den anderen Lernenden interagiert wird, bis zum Ego-Shooter, bei dem ein virtuelles Team mit anderen Spielern aus aller Welt gebildet wird. Natürlich nutzt nicht jeder diese Möglichkeiten, doch im Prinzip können durch das Zocken heutzutage zahlreiche neue Kontakte geknüpft werden. Es bilden sich zudem immer mehr Communities, in denen sich Gleichgesinnte rund um Computerspiele austauschen, ebenso wie Events, bei denen sie persönlich aufeinandertreffen. Das Gaming muss heutzutage also längst nichts mehr mit sozialer Isolation zu tun haben – ganz im Gegenteil.

  • Weitere positive Aspekte

Die Liste an positiven Auswirkungen, die das Computerspielen haben kann, ist damit noch lange nicht zu Ende. Weitere positive Aspekte sind zum Beispiel die Förderung von Problemlösungskompetenzen, die im Berufs- sowie Privatleben wichtig sind, und der räumlichen Vorstellungskraft. Kinder, die in einem gesunden Umfang sowie die richtigen Spiele zocken, sind sozialer und glücklicher. Auch kann dieses Hobby das Selbstbewusstsein steigern, wenn die Spieler schwierige Herausforderungen meistern und es stellt schlichtweg eine tolle Beschäftigungsmöglichkeit dar, wenn Langeweile aufkommt oder das Wetter zu schlecht ist für Outdoor-Unternehmungen. Viele Menschen sehen im Gaming heutzutage außerdem einen willkommenen Ausgleich zum (Arbeits-) Alltag, denn dort können sie gedanklich in andere Welten entfliehen und damit besser abschalten. Auch das gilt jedoch nicht für alle, sprich jeder muss selbst herausfinden, welche Spiele ihm oder ihr guttun.

Zuletzt bietet die Gaming-Branche mittlerweile auch hervorragende Karrieremöglichkeiten, um die eigene Leidenschaft zum Beruf zu machen. Dass sie jemals wieder verschwindet, ist daher weder realistisch noch wünschenswert. Sei es beispielsweise als E-Sportler oder auf der anderen Seite, sprich als Entwickler entsprechender Games, kann hier also jeder von hervorragenden Zukunftsperspektiven für die eigene Karriere profitieren.

Negative Auswirkungen ungesunden Spielverhaltens

Trotzdem dürfen die Risiken dieser Entwicklung nicht ignoriert werden. Das gilt sowohl für die Entwickler als auch für die Spieler selbst, schließlich haben sie eine gewisse Eigenverantwortung, wenn es um ihren Umgang mit dem Gaming geht. Niemand kann sich hier also einfach aus der Verantwortung ziehen, was auch von der Politik gefordert wird. Ziel muss also sein, allgemeingültige Regularien zu finden, die das Computerspielen als Hobby sicher(er) machen – vor allem für Kinder und Jugendliche. Wie groß der Rolle des Gesetzgebers diesbezüglich sein soll, an dieser Frage scheiden sich die Geister. Dadurch, dass es im Alltag aber schwierig bis unmöglich ist, den Konsum von Computerspielen zu kontrollieren, sprich wer welche Games spielt, sind die Möglichkeiten auf einer staatlichen Ebene ohnehin begrenzt.

Umso wichtiger ist es, dass Eltern aktiv werden und das Gaming ihrer Kinder im Blick behalten. Ebenso sollten sie auf Warnzeichen für einige der folgenden Risiken achten, um negative Auswirkungen präventiv zu verhindern. Dann können ihre Kinder optimal von den Vorteilen der Computerspiele profitieren. Zudem gilt es natürlich, auch im Erwachsenenalter einen kritischen Blick auf sich selbst zu werfen und ein gesundes Spielverhalten zu entwickeln. Wie sehr die negativen Auswirkungen zum Tragen kommen (können), ist also höchst individuell. Die Risiken zu kennen, ist daher ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung:

  • Von Belohnungsprinzipien und Suchtgefahr

Für die Entwickler der Computerspiele ist es natürlich wünschenswert, dass die Spieler so lange und so oft wie möglich gamen. Sie konzipieren die Spiele daher so, dass die Belohnungsprinzipien zur Anwendung kommen, beispielsweise durch regelmäßige Erfolgserlebnisse. Das bedeutet, dass beim Spielen das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet wird, das positive Gefühle hervorruft. Um diese immer wieder zu erleben, spielen die Gamer weiter. Computerspiele können daher sozusagen eine Abkürzung zum Glück sein und sind deshalb ein beliebtes Hobby – ebenso wie beispielsweise Sport. Alle Tätigkeiten, die das Belohnungszentrum triggern, können aber süchtig machen, was für die Gaming- ebenso wie für eine Sportsucht gilt.

Dieser Mechanismus ist also ein zweischneidiges Schwert, denn er sorgt einerseits für mehr Spaß an der Sache, kann aber andererseits ein Suchtverhalten hervorrufen. Eine solche Gaming-Sucht lässt sich daher vor allem bei Kindern und Jugendlichen immer häufiger beobachten. Sie sind dafür noch besonders anfällig und können gesundheitlich massiv unter den Folgen einer solchen Sucht leiden. Für die Eltern ist es daher wichtig, bei ihren Kindern und Jugendlichen auf Anzeichen für ein Suchtverhalten zu achten und schnell sowie richtig zu handeln. Ansonsten drohen im späteren Leben weitere Folgen wie eine Glücksspiel-Sucht.

  • Isolation und Vereinsamung

Wie bereits erwähnt, hält sich das Vorurteil hartnäckig, alle Gamer seien Einzelgänger, welche die meiste Zeit alleine zu Hause verbringen. Ebenfalls wurde aber bereits erwähnt, dass dieses in vielen Fällen unbegründet ist. Dennoch kann das Gaming dazu führen, dass sich die betreffenden Personen zurückziehen. Das gilt vor allem, aber nicht nur, für jene mit Suchtverhalten. Sie vernachlässigen also ihr Privat- und manchmal auch ihr Berufsleben. Die Folge ist eine soziale Isolation mit zunehmender Vereinsamung. Potenzielle virtuelle Kontakte wie jene beim Gamen können schließlich echte Freundschaften nicht vollständig ersetzen.

Eine solche Vereinsamung kann verheerende Folgen für die Gesundheit haben. Wie die Wissenschaft mittlerweile weiß, kann Einsamkeit sogar tödlich enden, sei es direkt durch einen Suizid oder indirekt durch die Entwicklung von Folgeerkrankungen. Es handelt sich deshalb um ein Risiko, das keinesfalls unterschätzt werden sollte. Wer seine Zeit gerne mit Computerspielen verbringt, muss daher bewusst auf einen Ausgleich achten und sich mit Freunden verabreden oder Zeit mit der Familie verbringen. Auch ist es wichtig, dass Eltern ihre Kinder beobachten und die Spielzeit limitieren, damit auch sie nebenbei noch andere Hobbys haben beziehungsweise ihre sozialen Kontakte pflegen – und zwar nicht nur virtuell, sondern vor allem persönlich.

  • Körperliche Auswirkungen

Zuletzt lauert noch ein drittes Risiko, das vor allem auf die Gesundheit negative Auswirkungen hat. Die Sprache ist vom Bewegungsmangel, der durch übermäßiges Zocken entstehen kann. Dieses findet schließlich im Sitzen statt und daher bewegen sich die Spieler über Stunden hinweg kaum, wenn sie ihrem Hobby nachgehen. Ist dies nur hin und wieder der Fall, ist das nicht weiter schlimm. Wer aber den Großteil seiner Freizeit im Sitzen verbringt, vielleicht zusätzlich zum langen Sitzen in der Schule oder am Arbeitsplatz, muss irgendwann mit gesundheitlichen Konsequenzen wie Übergewicht, Herz-Kreislauf-Problemen oder weiteren Beschwerden rechnen. Und auch sie können schlimmstenfalls sogar zum Tod führen.

Zudem es drohen noch weitere körperliche Auswirkungen durch übermäßiges Computerspielen: Überanstrengte Augen sind dafür ein Beispiel, was für eine Verschlechterung der Sehstärke sorgen kann. Auch werden die Hände und Finger übermäßig beansprucht, was beispielsweise Entzündungen hervorrufen kann. Wer sich emotional zu sehr in das Spiel hineinsteigert, kann Bluthochdruck entwickeln. Haltungsschäden, Schlafstörungen oder psychische Erkrankungen von der Sucht bis hin zur Depression lassen sich ebenfalls vergleichsweise oft bei Leuten beobachten, die sehr viel Zeit mit dem Gaming verbringen. Erneut ist diesbezüglich daher ein Ausgleich wichtig, sowohl körperlich als auch geistig.

Machen bestimmte Spiele Menschen aggressiv und gefährlich?

Kritik an Computerspielen wird häufig laut, weil sie im Verdacht stehen, einzelne Personen aggressiv oder sogar gefährlich zu machen. Diese Theorie kam auf, weil nach einigen Tragödien wie bewaffneten Amokläufen in Schulen bekannt wurde, dass die Täter in ihrer Freizeit gewalttätige Computerspiele zockten – Spiele, die ihrer späteren Tat in gewisser Weise ähnelten. Viele Wissenschaftler haben sich deshalb mit dieser Frage auseinandergesetzt, jedoch ließ sich bislang kein Zusammenhang zwischen Computerspielen und einer übermäßigen Aggression feststellen. Zwar lässt sich dieser vor allem bei Kindern aufgrund der mageren Studienlage noch nicht mit Sicherheit ausschließen, doch die Vermutung liegt nahe, dass der Zusammenhang eher umgekehrt besteht: Wer ohnehin eine Tendenz zu Aggression oder Gewalt hat, kann sich auch für entsprechende Spiele begeistern.

Wichtig ist natürlich trotzdem, dass Eltern streng kontrollieren, auf welche Computerspiele ihre Kinder in welchem Alter Zugriff haben. Schließlich gibt es eine große Auswahl an spannenden Spielen mit unverfänglichen Inhalten, die vor allem in jungen Jahren besser geeignet sind. Aber auch Erwachsene sollten kritisch hinterfragen, ob sie sich tagtäglich mit Gewaltszenen in Computerspielen auseinandersetzen oder nicht ebenfalls auf Spiele umsteigen möchten, die für ihre Psyche einfacher zu verarbeiten sind.

Computerspiele, Selbstreflexion und die Medienkompetenz

Schlussendlich ist es nicht gerechtfertigt, Computerspiele im Allgemeinen zu verteufeln. Sie bringen zwar gewisse Risiken mit sich, können aber auch zahlreiche positive Auswirkungen haben. Wie so oft im Leben, kommt es auf das richtige Maß an. Es ist deshalb wichtig, gegenüber der Suchtthematik sensibel zu sein und sich selbst sowie die eigenen Kinder kritisch zu beäugen. Zudem macht die Auswahl der richtigen Spiele einen großen Unterschied, wenn es um die Frage geht, ob sich diese positiv oder negativ auswirken. Vor allem von Lern- und Gedächtnisspielen können Menschen in jedem Alter profitieren. Andere Spiele, die rein der Unterhaltung dienen, trainieren zwar die kognitiven Fähigkeiten – bringen ansonsten aber eher einen geringen Nutzen. Sie sind also ein reines Hobby und sollten auch so behandelt werden. Das bedeutet, sich bewusst noch andere Hobbys als Ausgleich zu suchen und das Berufs- sowie Sozialleben nicht zu vernachlässigen.

Wer hingegen eine tiefere Leidenschaft für Computerspiele hegt, genießt heutzutage zahlreiche Möglichkeiten, um sie zum Beruf zu machen. Auch so lässt sich diese Leidenschaft ohne negative Auswirkungen ausleben. Mit Selbstreflexion und Verantwortungsbewusstsein sind Computerspiele also per se keine schlechte Sache. Im Gegenteil: Sie sind wichtig für die Medienkompetenz und eine Bereicherung sowohl im Privatleben als auch für den Bildungsbereich. Eine gewisse staatliche Regulierung schadet trotzdem nicht, denn diese ist hierzulande noch deutlich weniger streng als in anderen Ländern, vor allem Kinderspiele betreffend. An dieser Stelle müssen daher die Eltern einspringen, um ihre Kinder zu schützen. Wo dabei ihre Grenzen liegen, gilt es im individuellen Fall herauszufinden, schließlich reagiert auch jedes Kind – und jeder Erwachsene – anders auf die digitalen Reize.